17 Tote bei Raketenangriffen in der Ukraine – NRK Urix – Ausländische Nachrichten und Dokumentationen

Nach Angaben ukrainischer Rettungsdienste sind bei dem Raketenangriff auf die Hafenstadt Bilgorod-Dnistrowskyj 17 Menschen getötet und mindestens 30 Menschen verletzt worden. Insgesamt seien sieben Menschen lebend gerettet worden, darunter drei Kinder, heißt es weiter.

Unter den Toten ist auch ein Kind.

Der Raketenangriff soll von einem Flugzeug aus über dem Schwarzen Meer durchgeführt worden sein, berichtet Sergei Bratsjuk, Sprecher der Militärverwaltung in der Region Odessa.

Mehrere Menschen sollen unter den Massen begraben werden, nachdem Teile des Gebäudes eingestürzt sind.

Eine Rakete traf ein neunstöckiges Wohnhaus, die andere ein Freizeitzentrum.

Foto: STAATLICHER NOTDIENST DER UKRA / Reuters

Zwei Raketen

Nach Angaben der südlichen Kommandozentrale der ukrainischen Armee wurden bei dem Angriff zwei Raketen eingesetzt. Freitagnacht um ein Uhr schlug eine Rakete in einem neunstöckigen Wohnblock ein. Das Gebäude wurde schwer beschädigt und in einem Lagergebäude in der Nähe brach ein Feuer aus. Die zweite Rakete traf laut Aussage ein Resort.

Mindestens drei Menschen starben und einer wurde im Resort verletzt.

Die Region Odessa im Südwesten der Ukraine ist von strategischer Bedeutung. Die Region beherbergt die gleichnamige historische Hafenstadt.

Strategisch wichtig

Der Raketenangriff erfolgte am Donnerstag nach russischen Streitkräften verließen ihre Stellungen auf Slangeøyavor der Küste der Region Odessa gelegen.

Bereits am ersten Kriegstag nahmen die Russen das kleine Stück Land ein.

Der Rückzug war ein großer symbolischer Verlust und eine Niederlage für Russland. Die Insel war für die Russen strategisch wichtig, weil sie in der Nähe der wichtigen Stadt Odessa liegt. Die Insel wurde international bekannt, als die Besatzung eines russischen Kriegsschiffs die ukrainischen Streitkräfte auf der Insel aufforderte, sich zu ergeben.

Die Ukrainer antworteten mit der Botschaft: „Russisches Kriegsschiff, fahr zur Hölle“.

Slangeøya liegt im Schwarzen Meer vor Odessa.

Nachdem Russland die Kontrolle über die Insel aufgegeben hat, können die Russen laut Associate Professor Lars Peder Haga beim Luftkrieg keine Luftverteidigungssysteme, Radargeräte oder Anti-Schiffs-Raketen mehr einsetzen, um die See- und Luftgebiete an den Ufern des Schwarzen Meeres zu kontrollieren Schule.

Der russische Verteidigungsminister seinerseits sagte, der Rückzug sei eine „Geste des guten Willens“ und zeige, dass Russland die Wiederaufnahme der Lebensmittelexporte durch die Ukraine auf dem Seeweg unterstütze.

Der Wohnblock wurde bei dem russischen Angriff vollständig zerstört.  14 Menschen verloren ihr Leben.

Das Wohnhaus wurde bei dem tödlichen Angriff vollständig beschädigt.

Foto: STAATLICHER NOTDIENST DER UKRA / Reuters

Tödliche Woche

Russland hat die Zahl der Raketenangriffe in der Ukraine in den letzten zwei Wochen mehr als verdoppelt. Laut einem ukrainischen General setzt das russische Militär oft ältere sowjetische Raketen mit geringer Genauigkeit ein.

Der Montag dieser Woche traf auf Russisch Raketen ein Einkaufszentrum in Kremsjukbei dem mindestens 18 Menschen starben und 59 verletzt wurden.

Russlands Präsident bestritt seinerseits, dass russische Streitkräfte hinter dem Angriff stecken. Human Rights Watch (HRW) gibt jedoch an, dass es genau die Russen waren, die die Rakete abgefeuert hatten.

Am Montag dieser Woche wurde ein Einkaufszentrum von russischen Raketen angegriffen und mindestens 18 Menschen starben.  Die russischen Behörden lehnen dies ihrerseits ab.

Am Montag dieser Woche wurde ein Einkaufszentrum von russischen Raketen angegriffen und mindestens 18 Menschen starben. Die russischen Behörden lehnen dies ihrerseits ab.

Foto: TELEGRAM/V_ZELENSKIY_OFFICIAL / Reuters

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