20. August: Sonneberg, Deutschland

Wir haben uns auf einem Feld am Bahnhof in einer kleinen Stadt in Ostdeutschland namens Sonneberg niedergelassen. Laut den örtlichen Gläubigen gibt es in dieser Gegend nur sehr wenige Gläubige und die meisten sind Atheisten – was in Ostdeutschland üblich ist. Das Publikum, das kam, war sehr laut und viele waren betrunken und spotteten. Ein Typ blies immer wieder einen Entenruf, besonders während der ernsten Teile der Show. Andere lachten oder redeten laut und ich konnte das alles hören, während ich im Sarg lag und darüber betete, was ich tun sollte. Ich hatte das Gefühl, ich sollte direkt zum aggressivsten Teil der Menge gehen und predigen. Also sagte ich Kersten, sie solle die Fackeln nehmen und genau dort stehen, wo all die verrückten Metal/Punks brüllten. Ich ging in die Menge bis zum verrücktesten Spötter in der Gruppe und sah ihn direkt an und sagte ihm, dass er kein Unfall war und dass Gott ihn liebte. Er hörte auf zu spotten und hörte zu, und alle anderen taten es auch. Ich habe tatsächlich mit meinem Arm um seine Schulter gepredigt! Danach bat ich die Leute, ihre Hände zu heben, wenn sie Gott kennenlernen wollten, und viele hoben ihre Hände, und die Band und die Gläubigen vor Ort beteten mit vielen Menschen nach dem Konzert. Die Show erinnerte mich an die frühen Tage, als ich in vielen Punkclubs gespielt habe. Manchmal werden die Aggressivsten am meisten berührt. Es war eine großartige Nacht. David Pierc

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