29.000 Lichter am Haus für die Weihnachtszeit

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ÜHäuser für Weihnachten, die üppig mit Lichterketten geschmückt sind, sind vor allem aus den USA bekannt. Wir bemerkten auch hell erleuchtete Häuser auf Mauritius für das Lichterfest. In Deutschland sind Dekorationen eher subtil, aber einige, vielleicht immer mehr, Eigentümer schmücken ihr Gebäude heutzutage opulent. Einen solchen besonderen Weihnachtsgruß gibt es in der Obstbaugemeinde Kriftel, knapp 20 Kilometer westlich von Frankfurt. Vor dem Haus an der Ecke Gundelhardstraße bilden sich jeden Abend Schlangen staunender Erwachsener und faszinierter Kinder. Und Bernhard Daubitz kann behaupten, nicht auf Mode gesprungen zu sein, sondern einer seiner Gründer zu sein. Der in Kriftel geborene Elektrotechniker installiert seit 1982 jedes Jahr seine spektakulären Weihnachtslichter. Er hat natürlich kleiner angefangen, als man heute sehen kann. Wie jedes Jahr kamen einige neue Ketten und Lichter sowie Figuren und Gartenbahnen hinzu. Heute leuchten 29.000 LED-Lampen im Haus und im Garten. "Ich bin nur ein bisschen verrückt", sagt Daubitz. Er hat auch eine große Modelleisenbahn, diese beiden Dinge sind seine Laune.

Holger Appel

Holger Appel

Wirtschaftsredakteur, verantwortlich für "Technologie und Motor".

Es stammt aus dem Jahr 1978, als es einige leuchtende Utensilien gesammelt hatte. „Ich habe Lichterketten und Lichter an der Müllsammelstelle weggeworfen. Die Lichter waren schlecht, sie waren immer ausgebrannt. Ich brauchte immer einen Ersatz “, sagt er. Die meisten der acht wurden in einer Reihe angeschlossen, die Sie leicht an einen 24-Volt-Transformator hängen konnten. Stück für Stück kamen weitere hinzu, bis zu der unglaublichen Zahl von heute. „Ich bin jetzt bei 29.000 LEDs. Das ist genug. Ich möchte es nicht übertreiben “, sagt der 70-jährige Rentner mit einem Lächeln und einem Lächeln. Schließlich kommt es nicht nur auf die Menge an, sondern auch auf das Ambiente.

Daubitz hängt seine Ketten nicht einfach so auf, wie er möchte, sondern achtet genau darauf. Schaltpläne und Organigramme füllen einen gesamten Leitz-Ordner, in dem auch das Inventar übersichtlich aufgelistet ist. Der ausgebildete Elektrotechniker ist mit elektrischen Schaltkreisen bestens vertraut. er arbeitete einmal im gerätetestlabor der verblassten hoechst ag. Seine selbstgebauten Boxen mit Transformatoren und Steckdosen erinnern an Exponate aus Werkzeugkellern, die einige Väter der Nachkriegsgeneration kennen und bewundern. Daubitz schwört Ehrfurcht vor den Lichterketten, die er früher installiert hat. Alle von ihnen waren zerbrechlich und schlecht gemacht, er überarbeitete immer die Lampen für Lampen. Noch schlimmer als die schlechte Qualität des Materials, "beißen die Eichhörnchen die Kabel", sagt er.

Wo Zwerg und Eichhörnchen gute Nacht sagen.



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In der Zwischenzeit hat er komplett auf LED umgestellt. Aber auch diese Ketten halten seinen strengen Prüfungen oft nicht stand. „Viele der LED-Ketten haben auch Fehler. Die LEDs werden mit den Kabeln zusammengedrückt, sind aber nicht dicht. Also rosten die Kabel. Ich versiegele die Stellen mit Klebstoff. Die LEDs brechen nie, aber die Anschlüsse ziehen sonst Feuchtigkeit “, berichtet Daubitz. Immerhin ist die Natur streng und unerbittlich, die Ketten hängen jeden Winter fast sechs Wochen im Freien. Und Kette ist nicht nur Kette. Erfahrung zahlt sich aus: Daubitz warnt zum Beispiel davor, dass sich bei Hitze Schlauchketten aufbauen “, dann brechen sie durch. Aber sie sind schick, sie sehen aus, als wäre nur eine einzige LED drin. "

Die neuen LEDs sind auch eine Bereicherung für seine Stromrechnung. Früher hatte er wegen der Beleuchtung Stromkosten von 500 Euro, heute waren es 50 Euro. „Insgesamt verbrauchen sie nur 800 Watt. Der Toaster braucht mehr “, sagt er mit einem Augenzwinkern.

Daubitz braucht 6 bis 7 Wochen zum Dekorieren. Er muss jede Kette spannen, an Haken oder Ästen aufhängen und ein wenig in die Hecke schieben. Er hat einen Bauplan erstellt, benutzt Gartengeräte, um die höheren Artikulationspunkte zu erreichen. Was hoch oben im Baum hängt, ist schon länger da. Einige Ketten sind bereits zu gegabelten Ästen gewachsen. Die Demontage inkl. Lagerung ist schneller, dauert aber auch 8 bis 10 Tage. Vom ersten Advent bis zum Dreikönigstag erstrahlt das Haus täglich von 16.30 bis 22.00 Uhr. Daubitz versucht, mit einem genau abgestimmten Arsenal an Timern alle Lampen gleichzeitig zu steuern. Dort ist er etwas eigenartig: "Ich möchte, dass alles zur gleichen Zeit wuuuusch", sagt er mit einer Hebearmbewegung. Dies ist eine schwierige Angelegenheit, da selbst funkgesteuerte Timer, wie er herausgefunden hat, nicht so zuverlässig reagieren, wie er es sich vorstellt, weil das Funksignal manchmal unterschiedlich ist.

Daubitz übernahm die alleinige Arbeit sowie die Kosten für den Kauf und die Wartung der Lampen. Und er tut auch gut mit seiner Handlung. Ein Briefkasten hängt am Gartenzaun und spielt Weihnachtsmusik, wenn er geöffnet wird. Wenn du willst, wirf ein paar Euro ein. Das Geld ging bis 2014 an die Leberecht-Stiftung und seitdem an Bärenherz, eine Stiftung für schwerkranke Kinder. Letztes Jahr wurden 1700 Euro gesammelt und seit 2015 hat er laut einem Dokument 5630 Euro für Bärenherzen mit seinen Weihnachtslichtern gesammelt. Daubitz will so weitermachen und auf eine kommerzielle Expansion verzichten. „Mir wurde bereits vorgeschlagen, einen Grillstand zu eröffnen. Nein, am liebsten nicht. Die Dunkelheit rückt näher. Draußen am Zaun sind schon ein paar Kinder. Mit offenen Augen. Wenn es pünktlich um 16.30 Uhr Wuuuusch tut

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