Amerikaner möglicherweise 2 Jahre im thailändischen Gefängnis wegen schlechter Hotelbewertung – Wel.nl.

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Ein Amerikaner wird das nächste Mal zweimal überlegen, bevor er einem thailändischen Hotel eine schlechte Bewertung gibt. Das Resort reichte nach einigen negativen Bewertungen des Mannes einen Bericht ein. Jetzt steht er vor bis zu zwei Jahren Gefängnis.

Korken
Das Sea View Resort in Koh Chang beschuldigt Wesley Barnes einer Abstrichkampagne und ist deshalb zur Polizei gegangen. Barnes hat mehrere schlechte Bewertungen auf verschiedenen Online-Plattformen hinterlassen, darunter TripAdvisor. Deshalb wurde er diesen Monat verhaftet und musste zwei Nächte im Gefängnis verbringen, bevor er gegen Kaution freigelassen wurde.

Der Amerikaner blieb im Juni im Resort und geriet in eine Meinungsverschiedenheit mit dem Personal, weil sie um Korken für das eigene Getränk baten, das er und ein Freund im Hotel konsumieren wollten. Barnes hatte das Gefühl, dass der Hotelmanager aggressiv handelte.

Sklaverei
Später veröffentlichte er einige negative Bewertungen online. In einem davon schrieb er, dass das ausländische Management “das Personal wie Sklaven behandelte” und sogar von “moderner Sklaverei” sprach. Diese Bewertung wäre jedoch niemals online erschienen, da TripAdvisor feststellte, dass “die Bewertung nicht den Richtlinien entsprach”.

In einer anderen Rezension schreibt Barnes, dass die Mitarbeiter “so tun, als wollten sie niemanden im Hotel”. Nach Angaben des Resorts wurde der Amerikaner zunächst persönlich kontaktiert, um das Problem zu lösen. Als jedoch auf verschiedenen Websites weitere Bewertungen erschienen, gingen sie zur Polizei.

“Wir haben eine Beschwerde zur Abschreckung eingereicht”, heißt es in einer Erklärung des Hotels. “Weil wir verstanden haben, dass er Woche für Woche neue schlechte Bewertungen schreibt.”

Verlorene Arbeit
Die Polizei in Koh Chang bestätigt den Bericht. Barnes wird vorgeworfen, “den Ruf des Hotels zu schädigen”. Barnes, der in Thailand arbeitet, sagt, er sei von der Einwanderungspolizei festgenommen und sein Reisepass beschlagnahmt worden. Er muss am 6. Oktober vor Gericht erscheinen. Er befürchtet, er sollte ins Gefängnis gehen und hat nach all der Öffentlichkeitsarbeit im Zusammenhang mit der Verhaftung bereits seinen Job verloren.

Verleumdungsgesetze sind in Thailand sehr streng. Sie werden missbraucht, um Aktivisten und Journalisten zum Schweigen zu bringen. Und damit auch wütende Bewertungen zu verhindern.

Bron (nen): Der Wächter

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