Antisemitische Schmierereien in London

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NNach der Entdeckung antisemitischer Schmierereien in einer Londoner Synagoge und mehreren Schaufenstern leitete die britische Polizei eine Untersuchung eines „rassistisch motivierten Hassverbrechens“ ein. Die Gebäude in den Vierteln Hampstead und Belsize Park wurden mit dem Davidstern und den Nummern 9/11 besprüht. Die Schmierereien scheinen auf die Verschwörungstheorie zu verweisen, dass Juden hinter den islamistischen Terroranschlägen vom 11. September 2001 in den Vereinigten Staaten stecken.

Die Schmierereien wurden wenige Stunden nach einem Angriff auf Juden entdeckt, die das jüdische Chanukka im Haus eines Rabbiners in New York gefeiert hatten. Fünf chassidische Juden wurden verletzt, zwei von ihnen lebensbedrohlich.

Kev Hailes von der Londoner Polizei beschrieb die Schmierereien als "eindeutig besorgniserregend". Die Abstriche würden so schnell wie möglich entfernt. Ermittlungen gegen die Täter wurden bereits eingeleitet, und Polizeibeamte patrouillieren in den betroffenen Gebieten, um den Bürgern Sicherheit zu bieten.

Kein antisemitischer Fall in Europa

Der Vorsitzende der oppositionellen Labour Party, Jeremy Corbyn, reagierte auf die Vorfälle mit einer Botschaft der "Liebe und Solidarität" an die jüdischen Gemeinden. Es war "schrecklich", dass das Chanukka-Festival mit einer Botschaft der Hoffnung begonnen hatte und "wir sind mit antisemitischen Schmierereien in London und einem schrecklichen Messerstich bei einer Feier in New York am letzten Tag konfrontiert." Corbyn selbst wird vorgeworfen, nichts gegen den Antisemitismus in seiner Partei getan zu haben.

Laut der jüdischen Organisation "Community Security Trust" (CST) wird es 2019 in Großbritannien einen starken Anstieg antisemitischer Vorfälle geben. Im ersten Halbjahr 2019 gab es in Großbritannien mehr als 892 antisemitische Vorfälle – Mehr denn je zwischen Januar und Juni gemessen. Dies ist eine Steigerung von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Kürzlich zerstörte jüdische Friedhöfe in Frankreich erregten ebenfalls Aufmerksamkeit: Im Dezember schmierten Unbekannte 100 jüdische Gräber mit antisemitischen Symbolen wie Hakenkreuzen. In Deutschland markierte der Angriff in Halle den dramatischen Höhepunkt des aufkommenden Antisemitismus. Während des Angriffs versuchte Stephan B. am höchsten jüdischen Feiertag – Jom Kippur – während der Feierlichkeiten mit einer Pistole in eine Synagoge einzudringen. Der Versuch scheiterte kaum.

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