Antrittsvorlesung Jeroen van der Waal über die Rolle von Statusunterschieden bei der Bildungslücke

Bürger mit geringerer Bildung haben weniger Vertrauen in Politik, Justiz und Wissenschaft als Bürger mit höherer Bildung. Zudem sind sie in solchen Institutionen weniger stark vertreten und finden sich dort schlechter zurecht. Sie zeigen auch häufiger ungesundes Verhalten, sind häufiger krank und sterben früher. Warum ist das so? Professor Doktor. Jeroen van der Waal geht während seiner Antrittsvorlesung Über das Leben mit niedrigem Status, am 20. Mai an der Erasmus-Universität Rotterdam, gehen dieser Frage näher nach. Das teilt die Erasmus-Universität Rotterdam mit.

Der Soziologe Jeroen van der Waal untersucht in seiner Antrittsvorlesung, welche Rolle Statusunterschiede in der umfassenden Bildungskluft spielen, die die Niederlande und viele andere westliche Länder kennzeichnet. Wie prägt die Erfahrung der Geringschätzung ihres Lebensstils das Denken, Fühlen und Handeln bildungsferner Bürger? Und wie hilft das dabei, die großen Unterschiede zwischen Bürgern mit unterschiedlichem Bildungsstand in Bezug auf Gesundheit, gesundes Verhalten und politische Präferenzen zu verstehen?

Statusunterschiede für die Bruchkante Bildung

In seiner Antrittsvorlesung skizziert Jeroen van der Waal ein interdisziplinäres Forschungsprogramm, in dem die Rolle von Statusunterschieden für die Bildungslücke systematisch untersucht wird. Dabei verbindet er Erkenntnisse aus der Sozialpflege, Politikwissenschaft, Psychologie und Soziologie und bereichert soziologische Umfrage- und Experimentalforschung mit physiologischer Stress- und Emotionsforschung sowie sozialpsychologischer Forschung zu impliziten Assoziationen mit Lebensstilmerkmalen. Dies liefert entscheidende Erkenntnisse für mehrere langjährige wissenschaftliche Debatten, die auch zur Verbesserung der Kommunikation zwischen institutionellen Fachleuten einerseits und weniger gebildeten Bürgern, Patienten und Studenten andererseits genutzt werden können.

Von: Nationaler Bildungsführer
Bild: Erasmus-Universität Rotterdam / Bob Bronshoff

siehe auch  Covid-19-Omicron-Ausbruch: 8028 Covid-Fälle, 16 Todesfälle zu Beginn der zweiten Auffrischimpfung, die Covid-App löscht persönliche Daten

Newsletter

Leave a Reply

Your email address will not be published.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.