Atlantic Challenge: Vier Hamburger mit RowHHome

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Die Atlantic Challenge sieht sich meterhohen Wellen, wütenden Stürmen und sengender Hitze ausgesetzt. Doch kurz vor dem Beginn des Abenteuers ihres Lebens sind die vier Ruderer völlig entspannt.

Karaoke, Drinks und lustige Gespräche – in einer kleinen Bar im Hafen von San Sebastián de La Gomera genießen Catharina Streit und ihre Teamkollegen die letzten Stunden an Land, bevor die Weite des Atlantischen Ozeans auf sie wartet.

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RowHHome:
5000 Kilometer über den Atlantik

Die vier Hamburgerinnen sollen diese Lockerheit durch ihre Mission tragen. Das härteste Ruderrennen der Welt startet für sie und 34 weitere Boote am Donnerstag – 5000 Kilometer über den Atlantik von der Kanarischen Insel La Gomera in die Karibik und nach Antigua. Als "RowHHome" -Team sind sie das erste deutsche Boot, das jemals eine gewagte Regatta gestartet hat.

"Ich fand das Projekt inspirierend und bewegend", sagte Streit im ZDF: "Wir wollen herausfinden, was wir können. Es ist ein Lebensprojekt." Neben der 33-Jährigen, die in der Qualitätssicherung eines Kaffeerösters arbeitet, ist auch die 33-jährige Kardiologin Meike Ramuschkat an Bord – die beste Freundin seit ihrer Kindheit. Das Quartett wird von Stefanie Kluge (51) und ihrer Tochter Timna (26) vervollständigt, die zuvor gerudert haben.

"Wir vertrauen uns blind"

Weder Streit noch Ramuschkat hatten bis vor eineinhalb Jahren Rudererfahrung. In einem Dokumentarfilm, in dem vier britische Frauen Mitte vierzig beim Rennen gezeigt wurden, geriet das Argument jedoch in Flammen. Die Yorkshire-Frauen hatten vor drei Jahren einen Rekord aufgestellt als "das älteste rein weibliche Team, das jemals über einen Ozean gerudert hat". Sie hatten 67 Tage gebraucht, um ihre 5500 km lange Strecke zurückzulegen. Sie schrieben ein Buch über ihre Erfahrungen und besuchten das Banff-Filmfestival mit dem Film "Four Mums in a Boat".

Lesen Sie hier mehr über die britischen Erfahrungen:

Catharina Streit überzeugte Ramuschkat von der Idee, an den Rennen teilzunehmen, und die beiden registrierten sich für die Anfänger & # 39; Natürlich im Club – ihre Absichten wurden sogar von einem Filmteam aufgenommen. "Wir haben die beiden anderen durch Rudern kennengelernt. Wir vertrauen uns blind", sagte Streit.

Das Quartett wird 30 bis 60 Tage in seinem Hochsee-Ruderboot "Doris" (Kosten: 50.000 Euro) auf der ewigen Weite des Atlantiks verbringen – auch zu Weihnachten und Silvester. "Sie wissen nicht, was Sie erwartet. Es ist eine unglaubliche Herausforderung", sagte Ramuschkat. Mit Hilfe der Sportpsychologie bereitete sich das Team auf die Ausnahmesituation vor.

Zwei Hütten zum Ausruhen

Abwechselnd zwei Stunden Rudern und zwei Stunden Schlafen – das sollte wochenlang der Rhythmus auf dem riskanten Weg sein. Die Ruderer sind immer an der Leine und mit Peilsendern für Notfälle ausgestattet, damit sie bei drohenden Wellen von bis zu zehn Metern Höhe nicht vom Boot fallen.

Die Frauen sind sich der großen Gefahr bewusst, "Angst" schwingt mit, aber "man will nicht sterben. Das ist nicht unser Plan", sagte Ramuschkat. Wenn die Wellen zu stark sind, können sie sich in zwei Kabinen zurückziehen.

Aber wie leben vier Menschen in diesem engen Raum? Für die Toilette wurden drei Eimer bereitgestellt. "Wenn zwei von ihnen verloren sind, muss man sich gut um den dritten kümmern", sagte Ramuschkat lachend und viel ernster: "Wir machen das seit ein paar Jahren als Zweitjob. Jetzt wollen wir." etwas Inspirierendes tun. "

Sie werden – spätestens dann, wenn sie nach dem Abenteuer ihres Lebens in der Karibik von Bord gehen.

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