Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest kurz hinter der holländischen Grenze

Die Schutzzonen um das infizierte Unternehmen hätten in den Niederlanden vorerst keinen Einfluss, sagte ein Sprecher des Landwirtschaftsministeriums. Die Schweinefarm liegt gleich hinter der Grenze bei Enschede (Karte: siehe unten). Auch die Provinz Overijssel beobachte den Fall, berichtet das Ministerium.

Es ist das erste Mal, dass die Schweinepest in Niedersachsen diagnostiziert wurde, teilt das Landeslandwirtschaftsministerium mit. „Leider war es nur eine Frage der Zeit, bis die Schweinepest auch Niedersachsen erreicht. Das ist ein harter, emotionaler Schlag für die Schweinehalter in unserem Bundesland“, sagte Bundesstaatsministerin Barbara Otte-Kinast.

1500 Ferkel

Auf dem betroffenen Betrieb werden 280 ausgewachsene Schweine und 1500 Ferkel gehalten. Alle Tiere werden morgen getötet.

Die NVWA untersucht, wie die Transporte verlaufen sind, um zu sehen, ob auch niederländische Schweinezüchter gefährdet sind. Schweinezüchter werden aufgefordert, selbst besonders wachsam zu bleiben.

Nicht gefährlich für den Menschen

Die Afrikanische Schweinepest ist eine Virusinfektion bei Schweinen, die fast immer tödlich und unheilbar ist. Es gibt keinen Impfstoff, der die Tiere vorbeugend schützen kann. Die Krankheit kann von Tier zu Tier oder über kontaminierte Oberflächen übertragen werden. Sowohl Hausschweine als auch Wildschweine können sich infizieren und erkranken. Die Afrikanische Schweinepest ist weder ansteckend noch gefährlich für den Menschen.

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