Badminton Asia Technical Committee entschuldigt sich bei PV Sindhu für „menschliches Versagen“ im Halbfinale der Asien-Meisterschaften

Das Badminton Asia Techincal Committee hat den zweifachen Olympiasieger PV Sindhu um Vergebung für das „menschliche Versagen“ gebeten, das der Schiedsrichter während des Halbfinalspiels im Damen-Einzel der Badminton Asia Championship begangen hatte. Das offizielle Schreiben, das von Chih Shen Chen, dem Vorsitzenden des Badminton Asia Technical Committee, unterzeichnet wurde, erklärte, dass es keine Berichtigung des Fehlers gibt, aber sie hoffen, dass Sindhu die Entschuldigung akzeptiert.

Bemerkenswerterweise hatte Sindhu bei der Badminton Asia Championship im April dieses Jahres einen sensationellen Lauf, als sie ins Halbfinale des Wettbewerbs stürmte. Sie lieferte sich gegen den japanischen Shuttle-Spieler Akane Yamaguchi ein Duell und fuhr im ersten Spiel mit 21:13 nach vorne. Auch im zweiten Spiel war sie mit 14:11 eine dominierende Kraft, aber ein Anruf des Schiedsrichters drehte das Spiel um Spiel auf Sindhus Kopf. Der Schiedsrichter gab dem zweifachen Olympiasieger eine Ein-Punkte-Strafe, weil er offenbar zu viel Zeit brauchte, um zwischen den Punkten zu dienen.

Die Entscheidung änderte die Dinge für die indische Shuttleerin, als sie ihre Fassung verlor und das Match schließlich mit 21-13, 19-21, 16-21 aus einer Siegerposition verlor. Sindhu, die Mitglied der Athletenkommission des Badminton-Weltverbandes ist, schrieb einen Brief an den Weltverband und den asiatischen Badminton-Verband, in dem sie ihren Protest gegen die Entscheidung zum Ausdruck brachte und eine gründliche Untersuchung forderte.

Das Ergebnis des Spiels brach Sindhu in Tränen aus, als sie den Schiedsrichter beschuldigte, sie unnötig mit einem Punkt bestraft zu haben, der sie schließlich ablenkte und sie somit das Spiel kostete. In einer neuen Entwicklung hat sich das Badminton Asia Techincal Committee aufrichtig bei dem indischen Shuttle entschuldigt und sichergestellt, dass das Gremium ernsthafte Maßnahmen ergreifen wird, um einen solchen Vorfall in Zukunft zu verhindern.

„Leider gibt es derzeit keine Korrektur. Wir haben jedoch die notwendigen Schritte unternommen, um eine Wiederholung dieses menschlichen Fehlers zu vermeiden. Wir entschuldigen uns aufrichtig für die Ihnen entstandenen Unannehmlichkeiten. Wir glauben, dass es Teil des Sports ist und als solches akzeptiert wird“, heißt es in der Erklärung.

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