Bietet 1.000 neue Panzerabwehrraketen – NRK Urix – Ausländische Nachrichten und Dokumentationen

Dies ist das größte Hilfspaket, das die USA der Ukraine seit Kriegsbeginn gegeben haben.

Es enthält unter anderem mehrere Raketen, die den ukrainischen Soldaten helfen können, russische Streitkräfte hinter der Front anzugreifen. Das schreibt die Nachrichtenagentur AFP.

– Dieses Paket bietet eine erhebliche Menge an zusätzlicher Munition, Waffen und Ausrüstung – die das ukrainische Volk so effektiv zur Verteidigung seines Landes einsetzt, schreibt das Verteidigungsministerium in a Pressemitteilung.

In Kiew hat jemand die Jungfrau Maria mit einer Javelin-Panzerabwehrrakete in der Hand gezeichnet. Das Wandbild ist als „Heilage Javelin“ bekannt.

Foto: Efrem Lukatsky / AP

Munition und medizinische Ausrüstung

Unter anderem liefern die USA mehr Munition für HIMARS, ein mobiles Raketensystem. Mit dieser Waffe soll die Ukraine die Antoniwskyj-Brücke außer Gefecht gesetzt haben.

Die Brücke überquert den Fluss Dnipro in Cherson und wurde von russischen Streitkräften genutzt, um Vorräte von der Krim nach Cherson zu schicken. Jetzt steht die Brücke allerdings nicht sicher zu verwenden.

Die Ukraine erhält außerdem 1.000 neue Panzerabwehrraketen vom Typ Javelin, eine amerikanische Waffe, die gepanzerte Fahrzeuge zerstören kann.

Speer

Estnische Soldaten üben mit dem Javelin, der aus einem Rohr mit der Rakete selbst und einem Steuerteil besteht. Nach Gebrauch wird das leere Flugkörperrohr weggeworfen und ein neues Rohr kann geladen werden.

Foto: US DoD

Außerdem erhält die Ukraine:

  • 75.000 Schuss 155-mm-Artilleriemunition
  • Munition für In Norwegen hergestellte Flugabwehrraketen vom Typ Nasams
  • Mehrere hundert Raketen vom Typ AT4
  • 50 gepanzerte Fahrzeuge für die medizinische Behandlung
  • C-4-Sprengstoff, Abbruchausrüstung und Munition
  • Medizinische Ausrüstung wie Erste-Hilfe-Ausrüstung, Bandagen und Monitore

– Fast leer von Munition

Seit Kriegsbeginn haben die USA die Ukraine mit Ausrüstung im Wert von 9,8 Milliarden Dollar unterstützt. Dies entspricht 95 Mrd. NOK.

Im Juni berichtete die ukrainische Verteidigung, dass sie fast keine Munition mehr habe und dass sie vollständig auf das angewiesen sei, was sie aus dem Westen bekomme, um russische Vorstöße zu verhindern.

Amerikanische Streitkräfte transportieren Waffen und Verteidigungsmaterial in die Ukraine.

Amerikanische Streitkräfte transportieren Ende April Waffen und Verteidigungsmaterial in die Ukraine.

Foto: CPL. AUSTIN FRALEY/AFP

Experten haben darauf hingewiesen, dass die Ukraine selbst keine große Munitionsproduktion hat und dass es eine gibt wichtiger denn je, dass Länder weiterhin Waffen und Munition spenden.

Die Weltbank stellt 4,5 Milliarden Dollar bereit

Auch die Weltbank hat heute ein Wirtschaftshilfepaket für die Ukraine angekündigt. Es ist 4,5 Milliarden Dollar wert, was 44 Milliarden Kronen entspricht.

Die Unterstützung wird nach Angaben der Bank zur Finanzierung von Rentenzahlungen und öffentlichen Dienstleistungen beitragen.

– Die Ukraine braucht immer noch öffentliche Dienstleistungen, einschließlich Gesundheit, Bildung und soziale Unterstützung, um eine weitere Verschlechterung der Lebensbedingungen und Armut zu verhindern, sagt der Präsident der Weltbank, David Malpass.

Fordert die Demilitarisierung von Kernkraftwerken

Vor dem Wochenende gab es Berichte über einen Angriff auf das von Russland kontrollierte Kernkraftwerk in Saporischschja im Südosten der Ukraine.

Beide Seiten beschuldigen sich gegenseitig, Angriffe auf das Kraftwerk durchgeführt zu haben. Das hat auch die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO) bestätigt sehr besorgt über die Schießerei.

Petro Kotin ist Leiter der Atomenergiebehörde der Ukraine. Er behauptet, dass Russland die Stadt als Militärbasis nutzt und dass sie Raketen aus dem Kraftwerk abfeuern.

– Sie benutzen es als Schutzschild gegen ukrainische Streitkräfte, weil niemand aus der Ukraine etwas tun wird, sagt Kotin BBC.

Ein russischer Soldat steht vor dem Atomkraftwerk.

Ein russischer Soldat steht am 4. August vor dem Kernkraftwerk.

Foto: ALEXANDER ERMOCHENKO / Reuters

Nun warnt Kotin vor der Gefahr eines Tschernobyl-ähnlichen Unfalls und fordert die Demilitarisierung des Kraftwerks. entsprechend Reuters Er bittet um Friedenstruppen, um die Kontrolle über das Kraftwerk zu erlangen.

Angst vor Unfällen

Laut Kotin wird das Gebiet von 500 russischen Soldaten mit rund 50 Militärfahrzeugen überwacht.

– Wenn ein Behälter mit abgebranntem Kernbrennstoff zerbricht, wird dies einen Unfall verursachen, der die Anlage und die Umgebung betrifft. Wenn zwei oder drei Container kaputtgehen, seien die Folgen viel größer, sagt er.

– Es ist unmöglich, das Ausmaß einer solchen Katastrophe abzuschätzen.

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