Boeing-Ticker: United Airlines storniert 737 Flüge bis Juni

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Hier finden Sie regelmäßig Neuigkeiten über den großen US-amerikanischen Flugzeughersteller, von Problemen mit der Produktion über das Verfahren zur Neuzulassung der Boeing 737 Max bis hin zur aktuellen Entwicklung der Boeing-Aktie.

+++ 20. Dezember: United Airlines storniert bis Juni 737 Max-Flüge +++

Die US-Fluggesellschaft United Airlines bereitet sich auf eine noch längere Zwangspause von Boeings Krisenjet 737 Max vor. Das Flugzeug, dessen Start nach zwei Abstürzen verboten war, wird bis zum 4. Juni aus dem Flugplan gestrichen, teilte United am Freitag mit. Das Unternehmen hatte zuvor mit einem Ausfall bis März gerechnet. Die beiden anderen großen US-Fluggesellschaften mit 737 Max-Modellen in der Flotte – Southwest und American – hatten die Flüge mit dem Flugzeug bis April abgesagt.

Der 737 Max darf nach zwei Stürzen mit insgesamt 346 Toten seit Mitte März 2019 nicht mehr abheben. Von einer raschen Neuzulassung ist derzeit wenig zu spüren. Nachdem die US-Flugsicherung FAA Boeing kürzlich vor unrealistischen Flugplänen gewarnt hatte, kündigte die Gruppe am Montag an, die Produktion ab Januar vorübergehend einzustellen. Dies erhöht den Druck auf die Fluggesellschaften, die mehrere Flüge absagen mussten und auf zahlreiche bestellte Jets warten.

+++ 20. Dezember: Starliner-Raumschiff gestartet – aber nicht zur ISS +++

Beim ersten Testflug von Boeings Raumschiff "Starliner" zur ISS-Raumstation traten Probleme auf. Nach dem Raketenstart am Freitagmorgen (Ortszeit) vom US-Weltraumbahnhof Cape Canaveral befand sich die Kapsel in einer stabilen Umlaufbahn um die Erde, schrieb NASA-Chef Jim Bridenstine auf Twitter. Es ist jedoch ein Laufwerk ausgefallen, das zum Erreichen der ISS erforderlich war. Bridenstine kündigte eine Pressekonferenz für Freitagmorgen (Ortszeit) an. Beim ersten Dauertest waren keine Personen an Bord. Boeing will künftig im Auftrag der US-Raumfahrtbehörde NASA den "Starliner" einsetzen, um amerikanische Astronauten zur Internationalen Raumstation (ISS) zu bringen. Am Samstag sollte das Raumschiff tatsächlich zum ersten Mal am Außenposten der Menschheit in 400 Kilometern Höhe über der Erdoberfläche anlegen. Danach wird seine Rückkehr für den 28. Dezember erwartet.

+++ 18. Dezember: Southwest Airlines storniert 737 Max-Flüge bis April +++

Angesichts der großen Unsicherheit in Bezug auf den Boeing 737 Max-Krisenjet bereiten sich die großen US-Fluggesellschaften auf eine anhaltende Zwangspause vor. Southwest Airlines kündigte an, das Flugzeug, das nach zwei verheerenden Unfällen für längere Zeit vom Start ausgeschlossen war, zu entfernen. Der 737 Max wird voraussichtlich bis zum 13. April nicht mehr verwendet.

American Airlines hatte letzte Woche angekündigt, dass der Einsatz von Boeings unglücklichem Flugzeug bis April nicht mehr geplant ist. Die Fluggesellschaften gehen nun davon aus, dass das Versagen des wichtigen Modells, das seit Mitte März nicht mehr starten durfte, über ein Jahr andauern wird.

+++ 17. Dezember: Boeing stellt die Produktion des 737 MAX ab Januar vorübergehend ein +++

Boeing stellt die Produktion des Krisenjets 737 Max wegen der großen Unsicherheit über eine Neuzulassung ab Januar vorübergehend ein. Der Flugzeugtyp ist seit Mitte März vom Start ausgeschlossen. Grund sind zwei Abstürze innerhalb weniger Monate, bei denen zahlreiche Menschen starben. Boeing hatte bereits im April die Produktion von 737 Flugzeugen deutlich reduziert und die monatliche Produktionsrate von 52 auf rund 42 Flugzeuge gesenkt.

Da Boeing die Maschinen jedoch erst nach ihrer erneuten Registrierung ausliefern darf, entstehen hohe Kosten und logistische Probleme. Laut Boeing müssen daher derzeit rund 400 Flugzeuge zwischengelagert werden, was zunehmend zu Platzmangel führt. Der Leiter der US-Luftfahrtaufsichtsbehörde (FAA) machte Boeing letzte Woche klar, dass der Flugzeughersteller einen "unrealistischen" Plan verfolgt. Weiterlesen Hier,

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+++ 12. Dezember. Whistleblower erhebt schwerwiegende Vorwürfe gegen Boeing +++

Ein ehemaliger Boeing-Manager erhob bei einer Anhörung im Rahmen eines Kongresses am Mittwoch (Ortszeit) in Washington schwere Vorwürfe gegen den Flugzeughersteller. "Ich habe eine Fabrik im Chaos erlebt und einige Monate vor dem ersten Absturz ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Fertigungsqualität gegenüber Führungskräften von Boeing geäußert", sagte Ed Pierson. Vor dem zweiten Unfall meldete er erneut Probleme, aber keiner seiner Hinweise tat etwas. Boeing wird verdächtigt, das unglückliche Flugzeug auf den Markt gebracht und die Sicherheit vernachlässigt zu haben. Die Gruppe bestreitet dies, hat aber Fehler in der 737 Max zugegeben. Weiterlesen Hier,

+++ 7. Dezember: Boeing muss eine Strafe in Höhe von 3,9 Mio. USD zahlen +++

Nach Angaben der Federal Aviation Administration (FAA) hat Boeing defekte Teile in 133 Jets der Boeing 737-Serie eingebaut. Trotz des Wissens wurden diese Maschinen für die endgültige Zertifizierung der Lufttüchtigkeit registriert. Die störenden Komponenten sind sogenannte Lamellenbahnen an den verstellbaren Lamellenklappen. Die Behörde gibt dem Flugzeughersteller 30 Tage Zeit, um Stellung zu nehmen. Andernfalls wird eine Strafe von 3,9 Millionen US-Dollar verhängt – das entspricht 3,5 Millionen US-Dollar. Weiterlesen Hier,

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