Bouzková – Džabúrová 6:3, 1:6, 1:6, Bouzková endet in Wimbledon. Für den Weltranglistenzweiten reichte es nicht

“Obwohl ich verloren habe, habe ich das Match sehr genossen. Es war mein erstes Viertelfinale bei einem Grand Slam und direkt auf dem Centre Court in Wimbledon. Ich habe alles gegeben, aber Ons hat einfach großartig gespielt. Sie hat sich nach dem ersten Satz stark verbessert und den Sieg verdient”, wurde Bouzková von der Website Tennis World zitiert.

An den erfolgreichen ersten Satz konnte die 23-jährige Bouzková, die auf Platz 66 der Weltrangliste rangiert, im Viertelfinal-Duell nicht anknüpfen. In den nächsten beiden Sätzen verlor sie sechs Mal den Aufschlag und gewann nur zwei Spiele. Trotzdem erzielte die gebürtige Pragerin das beste Grand-Slam-Ergebnis ihrer Karriere. In Wimbledon konnte sie nach der Weltranglisten-Achten Danielle Collins aus den USA ihre Landsfrauen Ann Li und Alison Riske sowie die Französin Caroline Garcia ausschalten.

Sie verlor in ihrem ersten Spiel gegen Jabúrová, ihr Besieger wurde der erste Grand-Slam-Halbfinalist aus arabischen und nordafrikanischen Ländern. „Ich bin sehr glücklich. Umso mehr, weil ich auf diesem Platz erfolgreich war. Ich hoffe, dass meine Reise durch das Turnier weitergeht“, sagte Dzabúrová in einem Interview nach dem Spiel auf dem Platz. „Ich wusste, dass Marie es versuchen würde, und ich musste jeden Ball gut spielen. Sie ist eine sehr gefährliche Gegnerin und ich bin froh, dass ich den zweiten und dritten Satz geschafft habe“, fügte der Tunesier hinzu.

Die an Position drei gesetzte Dzabúrová, die vor Wimbledon beim Turnier in Berlin triumphierte, gewann ihr zehntes Match in Folge. Sie erreichte zum ersten Mal in ihrer Karriere das Grand-Slam-Halbfinale.

Bouzková erwischte einen hervorragenden Start vor dem Wimbledonsieger von 1973, Jan Kodeš, und brach mit 2:2 erstmals den Aufschlag ihrer Gegnerin. Die Tunesierin hätte die Entwicklung später ausgleichen können, nutzte aber keinen der beiden Breakpoints und Bouzková beendete den ersten Satzgewinn mit einem weiteren erfolgreichen Break. Dzabúrová verlor zum ersten Mal im Turnier einen Satz.

Doch der Papierfavorit gab nicht auf und schaffte es, den Tschechen zu Beginn des zweiten Satzes zu „breaken“. Ab dem 2:1 eliminierte sie ungezwungene Fehler, brach den Aufschlag von Bouzková noch zweimal und erzwang nach vier Siegen in Folge einen entscheidenden Satz.

Bevor es losging, verließ Bouzková den Platz für eine Weile, doch auch die Pause half ihr nicht. Džabúrová setzte ihre selbstbewusste Leistung fort und ging nach zwei weiteren Breaks mit 4:0 in Führung. Die Tschechin beendete dann die Serie von acht verlorenen Partien mit 1:4, konnte den eigenen Aufschlag aber erneut nicht halten, und die Tunesierin beendete das Duell von einer Stunde und 49 Minuten anschließend mit einem fehlerfreien Spiel. Sie spielte insgesamt dreißig Gewinnbälle.

Krejčíková und Siniaková stehen im Halbfinale

„Die Gegner sind auf uns zugekommen und haben solide gespielt. Ich glaube nicht, dass sie so lange durchgehalten hätten. Und wenn doch, dann Hut ab. Aber es hat sich zum richtigen Zeitpunkt gedreht eingestiegen, wir haben sie hatten immer mehr Probleme und sie haben es im Austausch ausgespielt”, sagte Siniaková gegenüber der Website Tenisový svět.

Krejčíková und Siniaková, Gewinner von Wimbledon 2018 und der diesjährigen Australian Open, treffen im Halbfinale auf das ukrainisch-lettische Paar Ljudmila Kičenová und Jelena Ostapenko. Die Turniervierer besiegten das japanisch-taiwanesische Paar Šuko Aoyamaová, Chan Chao-ching ebenfalls nach einer Wende mit 4:6, 6:1, 7:5.

Krejčíková und Siniaková erreichten zuletzt vor drei Jahren das Halbfinale von Wimbledon, schieden im vergangenen Jahr aber im Viertelfinale aus. Heute verloren sie erstmals in diesem Jahr einen Satz, gewannen das Match aber am Ende nach über zwei Stunden.

Der Beginn lief für die Tschechen gegen den Turnier-Zehner nicht gut. Sie verloren zweimal den Aufschlag und nach 25 Minuten auch den ersten Satz. Im zweiten starteten sie erneut mit einem verlorenen Aufschlag und nutzten dann vier Breakpoints nicht. Erst beim Stand von 3:4 gelang es den Favoriten, den gegnerischen Aufschlag zu breaken, sie erzwangen einen Tiebreak und schafften diesen im Verhältnis 7:2. Seitdem haben sie nicht gezögert.

“Ich denke, die Mädchen (Konkurrentinnen) haben gut gespielt, es passt gut zu ihnen. Ellen ist eine nervige Linkshänderin, während Nikča sehr gut aufschlägt und viele Dinge am Netz fängt. Es war definitiv unangenehm”, fügte Krejčíková hinzu.

WIMBLEDON (Rasen, 40,35 Mio. £ Stiftung)
Frauen:
Einzel – Viertelfinale:
Bouzková (Tschechische Republik) – Dzabúrová (3. Tun.) 6:3, 1:6, 1:6
Doppel – Viertelfinale:
Krejčíková, Siniaková (2-CR) – Melicharová-Martinezová, Perezová (10-USA/Österreich) 1:6, 7:6 (7:2), 6:2
Junioren:
Einzel – 2. Runde:
Ródenas (Sp.) – Menšík (2-CR) 6:3, 6:4
Feldbausch (6. Schweiz) – Bartoň (CZ) 6:7 ​​(11:13), 7:5, 6:2
Juniorinnen:
Doppel – 1. Runde:
Klimovičová, Šalková (ČR) – Balusová, Prestonová (6-SR/Österreich) kampflos.
Bartůňková, Naefová (1-Tschechien/Schweiz) – Kuhlová, Valentová (Deutschland/Tschechien) 6:3, 6:4
Macaveiová, Štruplová (USA/CZ) – Blokhinová, Udvardyová (USA/Deutschland) 5:7, 6:3, 10:2.

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