Brustkrebsvorsorge alle drei Jahre vorübergehend statt alle zwei Jahre

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Das Brustkrebs-Screening-Programm hat mit Kapazitätsproblemen zu kämpfen. Die Organisation kann nicht alle zwei Jahre alle Frauen einladen, und deshalb hat Staatssekretär Blokhuis entschieden, dass zwischen jedem Screening maximal drei Jahre liegen dürfen.

Seit 2019 mangelt es an Labortechnikern für die Aufnahme von Brustbildern. Das Koronavirus wirkt sich auch auf die Kapazität aus, die Forschung wurde im Frühjahr wochenlang eingestellt und jetzt können weniger Menschen vorbeikommen, da ein Abstand eingehalten werden muss. Die Kapazität ist nicht überall in den Niederlanden das gleiche Problem. Zwischen den Screenings pro Frau liegen durchschnittlich 2,5 Jahre.

RIVM hat Blokhuis geraten, diesen Zeitraum vorübergehend auf drei Jahre zu verlängern. Dann kann die Kapazität besser im ganzen Land verteilt werden. In der Zwischenzeit können zusätzliche Labortechniker geschult werden.

Zusätzliche Todesfälle

Das Populationsscreening soll Brustkrebs schnell erkennen. Dies verhindert jedes Jahr Hunderte von Todesfällen. Mehr Zeit zwischen den Prüfungen kann zu mehr Todesfällen führen.

Das RIVM ist dagegen Einer heute Aufgrund dieser Kapazitätsengpässe werden voraussichtlich jedes Jahr weitere 57 Frauen an Brustkrebs sterben. Bei etwa 17.000 Frauen wird jedes Jahr Brustkrebs diagnostiziert.

Blokhuis hat den Gesundheitsrat gefragt, wie das Bevölkerungsscreening optimiert werden kann.

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