Carine (27) von ihrem Mann getötet

Mit über 50 Stichwunden tötete Kelvin Osagie (31) seine hochschwangere Frau Carine Ndah Ngwe (27). Das Motiv muss laut Expressengewesen, dass sie ihn verlassen wollte.

Osagie wurde nun zu lebenslanger Haft verurteilt. Einer der fatalen Beweise war seine eigene Audioaufnahme des Mordes.

Carine war im achten Monat schwanger, als sie im Oktober letzten Jahres in der Wohnung des Paares in Vänersborg, einer Stadt in Västra Götaland in Schweden, getötet wurde. Osagies zwei Kinder, ein fünfjähriger Junge und ein dreijähriges Mädchen, waren im Nebenzimmer. Sie haben den Mord belauscht.

Osagies wurde daher auch wegen zweifacher schwerer Körperverletzung an den Kindern angeklagt.

Verurteilt

Am Mittwoch, den 22. Juni, wurde das Urteil im Bezirksgericht Vänersborg verkündet.

Die hochschwangere Carine wurde mit über 70 Verletzungen an ihrem Körper gefunden, von denen mindestens 50 durch einen scharfen Gegenstand verursacht wurden. Eine Stichwunde traf das ungeborene Baby laut Urteil auch im Mutterleib.

Der Staatsanwalt im Prozess glaubte, dass das Motiv für den Mord darin bestand, dass seine Lebensgefährtin ihn verlassen wollte. Dann muss er Angst davor gehabt haben, was sie über ihn sagen könnte.

– Der Täter dachte, dass sie ihn verlassen und ihn im Zusammenhang damit anzeigen würde. Aus der Aufzeichnung geht hervor, dass er dachte, sie könne während dieses Besuchs Dinge über ihn sagen, weil sie einen Besuch im Krisenzentrum arrangiert hatte, sagte Staatsanwalt Daniel Veivo Pettersson.

MUSSTE NÄHEN: Verletzungen an Kelvin Osagies Händen mussten genäht werden.  Er selbst behauptete, es käme daher, dass er Angriffe seiner Frau abwehren musste.  Foto: Schwedische Polizei

MUSSTE NÄHEN: Verletzungen an Kelvin Osagies Händen mussten genäht werden. Er selbst behauptete, es käme daher, dass er Angriffe seiner Frau abwehren musste. Foto: Schwedische Polizei
Meerblick

Auf Tonband aufgenommen

Osagie zeichnete Gespräche mit seinem Handy auf. Eine achtminütige Audioaufnahme war eines der Beweisstücke in dem Fall. In der Audioaufnahme bittet Kelvin darum, dass der Mitbewohner den Mitarbeitern des Krisenzentrums nichts über ihn sagen muss. Plötzlich sind Schreie zu hören und Carina betet um ihr Leben.

– Töte mich nicht. Bitte. Unser Baby! man hört Carina verzweifelt sein.

Rezension von Aftonbladet der Fallunterlagen zeigt, dass mehrere öffentliche Stellen von dem gewalttätigen Mann wussten.

2019 wurden Osagies und seine Ex-Frau getrennt. Sie ist die Mutter seiner beiden Kinder. Sie hatte auch ein Kind aus einer früheren Ehe, dessen Sträfling ein Stiefvater war. Zwischen 2018 und 2021 wurde Osagies insgesamt viermal wegen Gewalt gegen seinen Sohn und seinen Stiefsohn angezeigt. Die beiden Kinder lebten noch beim Vater.

Über Dating-App kennengelernt

Kelvin Osagie und Carine Ndah Ngwe lernten sich über eine Dating-App kennen. Nach kurzer Zeit heirateten sie. Beide stammen ursprünglich aus Kamerun.

Das Urteil des Landgerichts besagt, dass die Gewalt, die Sie auf der Audioaufnahme hören, länger als zweieinhalb Minuten dauert.

«Die Audioaufnahme zeigt, dass sie immer wieder um ihr Leben betet und sagt, dass Kelvin aufhören muss, auch um der Kinder willen», heißt es im Urteil.

Das Gericht traute Kelvins Behauptung nicht, er habe in Notwehr gehandelt.

– Sie können nicht hören, dass sie ihm gegenüber aggressiv oder unverblümt ist. Man höre, dass sie es sei, die Gewalt ausgesetzt sei und dass sie es sei, die um ihr Leben bete, sagte Staatsanwalt Veivo Pettersson zu der Aufzeichnung.

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