CDU-Chef Vincent Kokert legt sein Amt nieder

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DDer Landes- und Fraktionsvorsitzende der CDU in Mecklenburg-Vorpommern, Vincent Kokert, legt sein Amt nieder. In einer Erklärung schrieb er am Freitag, dass er sich im März aus der Politik zurückziehen werde. Er wird eine Stelle als Betriebsleiter beim Stadtwerk in Neustrelitz antreten, wo er mit seiner Familie lebt.

„Mit Trauer und nach sorgfältiger Überlegung“, schreibt Kokert in der Erklärung, „entschloss er sich, diesen Schritt mit Wirkung zum März zu tun.“ Die Gründe sind privat, sagte der Vater von vier Kindern. Er ist ein Familienvater, der sich nicht mehr mit der Arbeitsbelastung als Staatsoberhaupt und Fraktionsvorsitzender vereinbaren lässt. Dort wird er in erster Linie für die Digitalisierung verantwortlich sein. Erst am Freitag informierte er den Exekutivstaatsrat und die Fraktion über seine Pläne.

Kokert war erst im Dezember für zwei Jahre als Landesvorsitzender bestätigt worden. In Mecklenburg-Vorpommern wird im kommenden Jahr ein neuer Landtag gewählt, bislang war Kokert Spitzenkandidat der CDU. In einer kürzlich durchgeführten Umfrage lag die Partei nur 20 Prozent vor SPD und AfD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (beide 19 Prozent).

Für seinen Nachfolger in der Fraktion empfahl Kokert nach Angaben der F.A.Z. der stellvertretende Torsten Renz. Der langjährige Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Landesvorsitzende Eckhardt Rehberg könnte seine Nachfolge als CDU-Landeschef antreten.

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