Champions League: zwischen Tuchel und Dortmund ein ganz besonderes Wiedersehen

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Sonntagabend, nach dem großen Pariser Erfolg in Saint-Etienne (4: 0), als Thomas Tuchel gefragt wurde, ob er von 2015 bis 2017 gegen Dortmund, seinen ehemaligen Verein, antreten möchte, rutschte der Pariser Trainer aus : „Es wäre ein besonderer Moment für mich und meine Mitarbeiter. Der Zauber erledigte den Rest und der deutsche Techniker wird wohl im Februar zum ersten Mal seit seiner Abreise den Signal Iduna Park finden.

Das Wiedersehen ist etwas Besonderes für den, der mit den Führern schlecht abgereist ist. "Wir spielen nicht gegen Thomas Tuchel, sondern gegen PSG, den kalten Sportdirektor von Borussia, Michael Zorc. Er macht seine Arbeit in Paris und wird natürlich freundlich aufgenommen, wenn er nach Dortmund zurückkehrt. "

Gleicher kalter Ton auf der Seite des Geschäftsführers Carstern Cramer, der darauf achtet, nicht die geringste Sympathiebotschaft an den Trainer zu richten, der dennoch die beste Erfolgsquote in der Geschichte eines Vereins aufweist (63%) führte das Champions League-Viertelfinale an und half 2017, den Deutschen Pokal zu gewinnen.

"Meinungsverschiedenheiten über die langfristige Sportstrategie"

In Dortmund hat sich Tuchel nach und nach von seinen Führungskräften, darunter auch Chef Hans-Joachim Watzke, verabschiedet. In seinem Brief an die Fans zur Rechtfertigung des Ausscheidens des Trainers im Mai 2017, ein Jahr vor Vertragsende, hatte Watzke insbesondere "Vertrauen, Respekt, Teamfähigkeit, Authentizität" erwähnt. sowie "Zuverlässigkeit und Loyalität" als scheinbar fehlende Elemente.

Markus Kaufmann verweist in seiner Thomas Tuchel gewidmeten Biographie auf "Meinungsverschiedenheiten über die langfristige Sportstrategie – unter anderem Transfers -, auf alltägliche Meinungsverschiedenheiten".

Der Auslöser, der immer noch die Nächte des Pariser Trainers verfolgt, bleibt jedoch die Episode des Angriffs auf den Dortmunder Bus vom 11. April 2017 auf dem Weg zum Viertelfinale der Champions League gegen Monaco. Tuchel hat nie verstanden, dass seine Führer sich bereit erklärten, das Spiel noch am Tag nach dem Angriff zu verschieben. Das folgende Argument war für ihn tödlich.

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