Coronavirus als internationalen Notfall deklarieren, was bedeutet das?

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Die WHO fordert eine Situation in der PHEIC, wenn „die öffentliche Gesundheit in verschiedenen Ländern durch die internationale Ausbreitung einer Krankheit gefährdet ist, die eine koordinierte internationale Reaktion erfordert“. Die Bedrohung muss „sehr ernst, sehr plötzlich, ungewöhnlich und unerwartet“ sein.

Der Ausbruch des Coronavirus scheint dem zu entsprechen. Bislang hat die WHO jedoch beschlossen, keinen internationalen Notstand auszurufen. Es wurden jedoch bereits früher Hinweise gegeben, beispielsweise zur Überprüfung von Reisenden an Flughäfen und Häfen in China.

Fünfmal zuvor

Seit 2009 hat die WHO bereits fünf Mal einen PHEIC deklariert. 2009 wegen der Schweinegrippe, 2014 wegen Kinderlähmung, 2014 und 2019 wegen Ebola und 2015 wegen des Zika-Virus.

Zwangsmaßnahmen

Die Länder sind verpflichtet, Maßnahmen im Falle eines internationalen Notfalls einzuhalten. Es handelt sich also nicht um unverbindliche, sondern um verbindliche Maßnahmen.

Das kann alles sein. Es ist maßgeschneiderte Arbeit, so dass es bei jeder Bedrohung ein anderes Szenario gibt. Möglicherweise handelt es sich um Maßnahmen, die bereits in China ergriffen werden, z. B. obligatorische Kontrollen an Flughäfen.

Im Notfall legt die WHO fest, an welchen Orten dies geschehen soll. Weitere mögliche Maßnahmen sind die Verwendung von Schutzkleidung, die Desinfektion von Flughäfen und Flugzeugen, die Auferlegung von Reisebeschränkungen oder Flugverboten sowie die Verpflichtung der Länder zum Informationsaustausch.

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