Darts World Cup: Clemens verpasst das deutsche Duell, aber Kurz sorgt für Aufsehen

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Clemens verpasst ein deutsches Duell, aber Kurz sorgt für Aufsehen

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Gabriel Clemens – der Saarländer mit Nerven aus Drahtseilen

Gabriel Clemens hat in diesem Jahr einen großen Sprung gemacht. Der Saarländer trainiert täglich zwischen drei und fünf Stunden und arbeitet mit einem Mentaltrainer. Mit Erfolg: Der gelernte Schlosser steht den Rest auf der Bühne.

Aus deutscher Sicht war der sechste WM-Abend perfekt angelaufen. Nico Kurz gab ein beeindruckendes Debüt und war ein echtes Highlight. Doch dann geriet Gabriel Clemens auf den Doppelfeldern in ein Drama.

Gabriel clemens verstand die frage nicht. Der Journalist wollte wissen, wie tief die Wut war. Der 36-Jährige zuckte die Achseln. Dann antwortete er: „Es gibt so viel Elend auf der Welt. Ein verlorenes Dartspiel ist kein Problem. Alles gut."

Sein letzter Satz sollte versichern, dass sich nach 2: 3 niemand mehr um ihn sorgen musste. Er durfte seine Leistung nicht bewerten.

Das Hinrundenspiel gegen den Niederländer Benito van de Pas hatte Anlass zu schlechter Laune gegeben. Mindestens viermal. Das Double 20 zum Beispiel, das er beim 2: 1 im entscheidenden fünften Satz nicht traf. Oder die doppelte 10, die er später verpasste, sowie die doppelte 5 mit dem dritten Pfeil.

Im Sudden Death Leg hatte er sogar die Chance, den Fehler auszugleichen, scheiterte aber auch an der Doppel-16 und verlor das Match. Vier Matchdarts, vier Tickets.

Clemens mit großen Schwankungen

Insgesamt hatte Clemens eine Idee gezeigt, die er sich kaum hätte trauen können. Der stabilste und konstanteste deutsche Spieler der vergangenen Saison schwankte extrem in seinen Leistungen. Er verpasste im ersten Satz zu viele Chancen, verbesserte sich dann im zweiten im Doppel und hatte wieder einen ordentlichen Durchschnitt von 92.

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Merkwürdige Schwankungen: Gabriel Clemens schied in der ersten Runde der Weltmeisterschaft aus

Bildnachweis: Getty Images / Harriet Lander

Im dritten spielte er nur noch einen 84er, verlor den Satz, im vierten auf 114. Clemens schien den Titel gerade noch rechtzeitig gefunden zu haben. "Ich habe das Gleiche gedacht. Aber dann war mein Spiel in der fünften Runde vorbei. Aber es ist bereits abgehakt", sagte er, "wirklich. Das funktioniert nicht. Ich habe es vermasselt." auf und ich fliege jetzt nach Hause. "

Am Ende lag die doppelte Quote bei 31 Prozent, im Durchschnitt waren es 95 Punkte mehr als bei van de Pas mit 95. "Ein seltsames Match, ein etwas zerrissenes Match. Ich hätte es gewinnen sollen", schließt Clemens.

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Max Hopp – erst 23 Jahre alt, aber schon Weltcup-Veteran

Max Hopp ist 23 Jahre alt und nimmt bereits an seiner siebten Weltmeisterschaft teil. Er ist auf Position 24 und startet daher erst in der zweiten Runde. Hopp ist seit Jahren das größte deutsche Darttalent.

Quelle: Lutz Wöckener, André Elsner

Das deutsche Duell am Freitagabend in Runde zwei gegen den auf Platz 24 platzierten Max Hopp wird nicht funktionieren. Der gebürtige Wiesbadener kann sich möglicherweise an van de Pas rächen.

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Der Grund, warum zwei deutsche Spieler weiterhin anwesend sein werden, lag an der überzeugenden Leistung von Kurz.

Der WM-Debütant besiegte den erfahrenen Engländer James Wilson mit 3: 1. Es war ein sicherer Sieg für den Deutschen, der bei seinem ersten Auftritt im Alexandra Palace beeindruckend cool geblieben war und das Spiel von Anfang an diktiert hatte.

Wirft kurz acht perfekte Pfeile

Der 22-Jährige gewann sofort die ersten fünf Legs und warf seine ersten 180 in der zweiten Runde, gefolgt von weiteren 140 und schien nicht aufzuhalten. Wilson reduzierte sich jedoch auf 1: 2, glich dann aus und setzte sechs Darts. Kurz, der selbst einige Chancen versäumt hatte, lächelte auf der Bühne und hob die Augenbrauen. Er setzte sich dann über die Doppel 10 zum 2: 0 in Sätzen.

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Nico Kurz – der deutsche WM-Debütant

Nico Kurz stammt aus einer erfolgreichen Dartfamilie. Seine Eltern Holger und Sabine waren bereits an Bord erfolgreich. Der 22-jährige Hesse ist gelernter Industriemechaniker und hat großes Potenzial. Jetzt will er zeigen, was er bei der WM kann.

Quelle: Lutz Wöckener, André Elsner

Das dickste Ausrufezeichen wurde jedoch erst nach der Pause gesetzt. Zurück auf der Bühne warf er kurz acht perfekte Pfeile hintereinander und schloss das Bein mit einem 10-Darter. Kein Spieler in diesem Turnier ist dem perfekten Spiel so nahe gekommen. Spätestens jetzt hatte er die Mehrheit der Fans hinter sich gebracht.

Er gab das Set noch, begann aber mit einer Pause in der vierten Runde und machte den überzeugenden Erfolg perfekt. Passend zu seiner abgezockten Erscheinung legte er die Hände auf den Nacken und grinste im Moment des Sieges, während seine Freundin ein paar Freudentränen im Vip-Bereich unterdrückte.

Letztendlich ergab die Statistik einen Durchschnitt von 96 und eine doppelte Erfolgsquote von 48 Prozent. "Es war ein großartiger Tag für mich. Ich kann mich über das Debüt hier in London nicht beklagen", sagte Kurz. Eine extreme Untertreibung.

Mit der Leistung hätte Kurz auch gute Chancen, in die dritte Runde einzusteigen. Gegner am Freitagabend ist Joe Cullen. Der Engländer ist die Nummer 15 in der Weltrangliste, schied aber letztes Jahr zu Beginn aus.

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