Darts World Cup verliert die erste Siegerin

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DDas Fallon Sherrock Weihnachtsmärchen ist zu Ende. Freitag war der letzte Stopp für die Frau, die sich beim Darts World Cup vor einigen Männern gefürchtet hatte. Nach zwei Siegen gegen Ted Evetts und Mensur Suljovic verlor die 25-jährige Engländerin gegen ihren Landsmann Chris Dobey. Der Spagat zwischen einer ernsthaften Weltmeisterschaft und einem Zirkusereignis, zu dem die Auftritte der "Königin des Palastes" das Verhalten sensationeller Zuschauer in Londons Alexandra Palace wurden, ist vorbei.

Der Veranstalter Professional Darts Corporation (PDC) hat im Moment seine größte Attraktion eingebüßt. Die erste Frau in der Geschichte der PDC-Weltmeisterschaft, die ein Spiel gewann, zog die Aufmerksamkeit in der weiten Welt des Sports auf sich. Gleichzeitig zeugt die Aufregung um Sherrock von der mangelnden Reife des überraschten Umgangs mit etwas Normalem: In einem Spiel, in dem körperliche Vorteile nicht ausschlaggebend sind, während Geschicklichkeit und Konzentrationsfähigkeit den Sieg einer Frau ausmachen Ein Mann von der fortgeschrittenen Weltspitze sollte nicht überraschen.

Fallon Sherrock wird dank Wildcards nächstes Jahr mehr große Bühnenauftritte bekommen. Erst dann wird klar, ob ihre beiden Erfolge in London Siege oder Pyrrhus-Siege für die Sportemanzipation waren. In der Tat verbergen die Erfolge von London, dass sich bisher weder Sherrock noch eine andere Frau auf sportliche Weise für Top-Level-Turniere qualifiziert haben, aber nur dank fragwürdiger und kontrovers diskutierter Quotenplätze.

Hat die Engländerin, die beim kleineren Wettbewerb BDO um ihre erste Weltmeisterschaft bei Frauen antritt, als größtes Verdienst der Zukunft diesen Konflikten zwischen Frauen und Männern eine gewisse Normalität verliehen? Oder schadet die sensationell eifrige Ausbeutung der Sherrock-Überraschungen der Entwicklung der Pfeilwerfer?

Vor der Weltmeisterschaft lehnte PDC-Chef Barry Hearn die Förderung von Frauen durch eine ebenso professionelle Tour ab. Die Damen müssten ihren eigenen Weg in das Reich der Pfeile der Männer machen. Dies wird eine Weile dauern. Denn an der Basis hat ein Spieler bisher neun Spieler konfrontiert. Sherrock darf nicht auf die Hilfe von Männern hoffen, um ihren Traum von einem geschlechtsgerechten Dart zu verwirklichen. Sie muss sie schlagen, nicht nur in der Halle.





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