Das FBI durchsuchte Trumps Villa nach Dokumenten über Atomwaffen

EPA

NOS-Nachrichtenheute, 03:24

Die FBI-Agenten, die am Montag die Villa von Ex-Präsident Trump durchsuchten, suchten unter anderem nach Dokumenten im Zusammenhang mit Atomwaffen. Das schreibt Die Washington Post. Ob solche Dokumente tatsächlich in Trumps Haus in Florida gefunden wurden, ist der Zeitung zufolge unklar.

Bei der Fahndung des FBI ist noch vieles unklar, weil sich die Bundespolizei noch nicht offiziell dazu geäußert hat. Berichten zufolge suchten die Agenten nach vertraulichen Regierungsdokumenten, die Trump fälschlicherweise mitgenommen hatte, als er das Weiße Haus verließ.

Durchsuchungsbefehl

Weil die Durchsuchung in den USA für viel Wirbel gesorgt hat, will das Justizministerium den Durchsuchungsbefehl öffentlich machen. Darüber muss der Richter aber noch entscheiden. Gleiches gilt für den Wunsch der Dienststelle, öffentlich zu machen, welche Unterlagen und Waren beschlagnahmt wurden.

Justizminister Merrick Garland sagte am Donnerstag, er habe die Durchsuchung persönlich genehmigt. „Wir nehmen eine solche Entscheidung nicht auf die leichte Schulter“, sagte er. „Als Alternative zur Hausdurchsuchung prüfen wir nach Möglichkeit zunächst weniger weitreichende Methoden.“

Wenn der Durchsuchungsbefehl öffentlich gemacht wird, wäre das sehr ungewöhnlich. Doch laut Garland wiegt in diesem Fall das „große öffentliche Interesse“ schwer.

Derzeit erhält das FBI viele Drohungen von Trump-Anhängern, die die Ermittlungen der Behörde als politisch motiviert ansehen.

Gestern versuchte ein Schütze, in ein FBI-Büro in Cincinnati in Ohio einzudringen. Er wurde nach einer stundenlangen Verfolgungsjagd von der Polizei erschossen. Sein Motiv ist noch nicht bekannt, aber die Hausdurchsuchung in Trumps Villa könnte eine Rolle spielen.

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