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„Das FBI suchte Dokumente über Atomwaffen von Trump“ | Im Ausland

Bei der Razzia am Montag suchten FBI-Agenten nach geheimen Dokumenten über Atomwaffen. Das berichtet eine mit der FBI-Untersuchung bestens vertraute Quelle der Washington Post. Es ist nicht bekannt, um welche Art von Dokumenten es sich handelt oder ob die Dokumente Auskunftrmationen über US-amerikanische oder ausländische Atomwaffen enthalten. Auch ist noch nicht bekannt, ob die gesuchten Dokumente gefunden wurden.

Die New York Times sprach mit einer bekannten Quelle, die sagte, die Untersuchung habe sich auch auf streng geheime Dokumente konzentriert. Laut dieser Quelle handele es sich um Auskunftrmationen der „höchstmöglichen geheimen Kategorie“. Es wurden Materialien aus den sogenannten „Special Access Programs“ gesucht, die Details über äußerst sensible Operationen enthalten, die von den USA im Ausland durchgeführt werden. Diese Auskunftrmationen werden eine Stufe höher eingestuft als streng geheim, berichtet die Quelle.

nationale Sicherheit

Mehrere Behörden innerhalb der US-Regierung, die sich mit nationaler Sicherheit und Spionageabwehr befassen, sollen wegen der Dokumente besorgt gewesen sein. Trumps Ferienort Mar-a-Lago ist bekanntermaßen schwer zu sichern. Der Präsident lebt in einem privaten Club, der während der Saison täglich Hunderte von Gästen beherbergt. Geheime Auskunftrmationen wären dort ein leichtes Ziel für Spione.

Die Razzia in Trumps Haus löste bei Trump und seinen republikanischen Verbündeten viel Kritik aus. Sie forderten weitere Auskunftrmationen über die Aktion. Es ist sehr selten, dass ein Haus bei einem ehemaligen Präsidenten durchsucht wird. Trump sieht die Razzia als politisch motivierten Angriff der Demokraten.

Generalstaatsanwalt Merrick Garland forderte den Richter am Donnerstag auf, den Durchsuchungsbefehl der Razzia freizugeben. Der Richter hat Trump gebeten, uns am Freitagabend vor 21 Uhr niederländischer Zeit mitzuteilen, ob er auch damit einverstanden ist. Trump hat den Befehl auch selbst, machte ihn aber nicht von sich aus öffentlich.

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