Dax leicht gesunken – Ifo-Index ohne Rückenwind

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Düsseldorf Der DAX notiert am Mittwoch rund 0,25 Prozent schwächer bei 13.254 Punkten im Mittagshandel und hat damit seine Verluste gegenüber dem Vortag leicht ausgeweitet: Am Vortag hatte der deutsche Leitindex seinen Aufwärtstrend unterbrochen und schloss bei 0,88 Prozent bei 13.288 Punkten.

Die Anleger nutzten die Gelegenheit, um von letzter Woche und Montag Gewinne mitzunehmen (ein Plus von jeweils 0,9 Prozent). "Die Rallye zum Jahresende ist daher etwas ins Stocken geraten", sagte Christian Henke von der Broker-IG.

Der MDax hingegen erreichte am Dienstag ein neues Rekordhoch und stieg um 0,15 Prozent auf 28.298 Punkte, das er am Mittwoch nicht halten konnte: Der Index der mittelständischen Unternehmen verlor rund 0,4 Prozent auf 28.184 Punkte.

Der ifo Geschäftsklimaindex für Deutschland stieg im Dezember um 1,2 Punkte auf 96,3 Punkte. Das ist der höchste Stand seit einem halben Jahr, wie das Münchner Institut in seiner Umfrage unter rund 9.000 Managern am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten nur einen Anstieg von 0,4 Punkten erwartet. Der Index stieg im November um 0,3 Punkte. Ifo-Präsident Clemens Fuest erklärt: "Die deutsche Wirtschaft sieht dem neuen Jahr zuversichtlicher entgegen". Die Firmenchefs beurteilen ihre Aussichten nun wieder günstiger. Dies wirkt sich zunächst nicht auf den Dax aus.

Inflationsdaten für November wurden heute in Großbritannien veröffentlicht. Die Verbraucherpreise stiegen gegenüber dem Vorjahr um 1,5 Prozent – und stagnierten im Vormonat. Analysten hatten jedoch nur mit einer schwächeren Inflation von 1,4 Prozent gerechnet. Dies ist das vierte Mal in Folge, dass die Rate das Inflationsziel der Bank of England von zwei Prozent verfehlt.

Die Londoner Börse hätte positive Impulse setzen können, da neue Brexit-Sorgen die Stimmung an den Aktienmärkten belasten. Ministerpräsident Boris Johnson kündigte an, eine Verlängerung der Brexit-Übergangsfrist rechtlich auszuschließen. Der abschließende Brexit ist somit wieder ein Spiel gegen die Zeit, wie Thomas Altmann, Portfoliomanager bei QC Partners, sagt. Ein harter Brexit ist nicht mehr auszuschließen und könnte durch die Hintertür kommen.

Das Pfund Sterling gab als Reaktion darauf stark nach: Nach einem Höchststand von 1,3420 USD am Montag fiel die britische Währung am Mittwochmorgen auf 1,3088 USD.

Es gab auch ernüchternde Nachrichten in Übersee: Die US-Aktienmärkte waren schwächer und stiegen am Dienstag nur leicht. Sie beendeten ihre viertägige Kundgebung nicht, machten aber wenigstens eine Verschnaufpause. Aufgrund guter Wirtschaftsdaten blieb die Wall Street nur im positiven Bereich – die US-Industrie erhöhte ihre Produktion im November um 1,1 Prozent gegenüber dem Vormonat -, doch einige Investoren schätzten die teilweise Einigung im Handelsstreit zwischen China und den USA skeptischer ein.

"Handelsmüdigkeit könnte sich vor den Feiertagen auf dem US-Aktienmarkt ausbreiten", sagte Edward Moya, ein Marktanalyst beim Online-Broker Oanda. Eine eindeutige Korrektur ist jedoch unwahrscheinlich.

Schauen Sie sich die einzelnen Werte an

Wirecard: Der Zahlungsdienstleister führte kürzlich den Dax an, nachdem er eine Kooperation mit der Buchungsplattform GetYourGuide angekündigt hatte. Das Papier legte um 1,7 Prozent zu.

Peugeot und Fiat Chrysler: Die beiden Autofirmen haben sich auf einen Zusammenschluss geeinigt. Damit würde der Konzern zum viertgrößten Automobilhersteller der Welt – direkt hinter Volkswagen, Toyota und der Allianz von Renault und Nissan. Die Peugeot-Aktie legte um 1,2 Prozent zu, der Fiat-Titel legte um 0,3 Prozent zu.

Jungheinrich: Der Gabelstaplerhersteller rechnet im kommenden Jahr mit einem Rückgang von Umsatz und Gewinn. Die Prognose für 2019 wurde bereits im Sommer reduziert. Die Anleger reagierten furchtbar, die Aktie verlor mehr als 22 Prozent. Der Auftragseinbruch bedrohte auch Jungheinrichs Konkurrent Kion, der mehr als fünf Prozent verlor.

SAFT: Bereits am Dienstag brachte eine Herabstufung durch die Bank of America den Titel des Software-Unternehmens auf den Dax. Der Analyst John King steht SAP für das kommende Geschäftsjahr skeptisch gegenüber, weshalb die Bank of America das Kursziel der Aktie von 122 Euro auf 118 Euro gesenkt und die Aktie von „neutral“ auf „unterdurchschnittlich“ herabgestuft hat. Der Titel verlor am Mittwoch 0,8 Prozent.

Bang & Olufsen: Der Anbieter von Luxuslautsprechern und Fernsehgeräten hat die vierte Gewinnwarnung innerhalb eines Jahres herausgegeben. Die Aktien brachen um mehr als vierzehn Prozent ein, so tief wie vor elf Jahren noch nicht.

KWS-Samen: Die Aktien des Pflanzenzüchtungs- und Biotechnologieunternehmens werden an diesem Mittwoch mit einem Dividendenrabatt von 0,67 Euro gehandelt. Im Vergleich zum Schluss des Vortages von 58 Euro bedeutet dies ein Minus von 1,2 Prozent.

Handelsblatt-Analystencheck: Berenberg erhöht Kursziel für Encavis

Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für den Solar- und Windparkbetreiber Encavis zum Jahresende von 8,90 auf 9,25 Euro angehoben, das Rating jedoch bei „Halten“ belassen. In einer am Mittwoch vorliegenden Studie verwies die Analystin Charlotte Friedrichs auf den Stromvertrag mit Amazon und den neuen Ankerinvestor, die Versicherungskammer Bayern. Mit dem Erlös aus der jüngsten Kapitalerhöhung konnte das Unternehmen ein Windpark-Portfolio in Dänemark erwerben. Encavis sollte weitere Akquisitionen tätigen, fügte der Experte hinzu.

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