Der 83-Jährige bezeugt den Diebstahl von Goldmünzen: eine teure Halskette, einen Laden – und die reiche Oma – Berlin

0
10

Die Großmutter und eine Tante eines der vier Angeklagten wurden als Zeugen des Diebstahls der 100-Kilogramm-Goldmünze aus dem Bode-Museum angehört. Dann war die Beweisaufnahme beendet. Die Klagebeantwortung der Staatsanwaltschaft wird am Montag erwartet. Das Landgericht hat vier weitere Tage für die Abschlussvorträge der Verteidiger vorgesehen. Nach aktuellen Plänen könne am 20. Februar ein Urteil verkündet werden, sagte der vorsitzende Richter.

Der spektakuläre Coup fand in der Nacht zum 27. März 2017 statt. Gegen drei Uhr morgens tauchten drei maskierte Männer mit Rucksäcken am S-Bahnhof Hackescher Markt auf. Mehrere Überwachungskameras zeigen, wie sie bis zum Ende der Plattform gelaufen sind.


Sie wurden beschuldigt, die Gleise zu erklimmen und eine Leiter ins Bode-Museum zu besteigen. Sie wählten eines der Fenster der Männerumkleidekabine für die Angestellten. Es war kein Zufall. Dieses Fenster war aufgrund eines Defekts nicht mit dem Alarmkreis verbunden.

Ein dreister Diebstahl mit einfachen Werkzeugen: Das “Big Maple Leaf” mit dem Durchmesser eines Autoreifens und dem damaligen Goldwert von 3,75 Millionen Euro wurde mit einem Rollbrett und einer Schubkarre zum Fluchtwagen geschleppt. Von der Münze ist bis heute keine Spur vorhanden. Ein Experte vermutete dabei, dass das Goldstück wahrscheinlich zerschnitten und eingeschmolzen war.

Oma sagt, dass sie geerbt und reich war

Es wird gesagt, dass es Ahmed, Wayci und Wissam R. waren, ein Paar Brüder und ein Cousin eines arabischstämmigen Clans, der die gigantische Beute weggetragen hat. Der vierte Angeklagte ist zu dieser Zeit ein Wachmann des Museums. Der 21-jährige Denis W. soll Tipps gegeben und auch über die Lücke im Alarmsystem informiert haben.

[InunserenwöchentlichenNewsletternausdenbeidenBezirkenvonBerlinkönnenSiesichdenNewsletterkostenloszusendenlassen:[InunserenLeute-NewsletternberichtenwirwöchentlichausdenzwölfBerlinerBezirkenDieNewsletterkönnenSiehierkostenlosbestellen:[Inourpeople’snewsletterswereportweeklyfromthetwelvedistrictsofBerlinYoucanorderthenewsletterfreeofchargehere:[InunserenLeute-NewsletternberichtenwirwöchentlichausdenzwölfBerlinerBezirkenDieNewsletterkönnenSiehierkostenlosbestellen: leute.tagesspiegel.de]

Die Polizei fand in W eine auffällige Kette. Sie soll 9.000 Euro wert sein. Und die sozial unterstützte Familie soll im Juli 2017 einen Backshop gekauft und 6.000 Euro bezahlt haben. Die Verteidiger gaben an, die Familie W. habe Hilfe von der türkischen Großmutter erhalten.

Der 83-Jährige kam als Zeuge. Sie sagte, sie habe geerbt und sei reich. Sie gibt ihrer in Berlin lebenden Tochter “wenn sie etwas braucht”. Bei einem seiner Besuche schenkte sie ihrem Enkel auch die wunderschöne Goldkette – „aus Liebe“.

LEAVE A REPLY

Please enter your comment!
Please enter your name here