Der Ölpreis fällt, die Marktsorgen bleiben bestehen

Der Preis für Nordseeöl der Sorte Brent zeigte gegen 18:00 Uhr MEZ einen Rückgang um rund 0,4 Prozent auf 111,27 Dollar je Barrel. US-Leichtöl West Texas Intermediate (WTI) büßte zeitgleich knapp 0,7 Prozent auf 105,49 Dollar je Barrel ein.

„Die Rezessionsängste haben an den Märkten überwogen, aber es ist eher ein Rückgang des Optimismus als ein Anstieg des Pessimismus“, sagte Norius Rucker, Analyst bei Julius Bär.

Der Chef der US-Notenbank (Fed) Jerome Powell hat am Mittwoch seine Entschlossenheit zum Ausdruck gebracht, die notwendigen Schritte zur Reduzierung der Inflation zu unternehmen. Er fügte jedoch hinzu, dass die Fed keine wirtschaftliche Rezession verursachen wolle, indem sie die Inflation bekämpft.

Ihm zufolge ist die amerikanische Wirtschaft derzeit sehr stark und in einer guten Position, um mit einer strafferen Geldpolitik fertig zu werden.

Die Vereinigten Staaten sind die größte Volkswirtschaft und der größte Ölverbraucher der Welt.

Die Ölpreise wurden kürzlich durch westliche Sanktionen gegen Russland in die Höhe getrieben, die unter anderem durch russische Ölexporte ins Visier genommen wurden.

Russland sichert sich jedoch weiterhin alternative Kunden für sein Öl, berichtete Reuters.

So stiegen beispielsweise die Ölimporte aus Russland nach China im Mai gegenüber dem Vorjahr um 55 Prozent und erreichten ein Rekordhoch. Russland hat Saudi-Arabien davon abgehalten, ein wichtiger Öllieferant für China zu sein.

Ölpreise in Dollar pro Barrel (ca. 159 Liter):

STURM TYP VERTRAG AKTUELLER PREIS VORHERIGE SCHLUSSFOLGERUNG
London – EIS Brent August 111,27 111,74
New York – NYMEX WTI August 105,49 106,19
siehe auch  Leet | Sommer-Gadgets, die so unnötig sind, dass sie nicht mehr wegzudenken sind

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