Der Other Wealth Fund in Norwegen ist mit 30 Milliarden US-Dollar einfach zu groß

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(Bloomberg) – Norwegens inländischer Vermögensfonds ist so groß geworden, dass er nach Wegen sucht, überschüssiges Bargeld durch einige wichtige Änderungen seines Investmentmodells loszuwerden.

Die staatliche Pensionskasse Norwegen ist das inländische Pendant zum bekannteren Staatsfonds des Landes, dem weltweit größten seiner Art mit einem Vermögen von 1,1 Billionen US-Dollar. Im Gegensatz zu seinen größeren Geschwistern beschränkt sich der Investor hauptsächlich auf Vermögenswerte auf seinem Heimatmarkt. Nachdem der Fonds in diesem Jahr auf 261 Milliarden Kronen (30 Milliarden US-Dollar) angewachsen ist, befindet er sich nun gefährlich nahe an seinen Eigentumsgrenzen.

Aus diesem Grund beantragt der inländische Fonds, sein Mandat zu ändern, um weniger als 85% an norwegischen Aktien und Anleihen und mehr als 15% an Vermögenswerten in Schweden, Dänemark und Finnland zu halten, heißt es in einem Schreiben an das Finanzministerium diesen Monat. Der lokale Nachrichtendienst E24.no berichtete zuerst über den Brief.

Die Regierung werde nun die Vorschläge des Fonds durchgehen und Änderungen an seinem Mandat in Betracht ziehen, teilte das Ministerium in einem per E-Mail an Bloomberg gerichteten Kommentar mit. Es gab keine Zeitleiste.

Norwegen ist als größter Öl- und Gasexporteur Westeuropas eines der reichsten Länder der Welt. Sie verwaltet ihren enormen Reichtum, indem sie Geld zur Unterstützung künftiger Generationen beiseite legt und Investitionen steuert, um eine Überhitzung der Wirtschaft hier und jetzt zu vermeiden. Aus diesem Grund darf der 1,1 Billionen US-Dollar teure Staatsfonds des Landes nicht in Norwegen investieren.

"Voll investiert"

Im Gegensatz zu seinem globalen Gegenstück erhält der inländische Fonds keine neuen Kapitalspritzen. Es wird auch nicht für steuerliche Zwecke verwendet, dh es investiert alle Dividenden- und Zinserträge, die es in neue Vermögenswerte einbringt, erneut.

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Der Fonds hat ein Eigentumslimit von 15% für einzelne Unternehmen in Norwegen, aber sein Anteil am Hauptindex der Osloer Börse liegt seit mehreren Jahren über 10%, was den Spielraum für aktives Management einschränkt, hieß es in dem Schreiben. (Ziel sind 60% in Aktien und 40% in Anleihen.) Im Falle eines krisenhaften Aktiencrashs würde eine Neuausrichtung des Portfolios dazu führen, dass der Fonds sein Mandat verletzt.

"Der Fonds ist mittlerweile nahezu vollständig in den norwegischen Aktienmarkt investiert", heißt es in dem Brief. "Um in turbulenten Zeiten antizyklisch agieren zu können, ist es ratsam, dass Folketrygdfondet (wie es in Norwegen heißt) auch in Zukunft genügend Spielraum für sein Management hat."

Der Fonds schlug auch vor, in nicht börsennotierte Unternehmen zu investieren, auch wenn diese keine öffentlichen Notierungen planen (dies ist die aktuelle Bedingung für Private-Equity-Käufe).

Andere Alternativen sind jährliche oder einmalige Abhebungen, ohne dass der Fonds direkt davon in Kenntnis gesetzt wird, dass solche Modelle übernommen werden.

Kontaktaufnahme mit dem Reporter zu dieser Geschichte: Mikael Holter in Oslo unter [email protected]

Kontaktaufnahme mit dem für diese Geschichte verantwortlichen Herausgeber: Tasneem Hanfi Brögger unter [email protected]

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