Der Unfallfahrer aus Südtirol bleibt in Haft

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An der Unfallstelle, bei der sieben deutsche Skiurlauber ums Leben kamen, geht eine Frau an Blumen und Kerzen vorbei.
Bild: dpa

Mit seinem Auto tötete er sieben junge Deutsche in Südtirol. Jetzt musste sich der Unfallfahrer dem Richter stellen. Bei seiner Entscheidung spielte auch der instabile Geisteszustand des Mannes eine Rolle.

DDer Unfallfahrer aus Luttach in Südtirol, der am Sonntagabend sieben junge Skiurlauber aus Deutschland getötet hatte, bleibt vorerst in Haft. Der 27-jährige Stefan L. hatte nach dem Unfall einen Alkoholgehalt von fast zwei Promille und wurde festgenommen.

Matthias Rüb

Matthias Rüb

Politischer Korrespondent für Italien, den Vatikan, Albanien und Malta mit Sitz in Rom.

Bei der Festnahme am Mittwoch vor dem Landgericht in Bozen brach der Südtiroler, der kürzlich in Kiens bei Bruneck lebte, laut italienischen Medienberichten mehrmals in Tränen aus. Die Anhörung musste daher wiederholt unterbrochen werden. Die Strafverteidiger hatten keinen Antrag auf Hausarrest gestellt, weil sie es angesichts des psychischen Zustands ihres Mandanten anscheinend für besser hielten, ihn während seiner Haft ständig zu überwachen.

Die Untersuchung der Geschwindigkeit, mit der der Unfallfahrer unterwegs war, ist noch nicht abgeschlossen. Stefan L. soll mit seinem Audi TT deutlich schneller gefahren sein als die erlaubten 50 Stundenkilometer. Drei Männer und drei Frauen wurden an Ort und Stelle getötet, eine Frau starb einen Tag später. Am Mittwoch befanden sich noch zwei Verletzte auf der Intensivstation im Krankenhaus Bozen, einer davon in einem kritischen Zustand.

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