„Der Verkauf von Grafikkarten ist im dritten Quartal 2022 stark zurückgegangen“

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Die Nachfrage nach Grafikkarten ist im dritten Quartal 2022 stark zurückgegangen. Das stellen Forscher von Jon Peddie Research (JPR) in einer vierteljährlichen Studie über den weltweiten Absatz von GPUs und CPUs mit integrierter Grafik für Desktops und Laptops fest.

Das sagen die Marktforscher Hersteller von Grafikprozessoren wie Intel, AMD und Nvidia werden es schwer haben. Im dritten Quartal dieses Jahres ist der weltweite Absatz von Grafikprozessoren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 25,1 Prozent eingebrochen. Insgesamt betraf dies 75,5 Millionen Einheiten. Laut Marktforschern ist dies der größte Rückgang seit der Rezession 2009.

Insbesondere der Absatz von GPUs für Laptops ging stark zurück. Diese sank im dritten Quartal 2022 um 30 Prozent. Die Zahl der verkauften Desktop-GPUs ging um 15,43 Prozent zurück.

Grund für enttäuschende Quartalszahlen

Die Forscher nennen mehrere Gründe für die enttäuschenden Verkäufe von GPUs und anderen Grafikprozessoren. Die Schließung des Krypto-Mining durch die chinesische Regierung, Sanktionen der Vereinigten Staaten, geringere PC- und Laptop-Käufe der Verbraucher aufgrund der wirtschaftlichen Bedingungen, das Fehlen neuer spezifischer GPUs oder AIBs für Spiele und Bestandsengpässe tragen zum Rückgang bei.

Marktanteile

Betrachtet man die drei größten Grafikprozessorhersteller Intel, Nvidia und AMD, fällt auf, dass Intel im vergangenen Quartal die meisten Grafikprozessoren im Bereich verkauft hat. Von allen verkauften Prozessoren stammten 72 Prozent von diesem Hersteller, 16 Prozent von Nvidia und 12 Prozent von AMD. Dadurch stieg Intels Gesamtmarktanteil um 10,3 Prozent, während die der anderen beiden Hersteller, AMD mit -8,5 Prozent und Nvidia mit -1,87 Prozent, zurückgingen.

Betrachtet man nur das GPU-Segment für Grafikprozessoren, gingen die Verkäufe im dritten Quartal 2022 gegenüber dem zweiten Quartal dieses Jahres insgesamt um 10,3 Prozent zurück. Intels Umsatz stieg auch hier um 4,7 Prozent, während AMD 47,6 Prozent und Nvidia 19,7 Prozent weniger verkauften.

Die positive Entwicklung rund um die Intel-Grafikkarten könnte darauf zurückzuführen sein, dass Nutzer mehr Interesse an den Intel-Arc-GPUs zeigten. Diese GPUs kamen aufgrund der Pandemie später als bisher geplant auf den Markt.

Erwartungen für das vierte Quartal

Für das vierte Quartal rechnet der Marktforscher mit einem weiterhin schwierigen Markt für Grafikprozessoren. Die Verkäufe werden auch in diesem Quartal enttäuschend sein, aber die durchschnittlichen Verkaufspreise werden höher sein. Dies sollte die enttäuschenden Umsätze etwas kompensieren, so dass „alle glücklich bleiben und schöne Feiertage haben“, so JPR in der vierteljährlichen Umfrage.

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