Deutsche Grammophon, Warner und Naxos zu Beethovens Geburtstag

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EINAm Anfang ist ein Seufzer in die Musikgeschichte eingegangen: „Muss es sein?“, Fragt Clemens Trautmann, Präsident der Deutschen Grammophon, zu Beginn des Vorworts die große Ludwig van Beethoven-Gesamtausgabe seines Labels – und wir mach es gerne gleich für ihn. Dabei zitiert er persönlich den Meister, der den letzten Satz seines letzten vollendeten Stückes, das Streichquartett op. 135, mit dem Titel "Die schwierige Entscheidung". Hier und da folgt nach einiger Überarbeitung der dissonanten Frage eine entschlossene Antwort: „Es muss sein! Es muss sein! „Tatsächlich muss es sein, schon allein deshalb, weil die Auflage schwerer Geburtstagsboxen zur Selbstverständlichkeit geworden ist.

Neben dem Deutschen Grammophon mit seinem Schwesterlabel Decca (Universal), das den Paketdienst auf ein Gewicht von sieben Kilogramm bringt und dem Hörer eine 120-CD-Ausgabe von Beethoven gibt, die auch die Kontrapunktübungen des Albrechtsberger-Schülers enthält, geht Warner daneben und Naxos im gesamten Ausgabenrennen. Beides mit deutlich schlankeren Paketen: Achtzig CDs lassen sich beispielsweise immer noch unter den Arm nehmen und beweisen, dass Beethovens Werk als erster mehr oder weniger freiberuflich tätig war und seine Stücke reifen konnte Ohne den Druck eines Gerichtsarbeitgebers ist das relativ beherrschbar.

. (tagsToTranslate) Josephine von Brunsvik (t) Arthur Nikisch (t) Wilhelm Kempff (t) Clemens Trautmann (t) Barry Cooper (t) Maynard Solomon (t) Antonie Brentano

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