Diabetes-bedingte Not und Depression bei Saudis mit Typ-2-Diabete

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Turki Alzughbi,1 Mohammed Badedi,1 Hussain Darraj,1 Abdulrahman Hummadi,1 Sattam Jaddoh,2 Yahiya Solan,1 Abdullah Sabai3

1Jazan Diabetes und endokrines Zentrum, Jazan Health Affairs, Jazan, Saudi-Arabien; 2Jazan Psychiatry Hospital, Jazan Health Affairs, Jazan, Saudi-Arabien; 3Verwaltung für öffentliche Gesundheit, Jazan Health Affairs, Jazan, Saudi-Arabien

Korrespondenz: Turki Alzughbi
Jazan Diabetes Center, Gesundheitsministerium, Jazan, Saudi-Arabien
E-Mail [email protected]

Zielsetzung: Diese Studie zielt darauf ab, die Prävalenz von Diabetes mellitus (DM) -bedingter Belastung und Depression und die damit verbundenen Faktoren bei Saudi-Arabern mit Typ-2-DM (T2DM) in Jazan, Saudi-Arabien, zu untersuchen. Ziel ist es auch, den Zusammenhang zwischen Blutzuckerkontrolle und DM-bedingter Belastung und Depression zu untersuchen.
Methoden: Dies ist eine analytische Querschnittsstudie, in der 300 saudische Patienten mit T2DM zufällig aus primären Gesundheitszentren in Jazan, Saudi-Arabien, rekrutiert wurden. DM-bedingte Belastungen und Depressionen wurden anhand gültiger Fragebögen, der 17-Punkte-Diabetes-Belastungsskala und des Patientengesundheitsfragebogens 9 gemessen. Logistische Regression und eine unabhängige t-Test wurden in der statistischen Analyse durchgeführt.
Ergebnisse: Das Durchschnittsalter der Studienpopulation betrug 52,7 Jahre mit einem Bereich von 23 bis 83 Jahren. Die Anzahl der Männer betrug 147 (49%) und die der Frauen 153 (51%) in der Studienpopulation. Die Prävalenz von DM-bedingter Belastung und Depression bei saudischen Patienten mit T2DM in Jazan betrug 22,3% bzw. 20%, und etwa 7,7% hatten beides. Von der DM-bedingten Belastung hatten 12,3% eine zwischenmenschliche DM-Belastung, 11,7% hatten eine ärztliche DM-Belastung, 10,7% hatten eine emotionale DM-Belastung und 7% hatten eine regimebedingte DM-Belastung. Nach Bereinigung um Kovariaten waren Patienten im Alter von <45 Jahren, körperliche Inaktivität, DM-Dauer <5 Jahre und Rauchen signifikant mit DM-bedingter Belastung und Depression assoziiert. Es gab auch einen signifikanten Zusammenhang zwischen DM-bedingter Belastung und Depression, OR = 3 [95% CI: 1.8, 6.4]. Darüber hinaus fanden wir heraus, dass die Spiegel von glykiertem Hämoglobin (A1C) bei Patienten mit DM-bedingter Belastung (geringe Effektgröße, eta-Quadrat = 0,04) und Depression (mäßige Effektgröße, eta-Quadrat = 0,06) signifikant höher waren (P <0,001).
Fazit: DM-bedingte Belastungen und Depressionen sind bei Patienten mit T2DM in Jazan, Saudi-Arabien, weit verbreitet. Beide Zustände müssen im klinischen Umfeld untersucht und angegangen werden. Die Feststellung der Kausalität von DM-bedingter Belastung und Depression bei T2DM ist ein wichtiges Ziel für zukünftige Studien.

Schlüsselwörter: Typ-2-Diabetes, Diabetes, Depressionen

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