Die 5 Dinge, die Sie über Charlie Watts, den Schlagzeuger der Rolling Stones wissen sollten

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Der ruhige Schlagzeuger der Rolling Stones starb am 24. August 2021. Bildrechte: Shutterstock

Der legendäre Rolling-Stones-Schlagzeuger Charlie Watts ist am 24. August 2021 in London gestorben. Der 80-jährige war schon immer der Diskrete der Band, der mehr durch seine Technik als durch seine Eskapaden in der Boulevardpresse glänzte. Wer war Charlie Watts wirklich? Feedback zur Persönlichkeit des Schlagzeugers in 5 Punkten.

1- Vor allem ein Jazzer

Was Watts’ Marke vielleicht ausmacht, ist seine unerschütterliche Liebe … zum Jazz. Denn wenn er mit dem kraftvollen Rock der Rolling Stones die Massen entzündet, kommt Charlie Watts in die Musik mit 13 Jahren durch die Tür des Jazz. Durch das Hören seiner Lieblingslieder im Radio lernte er selbst Schlagzeug. Während seiner Karriere bei den Stones führte er eine zweite, intimere Karriere in der Jazzszene. 1986 brachte er Musiker zusammen und gründete eine Bigband, mit der er einige Konzerte gab. In den 1990er Jahren trat er gelegentlich im Quintett auf und nahm mehrere Alben auf (From One Charlie, A Tribute to Charlie Parker With Strings, Warm & Tender …). Im Jahr 2000 veröffentlichte er das Charlie Watts Jim Keltner Project, eine Hommage an verschiedene Jazz-Schlagzeuger und gründete 9 Jahre später The A, B, C & D of Boogie Woogie. Eine Jazzband mit Boogie-Spirit, die Standards der 1920er und 1930er Jahre verwendet.

2- Ein Rolling Stones durch einen Unfall

Charlie Watts wurde am 2. Februar 1963 offizielles Mitglied der Rolling Stones. Er gehörte nicht zur Startgruppe. Als die Stones 1962 geboren wurden, hieß der Anführer Brian Jones. Begleitet wird er von Ian Stewart am Klavier, Mick Jagger an der Stimme und Keith Richards an der Gitarre. Einen festen Schlagzeuger hat die Gruppe noch nicht, obwohl Mick Ivory diese Position regelmäßig amtiert. Es war im Januar 1963, als Charlie Watts ankam, ursprünglich dachte er, dass er nur ein paar Szenen mit den Rockern machen würde. Seine von Jazz-Schlagzeugern inspirierte Technik verführt die Stones, die ihn engagieren. Er wird sie nie wieder verlassen.

3- Der weise Mann der Gang

Machen die Mitglieder der Gruppe wegen ihrer Eskapaden und insbesondere ihrer Sucht nach harten Drogen Schlagzeilen in den Zeitungen, wirkt Charlie Watts aus diesem Universum zurückgezogen. In einem Interview auf der NME-Site gibt der Schlagzeuger sogar zu, kein “Rockstar” zu sein. “”. “Ich habe nicht die Attribute […] Ich habe mich nie für die Idee interessiert, Interviews zu geben oder gesehen zu werden“, betont er. Mit seiner Frau besitzt er ein Vollblutarabergestüt “The Halsdon Arabians” in Devonshire in Großbritannien. Der Musiker wird in einem Interview mit der BBC 2011 dennoch zugeben, Ende der 1970er Jahre eine kurze Zeit der Alkohol- und Heroinsucht erlebt zu haben.

4- Ein verliebter Stein

Während Keith Richards und Mick Jagger Kettenehen und andere mehr oder weniger ephemere Beziehungen ketteten, stach Charlie Watts heraus. Der Schlagzeuger war 57 Jahre lang mit Shirley Ann Shepherd verheiratet. Er heiratete sie 1964. Shirley studierte damals Bildhauerei am Royal College of Art. Auf jeder seiner Touren ruft der Schlagzeuger jeden Abend seinen Begleiter an und scheut sich nicht, die vielen Models und anderen Groupies, die sich um die Gruppe drehen, zurückzudrängen. 1972 in die Playboy-Villa eingeladen, hätte Charlie Watt seine ganze Aufmerksamkeit auf Hugh Hefners Spielzimmer gerichtet, wie Robert Greenfield in seinem 2002 erschienenen Buch STP: A Journey Through America With The Rolling Stones festlegt.

5- Einer der besten Schlagzeuger der Geschichte

Das enthüllte das Rolling Stones-Magazin 2016, als es die besten Schlagzeuger aller Zeiten kürte. Charlie Watts landet auf Platz 12 der 100 Schlagzeuger im Ranking, vor Dave Grohl (Nirvana und Foo Fighters), Ringo Starr (The Beatles) oder sogar Ian Paice (Deep Purple). Der diskrete Schlagzeuger von Stones wird jedoch hinter anderen Rocklegenden wie Mitch Mitchell (Jimi Hendrix Experience), Keith Moon (The Who) oder sogar Nummer 1 im Ranking, John Bonham (Led Zeppelin) platziert.

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