Die Deutsche Telekom stellt Systeme auf eine neue SAP-Lösung um

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Düsseldorf S / 4 Hana ist das wichtigste Produkt für SAP. Hinter dem sperrigen Namen verbirgt sich Software zur Steuerung von Geschäftsprozessen.

SAP wirbt dafür, dass Prozesse über die Grenzen einzelner Programme hinweg integriert werden können. S / 4 Hana sollte daher das entscheidende Instrument für Unternehmen werden, um ihre Prozesse wirklich "intelligent" auszurichten. Das Problem: Bisher haben Kunden das Kernprodukt nur schleppend angenommen.

Jetzt hat SAP einen großen Kunden gewonnen: Mit der Deutschen Telekom stellt ein Dax-Konzern seine Systeme auf S / 4 Hana um. Der erste Schritt bei der Nutzung des neuen Systems ist die Erweiterung des zukünftigen Mobilfunkstandards 5G und des Glasfasernetzes. "Es geht darum, mehr aus den vorhandenen Daten herauszuholen." Durch die Standardisierung unserer IT-Systeme wird die Netzplanung erheblich effizienter “, so Peter Leukert, CIO der Deutschen Telekom, am Montag in einer Mitteilung beider Unternehmen.

S / 4 Hana vereint die zentralen Versprechen von SAP. Die Software soll Geschäftsprozesse effizient steuern. Nahezu alle Bereiche sollten damit optimiert werden: vom Einkauf über die Fakturierung bis zur Budgetplanung.

Dank der Verwendung künstlicher Intelligenz sollte das System auch in der Lage sein, vorausschauende Pläne zu erstellen. Diese Systeme werden in Kürze in der Organisation der Telekom-Netze eingesetzt. "Wir wollen die Telekom in ihrer Vision unterstützen, die IT-Landschaft zu konsolidieren und für die digitalen Herausforderungen der Zukunft fit zu machen", sagte Hartmut Thomsen, Leiter der Region Zentral- und Osteuropa bei SAP.

SAP will mit S / 4 Hana seinen zentralen Geschäftsbereich stärken. Wenn die Beziehung zum Kunden stimmt, er auch Folgeprodukte kauft, ist die zentrale Berechnung von SAP. "Wenn das nicht funktioniert, sind wir tot", sagte Hasso Plattner, Mitbegründer und Chief Controller von SAP, beim Start von S / 4 Hana im Februar 2015.

Bisher läuft es für SAP mit S / 4 Hana nicht schlecht. Aber es könnte besser gehen. Ende des ersten Halbjahres 2019 hatten 11.500 Unternehmen einen Vertrag für S / 4 Hana unterzeichnet, doch die Einführung zog sich für viele hin.

Die Umstellung ist aufwändig. Einige Unternehmen scheinen diesen Schritt zu zögern. Das Versäumnis, beim Discounter Lidl ein ERP-System einzuführen, ist ein warnendes Beispiel.

Entsprechend wichtig ist für SAP die Signalwirkung, die sich aus der Entscheidung für S / 4 Hana eines Dax-Konzerns wie der Telekom ergibt. Die nächsten Monate werden zeigen müssen, ob die Umstellung letztendlich reibungslos verläuft und ob die neue SAP-Lösung bei der Telekom ein gutes Modell ist.

Mehr: Für SAP ist S / 4 Hana das zentrale Produkt im Portfolio. Die Einführung ist träge. SAP restrukturiert daher den Bereich.

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