Wirtschaft Die deutsche Wirtschaft wird sich 2020 stabilisieren

Die deutsche Wirtschaft wird sich 2020 stabilisieren

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Deutsche Wirtschaft Abkehr vom Rezessionsszenario von 2019, um 2020 mit einer Stabilitätsperspektive zu beginnenDies ist typisch für das Klima, das im ersten Halbjahr in der Eurozone herrscht. Dies erklärte am Mittwoch der Präsident des ifo (Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung der Universität München) Clemens Fuest, der bis 2020 eine ähnliche Situation wie 2019 prognostizierte, ohne in eine Rezession zu geraten.

Das ifo warnte jedoch vor den negativen Folgen der wachsenden Spannungen zwischen Washington und Teheran in Deutschland, Europa und der Welt nach dem Tod des iranischen Generals Qasem Soleimani bei einem US-Militärangriff. Im Falle einer weiteren Eskalation könnte dies auftreten «Lange Unterbrechung der Rohölexporte in der Golfregion»sagte Clemens Fuest, der betonte, dass “angesichts der Tatsache, dass der fünfte Teil der Erdölversorgung aus der Welt stammt, diese Situation zu einem erheblichen Preisanstieg mit negativen Folgen für die europäische und deutsche Situation führen würde”.

Trotz allem hat der Deutsche Erdölindustrie Bund das zugesichert «Unabhängig von aktuellen Ereignissen ist die Versorgung mit Rohöl in Deutschland garantiert». Nur 0,3% des von Deutschland konsumierten Öls stammen aus dem Iran und 3% aus dem Irak. Dies wird jedoch nicht verhindern, dass Kraftstoffe in diesem Land teurer werden, wenn sich die Situation im Golf weiter verschärft.

Schließlich meldete das Bundeswirtschaftsministerium am Mittwoch einen unerwarteten Rückgang der Industrieaufträge um 1,3% im vergangenen November, als die Experten einen leichten Anstieg von 0,3% verzeichneten. Im Oktober gab es einen Mindestanstieg von 0,2% und im September von 1,0%. «Die Perspektiven für die Branche zu Jahresbeginn sind enthalten»sagte Katharina Huhn, Zyklikerin beim Bundesverband der Deutschen Industrie- und Handelskammern. Während die Inlandsbestellungen im November um 1,6% zulegten, gingen die Auslandsbestellungen um 3,1% zurück. Vor allem aber in der Eurozone mit einem Rückgang von 3,3%. Im Rest der Welt waren es 2,8%.

Das Bundesministerium zeigte sich trotz aller Zuversicht und betonte, dass sich andere wichtige Indikatoren stabilisiert haben, wie dies beim Geschäftsklimaindex des ifo Instituts der Fall ist. “Die Aussichten für die industrielle Situation haben sich etwas verbessert”, sagten sie aus dem Wirtschaftsministerium.

In Bezug auf die Wirtschaft der Eurozone geht eine gemeinsame Studie des deutschen ifo, des Kof-Analysezentrums in Zürich und des Istat in Rom von einer Wiederbelebung im ersten Halbjahr 2020 aus. «Der größte Treiber dieser Entwicklung ist der Konsum von Privathaushalten», sagten die drei Institute in einer am Mittwoch in München veröffentlichten Stellungnahme, in der betont wird, dass “im ersten Halbjahr 2020 nach dem Rückgang im vierten Quartal 2019 auch die Industrieproduktion und -investitionen stärker in Mitleidenschaft gezogen werden”.

Die drei Institute rechnen damit, dass nach einem Wachstum der Eurozone von 0,2% im dritten Quartal 2019 im vierten Quartal ein Anstieg auf 0,3% zu verzeichnen gewesen wäre, der in den ersten beiden Quartalen des neuen Jahres stabil bleiben wird. Die Prognose basiert auf einem Preis von 65 US-Dollar pro Barrel Rohöl und einem Euro-Preis von 1,12 US-Dollar. Ifo, Kof und Istat sehen Risiken für die Eurozone im Prozess des „Brexits“, Streiks gegen die Rentenreform in Frankreich, den Konflikt zwischen Iran und den USA und den Handelskrieg zwischen Washington und Peking.

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