Die Fahrt der Jungs wurde unterbrochen, als der Schwarzbär in das Auto einbrach – VG

Auf einem Roadtrip in den USA wurde die Jungengruppe von einem Schwarzbären überrascht. – Das Herz steckte plötzlich im Hals fest, sagt Hallvard Westre.

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Vor weniger als 20 Minuten

Eine Gruppe von sechs norwegischen Jungen war auf einem Roadtrip durch die Südstaaten der USA, als sie plötzlich einen Schwarzbären am Auto entdeckten.

Der Schwarzbär stand anderthalb Meter von Hallvard Westre entfernt und starrte ihm direkt in die Augen.

– Es war eine ziemlich surreale Situation, erzählt er VG.

Sie waren auf einem 12-tägigen Roadtrip gewesen, der in New Orleans begann und im Smoky-Mountains-Nationalpark in Tennessee enden sollte.

Auf dem Weg in den Nationalpark hatten mehrere davor gewarnt, dass sie “garantiert Bären begegnen”.

– In der Hütte, die wir gemietet haben, gab es auch separate Anweisungen, was zu tun ist, falls Sie einem Bären begegnen, erzählt einer der Jungen, Cedrik Tveter Svendsen, VG.

Theoretisch waren sie also auf eine Bärenbegegnung vorbereitet.

– Wir haben immer noch einen kleinen Pulsschlag, gibt Svendsen zu.

Der Schwarzbär kann maximal 180 cm lang werden und zwischen 65 und 270 Kilo wiegen.

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HUNGRIG: Der Schwarzbär, dem die Bande begegnete, war wahrscheinlich nur hungrig.

Es war der letzte Tag des Roadtrips, und die Jungs hatten ihre Koffer gepackt und waren bereit, nach Norwegen zurückzukehren.

Hallvard Westre war beauftragt worden, in den Wagen zu packen.

– Ich habe die Heckklappe und die Seitentüren des Mietwagens geöffnet, sagt er.

Als er hinter das Auto kommt, sieht er plötzlich den Schwarzbären.

– Du solltest nicht wirklich vor dem Bären davonlaufen, habe ich, um es milde auszudrücken. Es gab wieder einige hohe Knieheber in die Kabine.

MUSS AUS DEM AUTO VERJAGT WERDEN: Die sechsköpfige Jungschar versucht alles, um den Schwarzbären aus dem Mietwagen zu jagen.

Nichts schien den Bären zu erschrecken

Er alarmierte den Rest der Bande und sie kamen alle in einer Gruppe auf die Treppe.

Dann sei der Bär ins Auto gekrochen, das sei hin und her gefahren, sagt Westre.

Der Bär war wahrscheinlich auf der Suche nach Nahrung.

– Es waren nur etwas Weingummi und einige leere Limonadenflaschen im Auto. Wahrscheinlich war es ein schlechter Fang für den Bären, sagt Svendsen.

Nun war die nächste Frage:

Wie zum Teufel bekommen wir den Bären aus dem Auto?

NEUES MASKOTTCHEN: Hallvard Westre auf einem Roadtrip in den USA mit ihrem neuen Maskottchen.

Befolgen Sie die Anweisungen, müssen Sie ein Geräusch machen und sich dem Bären zu erkennen geben.

Dann ziehen sie sich oft zurück.

Die Jungs versuchten es und standen schreiend und hämmernd auf dem Zaun.

– Wir haben sogar versucht, einen anzuziehen Laute Knaller Playlist im Auto, sagt Westre.

Nichts schien den Bären aus dem Auto zu schrecken.

– Greift selten an

Schwarzbären in US-Nationalparks können ziemlich zahm sein.

– In Nationalparks gibt es eine größere Bärendichte. Der Schwarzbär passt sich auch recht leicht an menschliche Aktivitäten an, sagt Bärenexperte Ole-Gunnar Støen gegenüber VG.

Der Bärenexperte sagt, dass man in solchen Situationen selten Angst haben muss, wenn man einem Schwarzbären begegnet. Es greift selten an.

– Oft suchen sie nur nach Nahrung.

– Aber ein Auto kann ziemlich hässlich aussehen, nachdem ein Bär fertig ist, sagt der Experte.

BERÜHMTE BERGKETTE: Die Bande sagt, sie habe zwei Tage in den Great Smoky Mountains in Tennessee, USA, verbracht.

Genau das erlebten die norwegischen Jungs in den Smoky Mountains.

– Es hatte einfach keine Angst vor uns, sagt Westre.

Nach fünf Minuten gelang es ihnen schließlich, den Bären aus dem Auto zu jagen.

Der Mietwagen hat auch gut geklappt.

– Das Auto war nur mit Wasser und Cola verschüttet. Glücklicherweise gab es keine sichtbaren Verletzungen.

Die Jungs haben offenbar keine Angst vor der Bärenbegegnung.

– Vor allem war es einfach exotisch, sagt Svendsen.

FORSCHER BEI BJØRN: Ole-Gunnar Støen arbeitet wie gewohnt am Norwegischen Institut für Naturforschung – NINA.

Ungewöhnlich hier in Norwegen

Es ist nicht so üblich, Bären in diesem Land zu begegnen.

– Der Braunbär hat Angst vor Menschen und hält sich fern, sagt der Bärenexperte.

Wenn Sie allen Widrigkeiten zum Trotz einem Bären begegnen, hat der Experte einen Rat:

  • Wenn der Bär offensichtlich nicht weiß, dass Sie sich in der Nähe befinden – stören Sie es nicht.
  • Wenn der Bär dich entdeckt hat – mach dich bemerkbar und zieh dich ruhig zurück woher kommst du.
  • Ruhig halten
  • Sollte es gegen dich antreten, dann deshalb, weil es etwas zu verteidigen hat. Es ist oft ein Kadaver oder seine Jungen. Wenn Sie es angreifen, können Sie es im schlimmsten Fall Wirf dich auf den Boden und schütze deinen Hals.
UNTERSCHIED ZUM SCHWARZBÄR: Der Braunbär ist hierzulande größer als der Schwarzbär in den USA. Sie können 2,5 Meter lang und bis zu 300 Kilogramm schwer werden.

– Der Braunbär greift sehr selten an, sagt der Experte.

In den letzten fünfzig Jahren wurde in Skandinavien durchschnittlich eine Person pro Jahr von einem Bären verletzt.

– Über 80 Prozent davon sind Jäger, die den Bären aktiv in eine gefährliche Situation bringen. Wenn sie provoziert werden, können sie angreifen.

Der Rest habe einfach Pech gehabt und einen Bären überrascht, indem er zum Beispiel der Öffnung der Höhle oder einer Höhle mit Jungen zu nahe gekommen sei, sagt der Experte.

– Normalerweise ist es nicht gefährlich, einem Braunbären in Norwegen zu begegnen.

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