Die Miete für schiefe Bewohner steigt manchmal um mehrere zehn Prozent

Eine Mieterhöhung von 39,6 Prozent, von 252 Euro auf 352 Euro monatlich. Marcel Trip vom Woonbond sieht oft deutliche Mieterhöhungen. Aber so ein großer Unterschied von einem Monat zum anderen sei beispiellos, sagt er gegenüber RTL Nieuws.

„Als 2013 die einkommensabhängige Mieterhöhung eingeführt wurde, waren 6,6 Prozent Erhöhung das Maximum, also sind diese Schritte extrem“, sagt Trip. “Diese Sprünge im Sozialbereich haben wir noch nie erlebt.”

Zahl der schiefen Bewohner sinkt

Nicht alle Mieter sind mit dieser Erhöhung konfrontiert. Das sind einkommensstarke Mieter, die in Sozialwohnungen leben. Die sogenannten schiefen Bewohner, auch wenn der Woonbond diesen Begriff lieber nicht verwendet.

“Mieter müssen beim Vermieter Mehrlohn abliefern, Käufer bekommen einen höheren Kredit mit mehr Einkommen, subventioniert durch den Hypothekenzinsabzug.”

Obwohl diese Gruppe auf 205.000 Haushalte geschrumpft ist, will die Regierung, dass diese Gruppe eine „angemessene“ Miete zahlt. Mit dieser Mieterhöhung würden Mietminderungen für arme Menschen bezahlt oder Wohnungsbaugesellschaften könnten mehr in Nachhaltigkeit investieren, so die Idee.

Die Hoffnung ist auch, dass höhere Mieten einen Anreiz für schiefe Bewohner darstellen, eine Wohnung im freien Sektor zu suchen, obwohl Untersuchungen zeigen, dass dies kaum geschieht.

Schwerste Maßnahmen bisher

Seit mehr als zehn Jahren peilt die Politik das Schiefleben an, doch ab dem 1. Juli greifen die bisher härtesten Maßnahmen. Wohnungsbaugesellschaften erhalten dann die Möglichkeit, die Miete für schiefe Bewohner deutlich zu erhöhen: 50 Euro für hohe mittlere Einkommen oder sogar 100 Euro für einkommensstarke Haushalte (ab 75.396 Euro) mit Sozialwohnungen.

Zuvor Forschung der Branchenorganisation Aedes klar, dass sechs von zehn Unternehmen Verwenden Sie diese Maßnahme nicht. Aber die schiefen Bewohner, die mit der einkommensabhängigen Mieterhöhung konfrontiert werden, sehen ihre Miete laut einer Bestandsaufnahme des Woonbond manchmal um mehrere zehn Prozent steigen.

Die Maßnahme wurde im Koalitionsvertrag angekündigt, verbunden mit einer Mietminderung für ärmere Haushalte, die sogenannten „teuer schiefen Mieter“, die im Verhältnis zu ihrem Einkommen eigentlich zu viel Miete zahlen.

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Zum Beispiel ein Sozialmieter, dessen Miete von 368 auf 468 Euro im Monat steigt, eine Steigerung von mehr als 27 Prozent. Ein weiterer Wohnungsgenossenschaftsmieter konsultierte den Woonbond wegen einer Mieterhöhung von 409 auf 509 Euro (plus 24 Prozent). Laut Woonbond gingen in den vergangenen Wochen Dutzende Meldungen von Mietern ein, die mit der Maßnahme konfrontiert werden.

Menschen in Not

Auch viele Sozialmieter in den höheren Preislagen ab einer Miete von 1000 Euro kommen für die einkommensabhängige Mieterhöhung in Frage. „Weitere 50 oder 100 Euro zusätzlich zu den steigenden Kosten für Energie und Lebensmittel binden die Menschen“, sagt Trip.

Bei Privatwohnungen ist die Mieterhöhung in diesem Jahr auf 3,3 Prozent begrenzt. Mieter können auf der Website von Woonbond eine Checkliste ausfüllen, um zu überprüfen, ob ihre Mieterhöhung den Regeln entspricht.

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