Die Regierung dreht um – Das Wikingerzeitmuseum bekommt 700 Millionen – NRK Kultur und Unterhaltung

Die Regierung schlägt vor, den Zuschuss für das Wikingerzeitmuseum auf Bygdøy um 700 Millionen NOK zu erhöhen. Aber es wird eine verkleinerte Version der ursprünglichen Pläne sein.

Die Gesamtkosten werden nun auf 3,1 Mrd. NOK geschätzt.

– Ich freue mich, dass der Bau jetzt ohne weitere Verzögerungen beginnen kann, sagt Museumsdirektor Håkon Glørstad.

Er sagt jedoch, dass der Zuschuss mit gemischten Gefühlen verbunden sei, da die Regierung sich für einen Kompromiss entschieden habe.

Die Erhöhung um 700 Millionen NOK erfolgt etwas mehr als einen Monat, nachdem das Wikingerzeitmuseum darüber informiert wurde, dass dies erforderlich ist das Budget um eine Milliarde kürzen.

Håkon Glørstad reagiert mit gemischten Gefühlen, da die Regierung beschlossen hat, ein reduziertes Museumsprojekt zu unterstützen.

Foto: Peter Sommer

Doch jetzt hat die Regierung umgedreht.

– Wir haben jetzt eine Gesamtbewertung vorgenommen, wo die Alternative gewesen wäre, zurück zum Start zu gehen und das Projekt neu zu starten. Dann hätten wir sowohl wertvolle Zeit als auch bereits in die Planung gesteckte Ressourcen verloren.

So erklärt der Minister für Forschung und Hochschulbildung Ola Borten Moe (Sp), dass die Regierung heute beschließt, die Mittel für das Museum zu erhöhen.

Wikingerartefakte gerettet

Das neue Wikingerzeitmuseum auf Bygdøy hatte ursprünglich einen Kostenrahmen von 2,4 Mrd. NOK. Doch Anfang dieses Jahres wurde klar, dass das Budget bereits um eine ganze Milliarde gesprengt worden war – bevor mit dem Bau begonnen wurde.

Statsbygg legte kürzlich einen Bericht vor, der vier verschiedene Alternativen für die Museumspläne vorstellte. In einem für das Ministerium für Bildung und Forschung vorbereiteten Memorandum heißt es außerdem, eine Milliardenkürzung würde die Wikingerartefakte gefährden.

Während das Museum jetzt Zuschüsse in Höhe von 700 Millionen erhält, besteht die Lösung darin, dass die Regierung jetzt 300 Millionen Kronen für das ursprüngliche Projekt bereitstellt.

Aber die Wikinger-Objekte wurden gerettet.

– Die Sammlung wird gut gepflegt, und das ist unsere erste Priorität, aber die Kürzungen werden vor allem diejenigen treffen, die das Museum oft nutzen, sagt Glørstad.

Must Cut Angebote für Kinder und Jugendliche

Das Museum sollte unter anderem ein gutes Vermittlungsprogramm für Kinder und Jugendliche liefern. In den ursprünglichen Plänen waren separate, an Schulklassen angepasste Sonderräume vorgesehen.

– Diese Funktionen werden in der jetzt vorgenommenen Kürzung nicht berücksichtigt, sagt Glørstad.

Er fügt hinzu, dass es auch Unsicherheiten in Bezug auf die Qualität und den Betrieb des Museums gebe, da weitere Büroeinrichtungen nicht finanziert würden.

Ola Borten Moe

Vor etwas mehr als einem Monat forderte der Minister für Forschung und Hochschulbildung, Ola Borten Moe (Sp), dass das Wikingerzeitmuseum innerhalb des ursprünglichen Kostenrahmens von 2,1 Milliarden NOK bleiben solle. Die Regierung schlägt nun einen Gesamtkostenrahmen von 3,1 Milliarden vor.

Foto: Heiko Junge / NTB

Borten Moe schließt nicht aus, dass es später zu einer Aufstockung der Mittel kommen kann.

– Wenn ich heute Glørstad gewesen wäre, hätte ich heute darüber nachgedacht, dass ich 3,1 Milliarden NOK für die Entwicklung des Wikingerzeitmuseums erhalten habe, sagt Borten Moe und fügt hinzu:

– Ich bin absolut sicher, dass dies ein fantastisches Angebot für Norwegen, für die Touristen und eine gute Erfahrung für Schule und Einheimische sein wird.

– Ein Tag der Freude

Statsbygg ist für das Projekt verantwortlich. Geschäftsführer Harald Nikolaisen freut sich über die Förderung.

Harald Nikolaisen, Geschäftsführer  Statsbygg

Durch Verzögerungen bei den Arbeiten am Wikingerzeitmuseum sind keine größeren Kosten entstanden, sagt Geschäftsführer Harald Nikolaisen von Statsbygg.

Foto: Trond Isaksen

– Dies ist definitiv ein Tag der Freude. Jetzt vermeiden wir einen unnötigen Arbeitsstopp.

Er betont, dass bisher keine größeren Kosten durch Verzögerungen entstanden sind.

Der Baubeginn ist für diesen Herbst geplant, und das neue Wikingerzeitmuseum wird 2026 fertiggestellt.

Museumsdirektor Glørstad sagt, er werde weiterhin für das Museum arbeiten, um mehr Geld zu erhalten.

– Wir sind weit von dem entfernt, was das Museum Norwegen und der Welt verdient.

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