Die Unzufriedenheit über das Unwohlsein bei den Bahnen wächst: Möglicherweise nicht ein, sondern drei Streiktage in diesem Monat | Inland

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InlandSoziale Unzufriedenheit braut sich auf der Bahn zusammen. Nach der Streikankündigung der drei großen Gewerkschaften am 29. November reicht nun auch die Kleinlokomotivführer-Gewerkschaft ASTB eine Streikankündigung für den 30. November und 1. Dezember ein.

Besonders groß sei die Unzufriedenheit über die Malaise bei den Bahnen, schreibt De Morgen. ACOD Spoor, ACV Transcom und VSOA Spoor prangerten gestern an, dass zu wenig investiert und zu wenig unternommen werde, um den Personalmangel – etwa 300 Techniker und Zugbegleiter – zu beseitigen. Infolgedessen müssen die Mitarbeiter viele Überstunden machen, während ihre Urlaubsanträge abgelehnt werden. Sie drohen mit Streik am 29. November.

Aber die Belästigung für Reisende kann noch größer sein. Auch die kleinere Lokführergewerkschaft ASTB will streiken, dann aber am 30. November und 1. Dezember. In ihrer Streikaufkündigung fordert die Gewerkschaft alle Lokführer auf, „mit einer Arbeitspause von zunächst 48 Stunden“ zu handeln. Nicht nur den hohen Arbeitsdruck anzuprangern, sondern auch die Unsicherheit.

„Während des ersten Halbjahres dieses Jahres stieg die Zahl der Signalüberschreitungen um 83 Prozent“, sagte die Vorsitzende Tiffanny Deruiter in der Ankündigung. „Das ist inakzeptabel. Die Sicherheit ist gefährdet.“

Ob es tatsächlich dazu kommt, bleibt abzuwarten. Freitag ist da ein Vermittlungsgespräch zwischen Management und Gewerkschaften geplant.

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