Dies ist eine Propagandakampagne – VG

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WARTEN IN SCHLANGEN: Diese Frauen sollten am Freitag ihre Stimme im von Russland besetzten Luhansk in der Ostukraine abgeben. Bis Dienstag wird darüber abgestimmt.

Die “Referenden”, die die Russen in den besetzten Teilen der Ukraine abhalten, sind illegal und reine Fiktion.

SymbolDies ist ein Anführer. Der Leiter bringt die Position von VG zum Ausdruck. Der politische Redakteur von VG antwortet dem Vorsitzenden.

In der Ost- und Südukraine haben die Russen mit Hochdruck beschlossen, dass die Menschen an einer Abstimmung teilnehmen werden, ob vier Regionen Teil Russlands werden.

Das Ergebnis ist vorgegeben. Es wird ein klares Ja sein.

Ein Fernsehmoderator im staatlich kontrollierten russischen Fernsehen könnte das noch vor dem Wochenende verraten, obwohl die Referenden in Donezk, Luhansk, Cherson und Saporischschja bis Dienstag laufen.

Denn das sind keine Volksabstimmungen, sondern reine Propagandaaktionen, die gegen das Völkerrecht verstoßen.

HAT EINEN HAUSBESUCH BEKOMMEN: Die 90-jährige Valentina in Mariupol ließ sich am Sonntag von Wahlhelfern einen Hausbesuch in ihrer Wohnung abstatten.

Russland ist in die Ukraine einmarschiert. Putins Regime hat offensichtlich kein Recht, solche Referenden auf dem Territorium eines anderen Landes zu arrangieren. Die Russen wollen diese Regionen annektieren.

Sie versuchen, sich einen falschen Vorwand dafür zu verschaffen.

Dies ist das gleiche Rezept, das die Russen 2014 auf der Krim befolgten, als sie die ukrainische Halbinsel, die sie immer noch kontrollieren, besetzten und dann stahlen.

Es wurde von der internationalen Gemeinschaft nicht anerkannt. Gleiches gilt für die neuen Volksabstimmungen. Sie haben null Legitimität und werden auch keine Anerkennung bekommen.

Für die Russen lief es in letzter Zeit schlecht. Sie haben Teile der von ihnen besetzten Gebiete verloren. Und sie mussten aus purer Notwendigkeit eine unpopuläre Mobilisierung in Russland initiieren.

Die Referenden sind Teil einer russischen Taktik, mit der versucht werden soll, die Ukraine davon abzuhalten, weiter für die Rückeroberung der von Russland besetzten Gebiete zu kämpfen.

KEINE MEINUNGSFREIHEIT: Menschen stehen am Samstag in Luhansk an, um abzustimmen.

Diese Kämpfe finden nach einer erfolgreichen ukrainischen Gegenoffensive Anfang September immer noch statt. Nach Angaben der ukrainischen Behörden haben sie in den letzten Tagen auch ukrainisches Land zurückerobert, auf dem die Russen ihre Referenden abhalten.

Die Russen ihrerseits brüsten sich damit, dass internationale Beobachter und Journalisten die Referenden verfolgen. Aber auch das ist reines Spektakel.

Viele, die in diesen Gebieten lebten, sind geflohen. Und die, die bleiben, sind massiver russischer Propaganda über die „Nazis“, also die Ukrainer, ausgesetzt.

Aufzustehen und zu sagen, dass man mit Nein gestimmt hat, ist riskant. Die Menschen trauen sich nicht, mit den Medien zu sprechen. Es gibt auch keine freie Presse mehr. Wer anwesend ist, kümmert sich um die Nachbesserung.

Die Menschen haben keine wirkliche Wahl.

Nachdem die ukrainischen Behörden 2014 aus einigen dieser Gebiete vertrieben wurden, haben die Russen sie in einige der schlimmsten Gebiete Europas verwandelt.

Die „Volksrepubliken“ Luhansk und Donezk werden mit bezeichnet Haus der Freiheit als unfreier als Weißrussland.

Unter solchen Bedingungen müssen die Menschen also zur Wahl gehen.

Wir können sicher sein, dass es keinen Volkswillen geben wird, wenn die Ergebnisse diese Woche vorliegen.


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