Diese Stars bereuen ihre Künstlernamen – “schlimmste Name der Welt”

Schauspieler Harry Morgan hieß eigentlich Bratsberg mit Nachnamen. Er hatte schwedische und norwegische Wurzeln, zu denen er durch die Umbenennung nicht öffentlich stand, was ihm nicht gefiel. “Ich wünschte, ich hätte meinen Namen nicht geändert, um die Wahrheit zu sagen”, sagte er einst laut “MeTV” dem “Chicago Tribune”. Der 2011 verstorbene Star traf die Entscheidung damals ebenfalls auf Druck von außen hin.

“Mit Händen und Füßen dagegen gewehrt”

Onika Maraj macht seit Jahren erfolgreich als Nicki Minaj Musik. Sie offenbarte im Gespräch mit “The Guardian”: “Bei einem der ersten Produktionsverträge, die ich unterschrieben habe, wollte der Typ, dass ich mich Minaj nenne, und ich habe mich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt.” Er habe sie schließlich aber überzeugt und sie bereut diese Entscheidung bis heute.

Die 1977 verstorbene Schauspielerin Joan Crawford erblickte als Lucille Fay LeSueur in Texas das Licht der Welt. Der damalige Chef der Filmgesellschaft MGM, Louis B. Mayer, mochte ihren bürgerlichen Namen jedoch nicht. Er rief einen Wettbewerb ins Leben, bei der ein Pseudonym für sie gefunden werden sollte. Dem Filmstar habe ihr neuer Name allerdings nie gefallen haben. Er soll sie an “Crawfisch” (zu deutsch: “Krebs”) erinnert haben.

Joan Crawford: Die Filmdarstellerin hatte ihre Karriere in den Zwanzigerjahren begonnen.
Joan Crawford: Die Filmdarstellerin hatte ihre Karriere in den Zwanzigerjahren begonnen. (Quelle: IMAGO / Prod.DB)

Deutliche Worte findet auch Kid Rock alias Robert Ritchie im Interview mit “Esquire”: “Es ist der schlimmste Name der Welt.” Als Teenager habe er die Wahl “cool” gefunden. Doch nun werde er bald ein “80-jähriger alter Mann sein”, denn man “Kind” rufen würde.

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