Disney plant, im Juli wieder Vergnügungsparks zu eröffnen

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Die weltweite Verbreitung des Koronavirus und die von den Regierungen ergriffenen Maßnahmen wie Grenzschließungen schränken die persönliche Mobilität und damit das Reisen erheblich ein. Das Auswärtige Amt hat wegen der Pandemie auch eine Reisewarnung für Touristenreisen herausgegeben. Hier finden Sie regelmäßig die neuesten Nachrichten über die Corona-Krise und Reisen.

Neuigkeiten vom Donnerstag, 11. Juni:

+++ Disney plant die Wiedereröffnung von Vergnügungsparks im Juli +++

Der US-amerikanische Unterhaltungsriese Walt Disney hat konkrete Pläne für die Wiedereröffnung seiner von Pandemien geschlossenen Vergnügungsparks in Kalifornien vorgelegt. Ab dem 9. Juli soll das Disneyland Resort in der Nähe von Anaheim Schritt für Schritt und unter strengen Sicherheitsanforderungen wiedereröffnet werden. Die Einkaufsmeile in der Innenstadt von Disney District soll beginnen, gefolgt von den großen Themenparks und Hotels ab dem 17. Juli. Die Pläne brauchen jedoch noch grünes Licht von den zuständigen Behörden, wie das Unternehmen betonte.

Die Wiedereröffnung des Disney World Resort in Florida war bereits am 11. Juli genehmigt worden. Für den Unterhaltungsgiganten ist das Geschäft mit Vergnügungsparks, Ferienorten und Kreuzfahrten eine der wichtigsten Einnahmequellen. Die Schließungen aufgrund der Koronapandemie haben bereits Milliarden von Dollar gekostet.

Neuigkeiten vom Mittwoch, den 10. Juni:

+++ Bundesregierung will Reisewarnung um Monate verlängern +++

Die Bundesregierung plant, die Reisewarnung für mehr als 160 Länder außerhalb der Europäischen Union bis zum 31. August zu verlängern. Nach Angaben der Deutschen Presseagentur sollten jedoch Ausnahmen für einzelne Länder gemacht werden, die bestimmte Kriterien erfüllen. Das Bundeskabinett beabsichtigt, diesen Mittwoch eine entsprechende Entscheidung zu treffen.

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) dürfte die Reisewarnung für die meisten Nicht-EU-Länder verlängern (Archivbild)

Am 17. März, nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie, gab Maas eine Reisewarnung für Touristen in allen rund 200 Ländern der Welt heraus. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden nur im Falle einer Gefahr für Leib und Leben, beispielsweise in Kriegsgebieten, Warnungen vor Reisen gegeben – und somit eine kostenlose Stornierung möglich.

Neuigkeiten vom Dienstag, 9. Juni:

+++ Kreuzfahrt: Cunard storniert alle Reisen bis November +++

Die Koronapandemie hatte enorme Auswirkungen auf die Reedereien. Ein früher Neustart für Kreuzfahrten ist nicht in Sicht. Das Gegenteil ist der Fall: Die traditionelle Reederei Cunard hat angekündigt, dass keine Reisen mit der “Queen Mary 2” und der “Queen Victoria” mit Abfahrten bis einschließlich 1. November 2020 und mit der “Queen Elizabeth” bis einschließlich Der 23. November 2020 wird stattfinden.

“Wir werden den Betrieb unserer Schiffe erst wieder aufnehmen, wenn wir ein umfassendes Neustartprotokoll entwickelt und die Genehmigung und Akkreditierung von den vertrauenswürdigsten und sachkundigsten Quellen erhalten haben”, sagte Simon Palethorpe, Präsident von Cunard. Alle Gäste und Reisebüros, deren Kunden von den neuen Reiserücktritten betroffen sind, werden von Cunard informiert. Wie Aida Cruises und die italienische Reederei Costa Cruises gehört die Reederei zur Gruppe der Carnival Cruises, dem weltweit größten Anbieter von Kreuzfahrten.

+++ 6000 Deutsche dürfen offenbar früher nach Mallorca +++

Gute Nachrichten für Mallorca-Fans: Medienberichten zufolge können ab dem 15. Juni 6000 Touristen aus Deutschland nach Mallorca und auf die anderen Balearen fliegen – zwei Wochen bevor die Grenzen des ehemaligen Corona-Hotspots Spanien offiziell für ausländische Besucher geöffnet werden. Die Zentralregierung in Madrid hat nach langen Verhandlungen einen Antrag der Inseln auf Durchführung eines sogenannten Pilotprojekts genehmigt. Die Zeitung “El País” und die balearischen Medien zitieren die Regionalregierung in Palma de Mallorca. Es gab zunächst keine offizielle Bestätigung dieser Berichte.

Das Pilotprojekt soll dazu dienen, den Notfall zu testen – den erwarteten Ansturm von Touristen nach dem Öffnen der Grenzen am 1. Juli. Man will überprüfen, ob die Sicherheitsprotokolle unter anderem auf den Flughäfen und in den Hotels funktionieren, hieß es. Das Projekt wird mit Touristen aus Deutschland durchgeführt, da die epidemiologische Situation im Land sehr gut und ähnlich wie auf den Balearen ist.

Mallorca, Deutschlands Lieblingsinsel, wird voraussichtlich in der zweiten Junihälfte 4.000 Touristen empfangen. Tausend Besucher sollen nach Menorca und zu den Pityuses (Ibiza und Formentera) kommen. Die Regionalpräsidentin Francina Armengol und der balearische Tourismusminister Iago Negueruela werden am Dienstag weitere Einzelheiten des Abkommens zwischen Palma und Madrid bekannt geben.

Berichten zufolge verhandeln die Kanarischen Inseln auch mit Madrid über ein ähnliches Pilotprojekt. In diesen Gesprächen war am Montag noch keine Entscheidung getroffen worden, da die Kanaren “höhere Sicherheitsanforderungen” gestellt hatten, einschließlich Koronavirentests für alle Besucher, berichtete “El País”.

Neuigkeiten vom Montag, den 8. Juni:

+++ Tui-Chef verspricht: Kunden bekommen ihr Geld zurück +++

Die Reisebranche hat durch die Gutscheindebatte in den letzten Monaten viel Vertrauen verloren. Bis heute warten Kunden großer Reiseveranstalter auf die Rückzahlung ihrer lang bezahlten Reisen, die in den letzten Wochen aufgrund der Koronapandemie abgesagt wurden. Urlauber sind verärgert über das Verhalten von Fluggesellschaften und Reiseveranstaltern.

Der deutsche Chef des Marktführers Tui, Marek Andryszak, sagte am Wochenende gegenüber der Zeitung “Bild” und versprach: “Bis Ende nächster Woche erhalten die Kunden das Geld für alle Reisen, die bis zum 15. Mai abgesagt wurden die eine Rückerstattung auf ihre Konten wünschen “, sagte der 47-jährige CEO von Tui Germany.

Freitag, 5. Juni Nachrichten:

+++ Tuifly muss die Flotte wegen der Koronakrise halbieren +++

Die Reisegruppe Tui will die deutsche Urlaubsfluggesellschaft Tuifly wegen der Koronakrise um rund die Hälfte reduzieren. Ziel ist es, die geplante Flotte von 39 Boeing 737-Jets zu halbieren und mehrere deutsche Standorte wie Köln, Bremen und Münster-Osnabrück zu schließen. Wie viele Arbeitsplätze verloren gehen, wird nun Teil der Diskussionen zwischen Management und Arbeitnehmervertretern.

Laut dem Sprecher gibt es bei Tuifly rund 2.000 Vollzeitstellen, darunter 1.400 Piloten und Flugbegleiter. Laut dem Nachrichtensender ntv stehen 700 Mitarbeiter kurz bevor, von denen 230 Vollzeitbeschäftigte sind. Wie bei anderen Fluggesellschaften ist das Geschäft von Tuifly aufgrund der Corona-Krise praktisch zusammengebrochen. Bis zu sieben Tuifly-Maschinen wurden für die Lufthansa-Tochter Eurowings eingesetzt. Diese Verträge laufen jedoch aus und Eurowings verkleinert auch die Flotte. Nach Angaben des Sprechers wird der Start eines eigenen Langstreckenangebots nun ausgesetzt. Tuifly wollte ursprünglich Urlauber von November nach Mexiko und in die Dominikanische Republik mit zwei Boeing 787 “Dreamliner” -Jets bringen. Angesichts der Corona-Krise sei dies derzeit nicht sinnvoll, sagte ein Sprecher.

Neuigkeiten vom Donnerstag, den 4. Juni:

+++ Mallorca: Partytouristen müssen mit strengen Einschränkungen rechnen +++

Die Balearen wollten die Wiedereröffnung von Nachtclubs, Discos und Bars so lange wie möglich verzögern, sagte Regionalpräsidentin Francina Armengol. Sie begründete dies damit, dass das Infektionsrisiko an solchen Orten am schwierigsten zu kontrollieren sei.

“Eimertrinken ist Geschichte”, sagte der Regionalpräsident. Die Balearen stehen für einen qualitativen und nachhaltigen Tourismus, Sport, Kultur und kulinarische Erlebnisse. Die Regionalregierung hatte bereits 2019 Maßnahmen ergriffen, um den bei deutschen und britischen Touristen besonders beliebten Trinktourismus in El Arenal und Magaluf einzudämmen. Dieses Programm geht weiter, sagte Armengol.

Laut Armengol wird die Körpertemperatur von Urlaubern auf den Balearen gemessen, wenn sie am Flughafen ankommen. Sie sollten Masken in geschlossenen Räumen und an belebten öffentlichen Orten tragen. Gruppen von bis zu 15 Personen können zusammen an den Strand gehen, und die nächste Gruppe muss einen Abstand von zwei Metern haben.

Im Rahmen eines Pilotprogramms dürfen nach Angaben der Funke-Zeitungen ab dem 15. Juni 4.000 bis 5.000 Touristen, insbesondere aus Deutschland, erneut auf die Balearen reisen, um die neuen Verfahren zu testen. In den Wochen danach plant Spanien, seine Grenzen wieder generell für ausländische Touristen zu öffnen.

Mittwoch, 3. Juni Nachrichten:

+++ Lufthansa führt eine obligatorische Maske an Bord +++ ein

Seit dem 4. Mai hat Lufthansa alle Passagiere gebeten, an Bord ihrer Flüge eine Nasen- und Rachenabdeckung zu tragen. Ab dem 8. Juni wird jedoch eine allgemeine Maskenanforderung eingeführt. “Um die Gesundheit aller an Bord befindlichen Personen zu schützen, müssen Sie beim Einsteigen, Fliegen und Verlassen des Flugzeugs Mund- und Nasenschutz tragen”, heißt es in einer Änderung der Allgemeinen Beförderungsbedingungen.

Die Verpflichtung gilt nicht für Kinder bis zum Alter von sechs Jahren oder für Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können oder nachweislich behindert sind. Die Maske kann vorübergehend entfernt werden, um Getränke und Lebensmittel an Bord zu konsumieren, um mit Gehörlosen zu kommunizieren, um sie zu identifizieren und um andere notwendige Aktivitäten durchzuführen, die mit dem Tragen eines Nasen- und Rachenschutzes nicht vereinbar sind. Zur Abdeckung von Mund und Nase können sogenannte Alltagsmasken aus Stoff sowie medizinische Schutzmasken verwendet werden. Diese Änderung gilt zunächst für Lufthansa, Eurowings und Lufthansa Cityline.

+++ In der Schweiz: Bernina und Glacier Express nehmen wieder Fahrt auf +++

Nachdem die touristischen Angebote für fast drei Monate ausgesetzt worden waren, wurde die Rhätische Eisenbahn wieder in Betrieb genommen. Regionale Personenzüge (RPV) werden am 8. Juni 2020 mit einem normalen Fahrplan wieder in Betrieb genommen. Der bei Touristen beliebte Panoramazug, der Bernina Expresswird ab dem 8. Juni auch wieder mit einem Zug pro Richtung zwischen Chur und Tirano eingesetzt.

Die Jungfraubahn am Fuße der schneebedeckten Eiger-Nordwand.<video id="video_videoPlayer41705" poster="https://image.stern.de/8117732/16x9-940-529/2a266c38870f755ec002c8bd5f608f3b/Bf/dsc03431.jpg" data-x-account="1203065853" data-x-player="Byqs6Rblz" data-x-video-id="ref:77bae6bc-16fd-46d6-8841-d209f2ad56c9" data-x-embed="default" data-element-id="video_videoPlayer41705" class=" video-js vjs-aspectratio-16x9 embedded" controls="" />

Das Glacier Express wird am 20. Juni 2020 den Betrieb wieder aufnehmen. Zunächst mit einem Zug pro Richtung zwischen St. Moritz und Zermatt. Beim Neustart wird der Paradezug frisch renoviert und basiert auf dem eleganten Stil der im letzten Jahr eingeführten Excellence Class.

Neuigkeiten vom Dienstag, den 2. Juni:

+++ EasyJet wird am 1. Juli den Flugbetrieb von Deutschland aus wieder aufnehmen +++

Mit der Wiederaufnahme der Flüge von und nach Deutschland am 1. Juli plant Easyjet, wieder bis zu drei Viertel der Ziele seines Streckennetzes zu erreichen. Die Billigfluggesellschaft beabsichtigt, im Juli erneut 50 Prozent ihrer 1.022 Strecken zu betreiben und diese im August auf 75 Prozent auszubauen, wenn auch mit geringerer Flugfrequenz.

Dies bedeutet, dass Verbindungen zu Urlaubszielen wie den Balearen, Kanaren und griechischen Inseln sowie zu Stadtzielen wie Barcelona, ​​Amsterdam und Lissabon im Sommer wieder von Berlin aus verfügbar sind. Sowohl Passagiere als auch Kabinen- und Bodenpersonal müssen Masken tragen. Getränke und Speisen werden an Bord der Flüge zunächst nicht angeboten, vor allem auf Kurzstrecken.

Neuigkeiten vom Freitag, 29. Mai:

+++ UN-Organisation erwartet massiven Einbruch im Tourismus +++

Die Welttourismusorganisation UNWTO erwartet den größten Einbruch im internationalen Reiseverkehr seit den 1950er Jahren in der Koronakrise. UNWTO-Chef Zurab Pololikashvili erwartet für dieses Jahr einen Rückgang der internationalen Besucherströme um 70 Prozent. Die Prognose basiert daher auf der Annahme, dass Länder auf der ganzen Welt ab August schrittweise ihre Grenzen öffnen werden. Laut dem UNWTO-Chef “wird es eine Weile dauern, bis wir wieder die Aufzeichnungen der vergangenen Jahre erreichen”.

Pololikashvili erwartet, dass in diesem Sommer mehr Urlauber in ihrem eigenen Land bleiben, “schon allein deshalb, weil die Fluggesellschaften erst Ende Juli und Anfang August wieder ihre vollen Kapazitäten nutzen können.” Darüber hinaus würden Reisende nach Zielen abseits des Massentourismus suchen. “Es wird einen Boom bei Reisen in ländliche Gebiete geben. Spanien hat bereits 70 Prozent aller Reservierungen für ländliche Ziele erhalten”, sagte er. Die UNWTO ist eine Tochtergesellschaft der Vereinten Nationen (UN).

+++ Lufthansa Tochter Austrian startet ab 15. Juni wieder +++

Austrian Airlines (AUA) wird am 15. Juni nach einer fast 90-tägigen Corona-Pause den Flugbetrieb wieder aufnehmen. “Die ersten Flugzeuge fliegen unter anderem nach London, Paris und Brüssel”, sagte das Unternehmen in Wien. In den ersten beiden Neustartwochen sollen 37 Ziele angeflogen werden. Das Angebot ist gegenüber dem Vorjahr auf rund fünf Prozent begrenzt. Langstreckenflüge werden bereits für Juli in Betracht gezogen.

Passagiere an Bord müssen künftig eine Gesichtsmaske tragen. Personen, die nicht im selben Haushalt leben, sollten sich so weit wie möglich im Flugzeug ausbreiten. “Wenn die Auslastung jedoch hoch genug ist, wird kein Gast abgelehnt, um den benachbarten Sitzplatz frei zu halten”, heißt es in der Erklärung.

Neuigkeiten vom Donnerstag, 28. Mai:

+++ Aida Cruises storniert alle Kreuzfahrten bis Anfang August +++

Bis zum 31. Juli wird keines der 14 Kreuzfahrtschiffe der Reederei Rostock weitergeführt Aida kreuzt unterwegs sein. In vielen der von Aida gestarteten Reiseziele befinden sich die Vorschriften für den internationalen Tourismus noch in Koordinierungsprozessen, so das Unternehmen. Die konkreten Voraussetzungen für einen Neuanfang nach der Corona-Krise sind noch nicht geklärt. Um den Gästen die notwendige Planungssicherheit für ihren Urlaub zu geben, musste die seit Mitte März bestehende vollständige Unterbrechung bis Ende Juli verlängert werden.

“Der Schutz der Gesundheit von Gästen und Besatzungsmitgliedern hat zu jeder Zeit oberste Priorität”, sagte ein Aida-Sprecher. Darüber hinaus steht Aida in enger Abstimmung mit den nationalen und internationalen Behörden und Gesundheitsorganisationen. Für Gäste, die ihren Urlaub zu einem späteren Zeitpunkt beginnen möchten, wird der bereits bezahlte Reisepreis als Gutschrift zuzüglich eines Bonus von zehn Prozent hinterlegt. Diese Gutschrift kann für Buchungen verwendet werden, die bis Ende 2021 vorgenommen wurden. Wenn Sie dieses Angebot nicht nutzen möchten, wird Ihnen der Reisepreis in Höhe der bereits geleisteten Zahlung erstattet.

Die Reederei gehört wie Aida Cruises zur Carnival-Gruppe in den USA Costa Crociere wird auch die Kreuzfahrtsaison bis zum 31. Juli unterbrechen. Tui Kreuzfahrten Allerdings wurden nur alle Kreuzfahrten bis Ende Juni abgesagt.

Neuigkeiten vom Mittwoch, 27. Mai:

+++ Lidl gibt das Geschäft als Reiseveranstalter auf +++ auf

Der Discounter Lidl verabschiedet sich vom Geschäft als Reiseveranstalter und wird künftig nur noch als Ferienagent auftreten. Der Betrieb der eigenen Reiseveranstalter “JT Touristik” und “Lidlidays” werde am 31. Oktober 2020 vollständig eingestellt, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit und bestätigte damit Informationen des Branchendienstes fvw.

Lidl Digital, das für das Online-Geschäft verantwortlich ist, will sein Kerngeschäft stärken und die Ressourcen dafür bündeln. Das Portal “lidl-reisen.de” sollte beibehalten werden, aber in Zukunft werden dort nur Angebote von Partnerorganisatoren vermarktet und vermittelt. Laut Lidl sind rund 120 Mitarbeiter betroffen, mit denen derzeit Gespräche geführt werden. Ziel ist es, möglichst vielen innerhalb der Schwarz-Gruppe, zu der Lidl gehört, eine Alternative aufzuzeigen. Lidl hatte den 2009 von Jasmin Taylor gegründeten Reiseveranstalter JT Touristik übernommen, nachdem das Unternehmen 2017 Insolvenz anmelden musste.

Neuigkeiten vom Montag, 25. Mai:

+++ Peinliche Panne: Urlaubsflugzeug landet einen Monat früher auf Sardinien +++

Ein Eurowings-Jet hat die Saisonpremiere auf der Mittelmeerinsel Sardinien völlig verpasst. Am Samstag musste ein Airbus A 320 zum Flughafen Düsseldorf zurückfliegen, da Olbia an der Costa Smeralda bis zum 24. Juni noch für internationale Flüge gesperrt war. Die Lufthansa-Tochter hätte das wissen können, wie ein Sprecher am Montag zugab.

Im Flugzeug und am Strand testet der Reporter, wie der Urlaub 2020 aussehen könnte.<video id="video_videoPlayer45974" poster="https://image.stern.de/9277864/16x9-933-525/6d4ce68da368f9245d55904bd9d33e56/oa/urlaubscheck.jpg" data-x-account="1203065853" data-x-player="Byqs6Rblz" data-x-video-id="ref:4c230485-ab11-4291-bd23-7448e72835bc" data-x-embed="default" data-element-id="video_videoPlayer45974" class=" video-js vjs-aspectratio-16x9 embedded" controls="" />

Die Einschränkungen können in der obligatorischen “Mitteilung an die Flieger” (Notam) nachgelesen werden, die bei jedem Flug berücksichtigt werden muss. Es gab ein “Missverständnis” bei der Interpretation der Notams im Voraus, sagte der Sprecher. Die Passagiere wurden umgebucht. Dies führt schließlich zu überschaubaren Kosten, da es laut Eurowings nur zwei gab.

+++ Griechenland – Ausflüge für alle zu Inseln möglich +++

Athen hat am Montag seinen Tourismus weiter eröffnet: Zum ersten Mal seit mehr als zwei Monaten konnten alle Reisenden vom Festland alle Inseln der Ägäis und des Ionischen Meeres sowohl mit der Fähre als auch mit dem Flugzeug erreichen. Darüber hinaus wurden die Tavernen, Bars und Cafés landesweit wiedereröffnet, wie die griechischen Medien berichteten.

Bisher gab es auf den griechischen Inseln nur wenige Koronainfektionen. Die Fähren nehmen nur maximal 50 Prozent der bisher erlaubten Passagierzahl auf. Nur die Hälfte der vor der Epidemie zugelassenen Tische kann in den Tavernen verwendet werden. Das staatliche Fernsehen berichtete, dass maximal sechs Personen an einem Tisch sitzen können. Athen hat bereits Pläne angekündigt, den Tourismus aus dem Ausland wieder aufzunehmen. Ende Mai wird das griechische Pandemie-Krisenteam die Liste der Länder bekannt geben, aus denen Touristen nach Griechenland reisen können, ohne in eine zweiwöchige Quarantäne gehen zu müssen.

Neuigkeiten vom Freitag, 22. Mai:

+++ Aviation Safety Authority empfiehlt Freiräume zwischen Passagieren +++

Die Aviation Safety Agency (EASA) hat Freiräume zwischen Passagieren im Flugzeug für den Flugbetrieb in Corona-Zeiten empfohlen. Nach Möglichkeit sollten einzelne Sitze oder ganze Reihen zwischen den belegten Sitzen frei bleiben, um den erforderlichen Sicherheitsabstand von 1,5 Metern mindestens annähernd zu gewährleisten.

Corona-Krise: Nach fast zwei Monaten Pause landet das erste Lufthansa-Flugzeug in Athen<video id="video_videoPlayer1655" poster="https://image.stern.de/9270198/16x9-940-529/647a91b848b5a4f8a4ae3bfe44a32be2/ek/19-lufthansa-maschine-landet-in-athen-6157636878001-1.jpg" data-x-account="1203065853" data-x-player="Byqs6Rblz" data-x-video-id="ref:900da96f-18d5-4f44-bd68-af5acc3dd70d" data-x-embed="default" data-element-id="video_videoPlayer1655" class=" video-js vjs-aspectratio-16x9 embedded" controls="" />

Die Behörden empfehlen außerdem, dass sowohl das Bordpersonal als auch die Passagiere Schutzmasken tragen und sich regelmäßig die Hände waschen, um eine Ansteckung mit dem Corona-Virus zu vermeiden. Reisende sollten sich von Begleitern außerhalb des Terminals verabschieden. Das Gutachten wurde auf Ersuchen der EU-Kommission erstellt, die den Tourismus in Europa mit einem geeigneten Hygienekonzept sorgfältig fördern will.

Neuigkeiten vom Mittwoch, 20. Mai:

+++ Plaza der Elbphilharmonie in Hamburg eröffnet wieder +++

Ab dem 25. Mai ist die Elbphilharmonie Plaza nach zehn Wochen wieder für Besucher geöffnet. Abweichend von den vorherigen Öffnungszeiten können die Aussichtsplattform und der Plaza Shop zunächst von 10 bis 22 Uhr besichtigt werden. Die Besucherkapazität muss aufgrund der Entfernungsregeln erheblich reduziert werden. Aus diesem Grund wird dringend empfohlen, Tickets online im Voraus zu buchen. Tickets werden wahrscheinlich nicht mehr vor Ort erhältlich sein, besonders an Wochenenden. Tickets für die verschiedenen Eintrittsplätze sind ab sofort online unter www.elbphilharmonie.de erhältlich.

Neuigkeiten vom Dienstag, 19. Mai:

+++ Lufthansa erweitert Umbuchungsregeln in der Corona-Krise +++

Die Fluggesellschaften der Lufthansa Group haben ihre Goodwill-Regeln für die Umbuchung in der Corona-Krise erweitert. Tickets, die bis zum 30. Juni gebucht werden, können zu einem späteren Zeitpunkt als zuvor kostenlos umgebucht werden, wie das Unternehmen am Montag bekannt gab.

Kunden können ihre aufgeschobene Reise nun bis zum 31. Dezember 2021 nachholen. Zuvor musste die neue Reise bei der Umbuchung bis zum 30. April 2021 gestartet werden. Die neue Regel gilt für Tickets mit einem ursprünglichen Reisedatum bis zum 30. April 2021, wie das Unternehmen erklärte. Die Umbuchung ist einmalig für dieselbe Route möglich. Zur Gruppe gehören neben Lufthansa auch die Tochtergesellschaften Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Air Dolomiti.

Neuigkeiten vom Montag, 18. Mai:

+++ Maas: Ab dem 15. Juni, wenn möglich, keine weltweite Reisewarnung mehr +++

Die Bundesregierung geht davon aus, dass in diesem Sommer trotz der Coronavirus-Pandemie in weiten Teilen Europas Urlaub möglich sein wird. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) sagte am Sonntag im ARD-Programm “Bericht aus Berlin”, dass es in vielen Ländern positive Entwicklungen im Kampf gegen das Koronavirus gibt. Nach dem 15. Juni “sollte es keine weltweiten Reisewarnungen mehr geben”, sagte Maas.

“Stattdessen möchten wir dies durch Reiseinformationen ersetzen, aus denen die Leute sehen können: Wohin können Sie gehen? Wo ist es verantwortlich? Wo sind Sie willkommen?” Sagte Maas. Jeder müsste sich dann entscheiden, “ob er mit den überall herrschenden Einschränkungen in den Urlaub fahren will”. Am Montag werden der Außenminister und seine Kollegen aus den beliebten Reiseländern Spanien, Italien, Österreich, Griechenland, Kroatien, Portugal, Malta, Slowenien, Zypern und Bulgarien in einer Videokonferenz über die Lockerung der Beschränkungen diskutieren.

Neuigkeiten vom Freitag, 15. Mai:

+++ Island lockert Einreisebeschränkungen – Coronavirus-Schnelltests am Flughafen +++

Ab dem 15. Juni wird die isländische Regierung direkt am internationalen Flughafen Keflavík schnelle Coronavirus-Tests durchführen. Alle Reisenden müssen sich dem unterziehen. Reisende können dann in ihrer gebuchten Unterkunft warten und auf das Testergebnis warten. Dies sollte in der Regel am selben Tag verfügbar sein. Nur diejenigen, die positiv auf das Virus getestet wurden, müssen 14 Tage lang unter Quarantäne gestellt werden.

Die isländische Regierung hat umfangreiche Koronavirus-Tests unter den Einheimischen durchgeführt und die Pandemie erfolgreich eingedämmt. In den letzten fünf Tagen wurde im Land keine neue Infektion gemeldet.

Neuigkeiten vom Donnerstag, 14. Mai:

+++ Lufthansa plant, das Angebot im Juni +++ deutlich zu erweitern

Wie das Unternehmen bekannt gab, haben Lufthansa und ihre Tochtergesellschaften Swiss und Eurowings “im Juni erneut zahlreiche Sonnen- und Sommerziele” in ihrem Flugprogramm. Darüber hinaus sollten auch andere Langstreckenziele bedient werden, sofern Reisebeschränkungen bestehen.

Es ist daher geplant, dass die Fluggesellschaften der Gruppe bis Ende Juni erneut rund 1.800 Verbindungen zu mehr als 130 Zielen pro Woche anbieten. Bereits in der ersten Junihälfte sind Flüge zur spanischen Mittelmeerinsel Mallorca und zu anderen europäischen Zielen geplant. Kunden können die Flüge nach Angaben des Unternehmens bereits für die erste Junihälfte buchen. Gleichzeitig wies der Konzern darauf hin, dass Kunden bei der Planung ihrer Reise die aktuellen Einreise- und Quarantänevorschriften des jeweiligen Ziels berücksichtigen sollten.

Neuigkeiten vom Dienstag, den 12. Mai:

+++ Ryanair plant ab dem 1. Juli fast 1000 Flüge pro Tag +++

Die irische Billigfluggesellschaft will ihren Flugbetrieb im Sommer wieder deutlich steigern. Ab dem 1. Juli sollen 40 Prozent der regulären Flüge wieder stattfinden, teilte das Unternehmen am Dienstag in Dublin mit. Voraussetzung ist, dass die Regierungen die Reisebeschränkungen für Flüge innerhalb der EU lockern und auf den Flughäfen Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Gesundheit eingeführt werden.

Laut Ryanair würde es fast 1.000 Flüge pro Tag anbieten, was 90 Prozent der Strecken abdeckt, die die Fluggesellschaft vor der Corona-Krise, Großbritannien und Kontinentaleuropa betrieben hatte. Laut Ryanair sollten Passagiere am Flughafen und an Bord Gesichtsmasken tragen, um die Übertragung des Koronavirus zu verhindern. Sie sollten der Fluggesellschaft auch ihre Kontaktdaten und die Dauer ihres Aufenthalts beim Check-in für Flüge im Juli und August mitteilen.

Neuigkeiten vom Montag, 11. Mai:

+++ Die kolumbianische Fluggesellschaft Avianca meldet Insolvenz an +++

Die kolumbianische Fluggesellschaft Avianca hat wegen des massiven Umsatzrückgangs infolge der Corona-Krise Insolvenz angemeldet. Die Holding und mehrere Tochtergesellschaften haben am Sonntag einen Insolvenzschutz gemäß Kapitel 11 des US-amerikanischen Insolvenzgesetzes beantragt, teilte die Fluggesellschaft mit. Ziel ist es, den Betrieb fortzusetzen, Arbeitsplätze zu erhalten und sich wirtschaftlich neu zu organisieren. Aufgrund der Reisebeschränkungen in der grassierenden Corona-Pandemie musste Avianca Mitte März ihren regulären Betrieb weitgehend einstellen. Die Einnahmen gingen dann um mehr als 80 Prozent zurück, sagte die Fluggesellschaft.

Avianca ist eine der wichtigsten Fluggesellschaften in Lateinamerika. Es fliegt zu zahlreichen Zielen in der Region, Nordamerika und Europa. Kürzlich gab es auch eine direkte Verbindung von Bogotá nach München. Das Vorgängerunternehmen von Avianca wurde 1919 von einem deutschen Auswanderer als kolumbianisch-deutsches Luftverkehrsunternehmen gegründet. Avianca ist eine der ältesten Fluggesellschaften der Welt.

Neuigkeiten vom Freitag, den 8. Mai:

++ Flotte verdoppelt: Lufthansa fliegt ab Juni +++ zu 106 Zielen

Lufthansa drängt sich langsam nach dem Corona-Tief zurück. Ab Juni werden die Konzernfluggesellschaften Lufthansa, Swiss und Eurowings rund doppelt so viele Flugzeuge einsetzen wie bisher, teilte das Unternehmen am Freitag in Frankfurt mit. Die 160 Jets bringen die Gäste dann zu 106 Zielen im In- und Ausland. Bis Ende Mai wurden weltweit nur 32 Ziele angeflogen.

Unter den wieder aufgenommenen Verbindungen befinden sich wichtige touristische Ziele in Europa wie Kreta, Mallorca, Sylt oder Rostock, wie von Lufthansa angekündigt. Die Tochtergesellschaft Eurowings schickt Urlauberjets von fünf deutschen Flughäfen nach Mallorca. Weitere europäische Ziele werden im Laufe des Mai hinzukommen. Der Flugbetrieb der Lufthansa-Tochtergesellschaften Brüssel und Österreich bleibt jedoch zunächst geschlossen.

Nachrichten vom Mittwoch, 6. Mai

+++ Airbnb entlässt ein Viertel seiner Mitarbeiter wegen der Koronakrise +++

Der Wohnungsmakler Airbnb will laut US-Medien wegen der Koronapandemie in großem Umfang Stellen abbauen. Die Zahl der Mitarbeiter sinkt um rund ein Viertel, weltweit sind rund 1900 Arbeitsplätze betroffen, wie “The Information”, Bloomberg, CNBC und “Wall Street Journal” in einer E-Mail von Airbnb-Chef Brian Chesky an die Mitarbeiter zitierten. Laut Chesky brachte die Krise den Tourismus zum Erliegen, Airbnb wurde hart getroffen und der Umsatz dürfte in diesem Jahr um mehr als die Hälfte sinken. Airbnb hat einen Börsengang für 2020 angekündigt, aber aufgrund der Schwierigkeiten wachsen jetzt die Zweifel.

Neuigkeiten vom Dienstag, den 5. Mai

+++ EU-Kommission gegen Gutscheine für stornierte Reisen und Flüge +++

Im Streit um Gutscheine für stornierte Reisen ist die EU-Kommission hart und drängt aus Berlin. In einem Brief an mehrere Bundesminister, aus dem das Studio der ARD zitiert, machte EU-Verkehrskommissarin Adina Valean deutlich, dass die EU-Passagierrechte auch während der Corona-Krise gelten. Kein Passagier könnte gezwungen werden, einen Gutschein anstelle einer Rückerstattung zu akzeptieren.

Es sei “wichtig für die EU-Kommission, unsere Verbraucherrechte zu wahren und den Fluggesellschaften bei Liquiditätsproblemen auf andere Weise zu helfen”. Anstelle von obligatorischen Gutscheinen empfiehlt Valean, “Gutscheine für Verbraucher wirtschaftlich interessant zu machen” und “sie vor Insolvenz zu schützen”. Nach EU-Recht müssen Flugtickets und Pauschalreisen tatsächlich erstattet werden. Deutschland möchte die Verbraucher jedoch verpflichten, einen Gutschein anstelle einer Rückerstattung für Reiserücktritte in der Corona-Krise zu akzeptieren.

Neuigkeiten vom Samstag, den 2. Mai

+++ In Cuxhaven unter Quarantäne gestellt: Corona-Fall an Bord der “Mein Schiff 3” +++

Aufgrund einer Koronainfektion an Bord wurde ein Kreuzfahrtschiff in der Steubenhöft in Cuxhaven unter Quarantäne gestellt. Ein Besatzungsmitglied sei positiv auf die neue Art des Koronavirus getestet worden, teilten der Distrikt Cuxhaven und die Reederei Tui Cruises am Samstag mit. Laut Tui befinden sich derzeit keine Passagiere an Bord des Kreuzfahrtschiffes “Mein Schiff 3”. Stattdessen befanden sich 2.899 Besatzungsmitglieder an Bord, von denen einige von anderen Tui-Schiffen nach “Mein Schiff” gebracht worden waren. Von Cuxhaven aus sollten Sie Ihre Rückreise in Ihre Heimatländer antreten.

“Mein Schiff 3” liegt seit dem 28. April in der Steubenhöft in Cuxhaven vor Anker. Es sind 2.899 Besatzungsmitglieder an Bord. Das Kreuzfahrtschiff verließ Teneriffa am 18. April ohne Passagiere.

Laut Tui hatten sich 15 Besatzungsmitglieder nach ihrer Ankunft in Cuxhaven mit leichten grippeähnlichen Symptomen an das Bordkrankenhaus gewandt. Einer von ihnen hatte positiv auf das Coronavirus getestet. Die 15 Mitarbeiter sind in ihren Kabinen isoliert und werden medizinisch versorgt, teilte die Reederei mit. Einige Besatzungsmitglieder haben das Schiff bereits in den letzten Tagen verlassen. Sie wurden kontaktiert und gebeten, in ihrem Haus unter Quarantäne zu stellen.

Neuigkeiten vom Dienstag, 28. April

+++ Bahn erweitert Goodwill-Regulierung über den 1. Mai hinaus +++

Wer eine Bahnreise über das Kommende lange Wochenende gehört und nicht gesehen wird, kann seine Fahrkarte in einem Gutschein umtauschen. Das Gold für Fernverkehrstickets der Deutschen Bahn mit Reisedatum bis 4. Mai, bis 13. März.

Die Gutscheine sind online verkauft und drei Jahre alt. Die Bahn führt damit eine politische Kulanzregelung, die frühere für Fahrten bis 30. April galt. Für Fernverkehrsfahrten nach dem 4. Mai vergoldete Nonne: Kunden können ihre Tickets noch bis zum 31. Oktober flexibel nutzen – nutzen sie vor dem 13. März werden wurden. Bislang galt, dass die Bahn diese Tickets bis zum 30. Juni gehört. Die Regelung vergoldete auch für Sparpreis- und Super-Sparpreis-Tickets.

Nachrichten von Montag, den 27. April

+++ Österreich wird sich nur “behutsam” für Urlauberöffnungen +++

Österreichs Regierung hat nunmehr gehört, dass das Land beim Sommertourismus für friedliche Gäste “behutsam” vorgehen wird. Grenzüberschreitender Tourismus wird “nur länger und Schritt für Schritt wieder möglich sein”, sagte Außenminister Alexander Schallenberg der “Bild” -Zeitung am Montag. Österreich wird mit Partnervertretern und in engem Kontakt mit der EU-Kommission geschlossen

Zudem kämen für die Einreise nur Urlauber aus Länder in Frage, die im Kampf gegen das Coronavirus sind weit wie wie Österreich und wiegen Infektionszahlen aufwiesen, betreffen Schallenberg. Hatte Maats (SPD) vor einem “globalen Wettlauf” bei der Wiedereröffnung des Tourismus gewarnt. Ein gewisser Wettbewerb besteht zu zu “nichttretbaren zu ändern”. Maas erkennen an den Infektionsherd im österreichischen Skiort Ischgl. Ein bestimmter Fall dürfe sich nicht gehört, mahnte der Minister: “War ein Infektionscluster in einem beliebten Urlaubsgebiet in der Heimat der Touristen anrichten kann, haben wir bereits erfahren.”

+++ Deutsch-isländische Kooperation in Corona-Zeiten +++

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair hat einen Vertrag mit dem deutschen Transportunternehmen DB Schenker über Frachtflüge zwischen München und Shanghai geschlossen. Es sind gehört 45 Flüge müssen, bei denen es um Transport von medizinischen Hilfsmitteln und Steuern für die von der Pandemie am schwersten staatlichen Länder geht. Für diese Flüge gehört Icelandair drei Boeing 767 ein, die so umgebaut wurde, dass sie große Mengen von Fracht transportieren können.

Eine Boeing 767 von Icelandair, die jetzt als Frachter wird wird

Eine Boeing 767 von Icelandair, die jetzt als Frachter wird wird

Island ist allerdings besser mit dem Coronavirus zurechtgekommen als die meisten anderen europäischen Staaten. Seit einigen Tagen werden nur vereinzelt neue Infektionen gemeldet. Dieser Erfolg wird vor allem auf ein gut funktionierendes Gesundheitssystem, massives Testen auf das Virus, sowie auch auf konsequente Ausgangs- und Versammlungsbeschränkungen zurückgeführt. Wann Island als Reiseziel Touristen wieder zugänglich wird, ist noch völlig offen. Fest steht, dass Sicherheitsmassnahmen in Island leichter als in manchen anderen Ländern eingehalten werden könnten, nicht zuletzt wegen der Tatsache, dass die Insel zum grössten Teil aus unbewohnten Naturlandschaften besteht.

Nachrichten von Dienstag, den 21. April

+++ Streit um Erstattung von Flugtickets: “Es ist eine Unverschämtheit” +++

Der Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR) hat keinerlei Verständnis für die Haltung der Airlines in puncto Erstattung von Ticketkosten. Der Vorwurf: Durch das bewusste und absichtliche Erschweren des Refund-Prozesses wird es Marktteilnehmern im Ticketvertrieb wie Reise- und Flugportalen gezielt erschwert, Erstattungen für die Kunden vorzunehmen. Nur wenige Airlines erlauben derzeit noch eine Erstattung über die Reservierungssysteme. “Es ist eine Unverschämtheit”, sagt Michael Buller, der Vorstand des Verbandes. “Die Fluggesellschaften lassen ihre Vertriebspartner und damit auch die Kunden derzeit im Regen stehen.”

Der VIR hat die Airlines aufgerufen, ihre Systeme umgehend wieder hochzufahren und dem Vertrieb verfügbar zu machen. Deren Verhalten habe direkte Auswirkungen auf die Endverbraucher: “Solange Reiseveranstalter und Ticket-Konsolidatoren das Geld zur Erstattung an ihre Kunden von den Fluggesellschaften nicht erhalten, müssen Tausende von Fluggästen ebenfalls auf den Refund warten”, so Buller. Es sei eine große Enttäuschung für die gesamte Branche, dass genau jene, die rasch große Hilfen vom Staat erhalten haben, sich derart kundenunfreundlich verhalten.

Nachrichten von Montag, den 20. April

+++ Norwegian Air entlässt 4700 Beschäftigte in Corona-Krise +++

Vier Tochtergesellschaften der norwegischen Fluggesellschaft Norwegian melden Insolvenz an. Es handelt sich demnach um Gesellschaften in Dänemark und Schweden, bei denen die Piloten und das Kabinenpersonal beschäftigt sind. “Die Auswirkungen des Coronavirus auf die Luftfahrtindustrie sind beispiellos. Wir haben alles getan, um diese Entscheidung in letzter Konsequenz zu vermeiden”, sagte Konzernchef Jacob Schram. “

Betroffen seien 1571 Piloten und 3134 Kabinenmitarbeiter. Das norwegische Personal sei nicht von der Insolvenz berührt, weil der norwegische Staat aufgrund des Virusausbruches die gehaltsbezogenen Kosten übernehme. “Leider gibt es in Schweden oder Dänemark keine gleichwertige Deckung”, hieß es vom Unternehmen. Der stark expandierende Billigflieger kämpft schon seit längerem mit finanziellen Engpässen. Die Zahl der Transatlantikflüge wurde erheblich reduziert und der Ableger in Argentinien im Dezember 2019 an die chilenische Jetsmart Airlines verkauft.

Nachrichten von Donnerstag, den 16. April

+++ Söder empfiehlt Sommerurlaub in Deutschland +++

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat den Bürgern angesichts der Corona-Pandemie empfohlen, einen Sommerurlaub in Deutschland zu planen. “Meine Einschätzung ist, wenn man das Infektionsgeschehen anderer Länder anschaut, ist der Urlaub wohl besser in Deutschland zu machen”, sagte Söder. Es gebe in der Bundesrepublik “wundervolle Ziele”.

Ferienziele in klassischen Urlaubsländern wie Spanien, Italien und der Türkei betrachte er als “eher unwahrscheinlich”. Momentan sind die Bürger noch aufgefordert, generell auf Reisen zu verzichten. Weltweit besteht eine Reisewarnung. Es ist unklar, wann es zu ersten Lockerungen kommt.

Nachrichten von Montag, den 13. April

+++ Ausgangssperre gebrochen: Touristen müssen 500 Mal “Sorry” schreiben +++

Wegen eines Spaziergangs in Indien mussten zehn Touristen 500 Mal schreiben: “Ich habe mich nicht an die Ausgangssperre-Regeln gehalten und das tut mir sehr leid.” Die Polizei in der bei Yoga-Fans beliebten nordindischen Stadt Rishikesh habe sich zu dieser Strafe entschieden, weil sich in letzter Zeit mehrere Ausländer nicht an die Regeln gehalten hätten, sagte ein Polizeimitarbeiter. In Indien darf man zurzeit nur raus, um Lebensmittel oder Medikamente zu kaufen sowie bei Notfällen.

Indische Polizisten haben die Ausgangssperre schon mit anderen unkonventionellen Methoden durchgesetzt. Einige erschreckten Regelbrecher etwa mit bunten Helmen in Form eines Coronavirus. Andere zwangen sie, Kniebeugen zu machen oder sie drohten ihnen, sie in einen Raum einzusperren und dort ununterbrochen Bollywood-Filmlieder spielen zu lassen.

+++ Rückholung von Neuseeland-Touristen – Sky Tower in Schwarz-Rot-Gold +++

Schwarz-Rot-Gold zum Abschied: In Neuseeland ist am Montag der letzte Rückholflug der Lufthansa mit deutschen Touristen gestartet. Wie die Deutsche Botschaft in Wellington auf Facebook mitteilte, wurde dazu der Sky Tower in Auckland in den Nationalfarben der Bundesrepublik angestrahlt. Das Wahrzeichen der größten Stadt Neuseelands ist mit 328 Metern Höhe der höchste Fernsehturm der südlichen Erdhalbkugel.

Nach Angaben der Botschaft startete der Airbus A 380 mit rund 500 Passagieren am Montagabend (Ortszeit) von Auckland in Richtung Frankfurt am Main. Es sei der 25. Flug im Rahmen des von Außenminister Heiko Maas initiierten Rückholprogramms. Es seien jetzt annähernd 10.000 Passagiere nach Europa gebracht worden. Am Dienstag soll es dann noch einen Flug von Air New Zealand mit Deutschen geben.

+++ Wegen Corona: Copacabana Palace schließt zum ersten Mal in 100 Jahren +++

Das berühmte Hotel “Copacabana Palace” in Rio de Janeiro hat wegen der Covid-19-Pandemie zum ersten Mal in den fast 100 Jahren seines Bestehens geschlossen. Am Osterwochenende waren zwei Meter hohe Gitter rund um das 1923 eröffnete Art Déco-Gebäude zu sehen, das sich an der berühmten Copacabana erhebt. Es ist eines der wenigen Fünf-Sterne-Hotels Brasiliens und soll nach Medienberichten Ende Mai wieder öffnen.

Nachrichten von Sonntag, den 12. April

+++ Von der Leyen rät: Mit Buchung von Sommerurlaub noch abwarten +++

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat angesichts der Corona-Pandemie geraten, mit der Buchung des Sommerurlaubs noch zu warten. “Ich rate dazu, mit solchen Plänen noch zu warten. Für Juli und August kann derzeit niemand verlässliche Vorhersagen machen”, sagte sie der “Bild am Sonntag”.

Skeptisch äußerte sich von der Leyen zum Beschluss der Bundesregierung, dass Kunden für Reisen, die sie wegen der Corona-Pandemie nicht antreten können, erst mal nur einen Gutschein erhalten sollen. “Europaweit haben die Menschen rein rechtlich die Wahl, ob sie das Geld oder einen Gutschein wollen.” Finanziell nicht notleidende Kunden rief sie allerdings dazu auf, dieses Recht nicht in Anspruch zu nehmen.

Nachrichten von Mittwoch, den 8. April

+++ Aida Cruises sagt alle Reisen bis Ende Mai ab +++

Die Rostocker Kreuzfahrtreederei hat alle Fahrten auf den 14 Schiffen ihrer Flotte bis Ende Mai abgesagt. Wegen der geltenden Einreisebestimmungen in den weltweiten Zielgebieten sei mit einer Normalisierung des Reiseverkehrs bis dahin nicht zu rechnen, begründete das Unternehmen am Mittwoch seine Entscheidung.

Um den Gästen ihren Urlaub, der zwischen dem 8. März und dem 31. Mai abgesagt wurde, zu einem späteren Zeitpunkt zu ermöglichen, werde der bereits gezahlte Reisepreis als Guthaben plus einem zehnprozentigen Bonus zurückgelegt. Dieses Guthaben könne bei Buchungen bis Ende 2021 für alle Aida-Reisen eingesetzt werden. Gästen, die dieses Angebot nicht in Anspruch nehmen möchten, werde auf Wunsch der Reisepreis in Höhe der bereits geleisteten Zahlung erstattet.

+++ Tui erhält Milliardenkredit vom Staat +++

Der von der Coronavirus-Pandemie stark getroffene Reisekonzern TUI kann über einen Kredit über 1,8 Milliarden Euro vom Staat verfügen. Tui und die staatliche Förderbank KfW unterzeichneten am Mittwoch den entsprechenden Vertrag.Tui hatte Mitte März nach Reisewarnungen fast aller Länder seine Urlaubsangebote, einschließlich Pauschalreisen, Kreuzfahrten und Hotelbetrieb, bis auf Weiteres ausgesetzt. Zugleich beteiligte sich der Konzern an der Rückholung von deutschen Urlaubern aus dem Ausland.

Mit Hilfe des Überbrückungskredits bereite sich das Unternehmen laut Tui-Chef Fritz Joussen “intensiv” auf die Zeit nach der Corona-Krise vor. Der Konzern sei “überzeugt, dass die Menschen auch in Zukunft reisen und andere Länder und Kulturen kennenlernen möchten”.

Nachrichten von Montag, den 6. April

+++ Leere Züge: Reiseaufkommen der Bahn liegt im Fernverkehr bei 10 bis 15 Prozent +++

Aufgrund der Corona-Krise sind auch bei der Bahn die Fahrgastzahlen in den vergangenen Wochen eingebrochen. Die Nachfrage liegt deutlich unter dem Angebot, sagte Konzernchef Richard Lutz am Montag auf einer Telefonkonferenz für Journalisten. Im Regionalverkehr seien es 15 Prozent. Derzeit seien rund drei Viertel der üblicherweise fahrenden Züge im Einsatz, sagte Lutz.

Mit Blick auf den Reiseverkehr zu Ostern stellte Lutz auf Kundenseite keine erhöhte Nachfrage fest. “Unsere Kundinnen und Kunden gehen ausdrücklich verantwortungsvoll mit der aktuellen Situation um”, sagte der Bahnchef. “Wir sehen in den Buchungszahlen überhaupt kein erhöhtes Volumen, keine erhöhte Nachfrage.” Auch nach den Ansprachen der Kanzlerin habe anscheinend jeder begriffen, “dass diese aktuelle Zeit wirklich erfordert, dass wir diese Abstands- und Kontaktregeln einhalten”.

+++ Kreuzfahrtschiff mit Corona-Patienten und Toten legt in Miami an +++

Die “Coral Princess” hat mit Corona-Patienten an Bord und nach dem Tod zweier Passagiere im Hafen von Miami festgemacht. Wann die mehr als Tausend Passagiere und knapp 900 Crew-Mitglieder von Bord gehen dürfen war zunächst noch unklar.

Sieben Passagiere und fünf Crew-Mitglieder waren positiv auf das Coronavirus getestet worden, teilte die Reederei Princess Cruises mit. Die Reise sollte demnach bereits am 19. März in Argentinien enden. Wegen der Coronavirus-Pandemie hätten sich aber mehrere Länder geweigert, die Passagiere an Land gehen zu lassen. Zuvor hatten sich bereits Passagiere an Bord der “Diamond Princess” und der “Grand Princess” mit dem Coronavirus infiziert.

Nachrichten von Freitag, den 3. April

+++ Emirates nimmt wieder erste Flüge nach Frankfurt auf +++

Auf Twitter hat Emirates Airlines angekündigt, ab dem kommenden Montag (6. April) wieder Flüge zu ausgewählten Zielen in Europa aufzunehmen. Geplant sind unter anderem drei wöchentliche Flüge nach Frankfurt, Paris und Zürich. Dazu hat die Airline aus Dubai die Genehmigung der Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate erhalten. In erste Linie gehe es darum, die in den Emiraten festsitzenden Ausländer auszufliegen.

Emirates wird auf diesen Strecken Flugzeuge des Typs Boeing 777-300ER in einer Zwei-Klassen-Konfiguration mit Business Class und Economy Class einsetzen.

Nachrichten von Donnerstag, den 2. April

+++ Neuseeland erlaubt wegen Corona-Krise Rückreise Tausender Ausländer +++

Tausende wegen der Coronavirus-Krise in Neuseeland festsitzende Ausländer, darunter auch viele Deutsche, werden von Freitag an den Pazifikstaat verlassen können. Die Regierung in Wellington, die Rückführungsflüge zunächst gestoppt hatte, kündigte einen entsprechenden Plan an. Dieser werde die “sichere und geordnete Ausreise von Zehntausenden” Gestrandeter ermöglichen, sagte der stellvertretende Premierminister Winston Peters am Donnerstag.

Zurückkehrende Touristen und Ausländer dürften sich für die Ausreise auch innerhalb des Landes bewegen, sofern sie einen bestätigten Flug hätten. Es sollen auch zusätzliche Flüge zwischen Neuseeland und Europa erlaubt werden, sagte Peters weiter. In Neuseeland sitzen etwa 12.000 Deutsche fest, so viele wie nirgendwo sonst. Dort wurden auch Reisende von den Südseeinseln zusammengezogen, um dann nach Deutschland zurückfliegen zu können.

+++ Trump sagt Kreuzfahrt-Passagieren im Drama um die “Zaandam” Hilfe zu +++

Im Drama um die “Zaandam” gibt es Hoffnung: US-Präsident Donald Trump hat den Passagieren des Kreuzfahrtschiffs “Zaandam” und des Schwesterschiffs “Rotterdam” Hilfe in der Corona-Krise zugesagt. “Aus humanitärer Sicht haben wir keine Wahl”, sagte Trump am Mittwochabend (Ortszeit) im Weißen Haus. “Menschen sterben.” Er fügte hinzu: “Wir müssen etwas tun. Und der Gouverneur (von Florida, Ron DeSantis) weiß das auch.” Die “Zaandam” und die “Rotterdam” sind auf dem Weg nach Florida, haben aber bislang keine Erlaubnis, im Zielhafen in Fort Lauderdale im Süden des Bundesstaats anzulegen.

Nachrichten von Dienstag, den 31. März

+++ Floridas Gouverneur will “Zaandam”-Passagiere nicht in seinen Bundesstaat lassen +++

Das Kreuzfahrtschiff “Zaandam” mit vier Toten und zwei Corona-Verdachtsfällen an Bord darf seine Passagiere nicht im US-Bundesstaat Florida an Land gehen lassen. Er sehe die Lage an Bord der “Zaandam” als “großes, großes Problem”, sagte Floridas Gouverneur Ron DeSantis. Er wolle “nicht sehen, dass Menschen gerade jetzt im südlichen Florida abgeladen werden”, die nicht einmal aus Florida stammten.

Die Besatzung der “Zaandam” wollte das Schiff der US-Reederei Holland America Line eigentlich nach Fort Lauderdale in Florida steuern. In der Nacht zuvor war das Kreuzfahrtschiff mit 1800 Passagieren an Bord durch den Panama-Kanal vom Pazifik in die Karibik gefahren. Wenige Stunden später folgte ihm sein Schwesterschiff “Rotterdam”, die aus der US-Stadt San Diego losgeschickt worden war, um die Passagiere mit dem besten Gesundheitszustand von Bord der “Zaandam” zu holen. Nach Angaben der Reederei wurden mindestens zwei der insgesamt 1800 Passagiere der “Zaandam” positiv auf das neuartige Coronavirus getestet. Vier Passagiere seien gestorben.

+++ Dubai will Weltausstellung Expo um ein Jahr verschieben +++

Die Ausbreitung des Coronavirus macht auch eine Verlegung der diesjährigen Weltausstellung im Golf-Emirat Dubai immer wahrscheinlicher. Die Veranstalter der Expo 2020 Dubai teilten nach einem Treffen des Leitungsgremiums mit, sie unterstützten den Vorschlag, die für Oktober geplante Eröffnung der Weltausstellung um ein Jahr zu verschieben.

Die endgültige Entscheidung muss das internationale Expo-Büro in Paris treffen. Dessen Generalsekretär Dimitri Kerkentzes begrüßte der staatlichen emiratischen Nachrichtenagentur WAM zufolge den Vorschlag. Die VAE haben bisher 611 Corona-Fälle gemeldet. Das Land liegt in Nachbarschaft des Iran, der von dem neuartigen Virus besonders stark betroffen ist.

Nachrichten von Freitag, den 27. März

+++ Reisewirtschaft fordert Aussetzung von Erstattungspflicht +++

Die deutsche Reise- und Luftverkehrsbranche fordert angesichts der Coronavirus-Krise eine vorübergehende Aussetzung der Erstattung von stornierten Pauschalreisen und Flügen. Den erheblichen Fixkosten der Unternehmen stünden praktisch keine Einnahmen mehr gegenüber, heißt es in einem am Freitag veröffentlichten Schreiben des Deutschen Reiseverbands (DRV), des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft und des Bundesverbandes der Deutschen Tourismuswirtschaft an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

Wegen der Ausbreitung des Erregers Sars-CoV-2 seien Tourismus und Luftverkehr fast vollständig zum Erliegen gekommen. “Wenn Unternehmen in dieser prekären Situation gezwungen sind, ihren Kunden die für Reisen, die nicht mehr angetreten werden konnten, gezahlten Reisepreise innerhalb von 14 Tagen zurückzuzahlen, werden viele in die Knie gehen”, sagte Norbert Fiebig, Präsident des DRV. Rückzahlungspflichten aus der europäischen Pauschalreiserichtlinie sowie der Fluggastrechte-Verordnung sollten deshalb zeitweise ausgesetzt werden.

+++ Tui erhält KfW-Kredit über 1,8 Milliarden Euro +++

Der von der Coronavirus-Pandemie schwer getroffene Reisekonzern Tui erhält einen Überbrückungskredit der staatlichen Förderbank KfW in Höhe von 1,8 Milliarden Euro. Die Bundesregierung habe dafür am Freitag ihre Zustimmung gegeben, teilte das Unternehmen am Abend in Hannover mit. Allerdings müssten noch die Banken des Reiseanbieters dem KfW-Überbrückungskredit zustimmen; die Gespräche dazu seien bereits angelaufen und würden nun fortgesetzt. Mit den Mitteln der staatlichen Förderbank soll den Angaben zufolge die bereits bestehende Kreditlinie von Tui bei ihren Banken in Höhe von 1,75 Milliarden Euro aufgestockt werden. Zu einer der Bedingungen des KfW-Überbrückungskredites gehörte demnach, dass der Reisekonzern während der Laufzeit des Kredits auf Dividendenzahlungen verzichtet.

Damit würde Tui zum gegenwärtigen Zeitpunkt über Finanzmittel und Kreditlinien in Höhe von insgesamt 3,1 Milliarden Euro verfügen. “Die Zusage des KfW-Überbrückungskredits bedeutet einen wichtigen ersten Schritt für die TUI, um die derzeitige Ausnahmesituation erfolgreich zu überbrücken”, erklärte Fritz Joussen, Vorstandsvorsitzender der Unternehmensgruppe. “Unser Dank gilt der deutschen Bundesregierung, dem Deutschen Bundestag, der Niedersächsischen Landesregierung und der KfW. Sie haben im Interesse unserer Kunden, Mitarbeiter und des Unternehmens schnell und lösungsorientiert gehandelt.”

Nachrichten von Mittwoch, den 25. März

+++ Zum Teil bis Juli 2020: Reedereien setzen Kreuzfahrten noch länger aus +++

Die Pause dauert länger: Die italienische Reederei Costa Cruises kündigte an, alle Kreuzfahrten weltweit bis zum 30. April auszusetzen. Zuvor hatte die Reederei bereits alle Fahrten bis zum 3. April gestoppt. Schiffe, die noch unterwegs sind, sollen nun einen Hafen anlaufen, um die Passagiere an Land zu lassen. Costa gehört zur Gruppe von Carnival Cruises, dem weltweit größten Anbieter von Kreuzfahrten.

Auch Royal Caribbean verlängert die Unterbrechung aller Kreuzfahrten. Die internationale Kreuzfahrtgesellschaft plant ihren Dienst am 12. Mai wiederaufzunehmen. Abfahrten nach Alaska, Kanada und Neuengland werden wegen der angekündigten Hafenschließungen voraussichtlich erst ab dem 1. Juli 2020 wieder möglich sein. Über die genauen Termine der Wiederaufnahme des Geschäfts und die Umbuchungsmodalitäten anderer Marken informieren die Webseiten der Reedereien.

Nachrichten von Dienstag, den 24. März:

+++ Ryanair streicht wegen Corona-Pandemie alle Flüge für zwei Monate +++

Bereits vor etwa einer Woche hatte Ryanair mitgeteilt, ihr Angebot um bis zu 80 Prozent zurückzufahren. Am Dienstag hat Europas größte Billig-Airline angekündigt, wegen der Corona-Pandemie alle Flüge für mindestens zwei Monate auszusetzen. Das Unternehmen gehe derzeit davon aus, dass keine Flüge im April und Mai stattfinden werden, sagte Ryanair-Chef Michael O’Leary in Dublin. Letztlich hänge das aber von den Regierungsanweisungen ab. Niemand wisse, wie lange die Pandemie dauern werde. Ryanair steht laut O’Leary aber bereit, gestrandete Passagiere zurückzufliegen oder sich zum Beispiel an Medikamenten-Lieferungen zu beteiligen.

+++ Mehr als 120.000 Deutsche kehren binnen einer Woche aus dem Ausland zurück +++

Trotz massiver Behinderungen des weltweiten Reiseverkehrs wegen der Corona-Krise sind binnen einer Woche mehr als 120.000 Deutsche aus dem Ausland zurückgekehrt. Diese Zahl gab eine Sprecherin des Auswärtigen Amts in Berlin bekannt. Die Rückholungen liefen weiter: Derzeit kehrten rund 10.000 Deutsche pro Tag nach Deutschland zurück, viele von ihnen mit Unterstützung der Bundesregierung. Seit Dienstag vergangener Woche seien hunderte Flüge für die Rückholung eingesetzt worden – darunter auch 40 Sonderflüge, die von der Bundesregierung gechartert worden seien.

Neben Lufthansa fliegen auch Jets der Condor Urlauber zurück nach Deutschland. Es handelt sich um die größte Rückholaktion in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. “Wir werden auch in dieser Woche viele Sonderflüge auflegen und mit den Destinationen Seattle, Palma de Mallorca, Teneriffa, Gran Canaria und Jerez de la Frontera einen eigenen, regulären Ersatzflugplan aufrechterhalten, der eine infrastrukturelle Grundversorgung sicherstellt”, sagt Ralf Teckentrup, der Chef von Condor.

Weitere 35 Sonderflüge seien aktuell in Vorbereitung. Derzeit liefen Rückholaktionen aus Ägypten, Algerien, Argentinien, Chile, Costa Rica, der Dominikanischen Republik, Ecuador, Gambia, Indien, Marokko, Mexiko, Neuseeland, Peru, Philippinen und Tunesien. Aus Ägypten seien bislang 30.000 von 35.000 deutschen Reisenden zurückgekehrt, aus der Dominikanischen Republik 3000 von 4700, aus Marokko 6000 von 6600, aus Südafrika 7000 von 15.000. Aus der Türkei seien 29.000 Deutsche zurückgekehrt, aus Spanien 30.000.

+++ Vereinigte Arabische Emirate untersagen Passagierflüge +++

Sämtliche Passagierflüge in die Vereinigten Arabischen Emirate sind ab Mittwoch für mindestens zwei Wochen abgesagt. Von dem Verbot sind auch Transitflüge betroffen. Die Flughäfen in Abu Dhabi sind für Etihad Airways und Dubai für Emirates Airlines wichtige Drehkreuze.

“Gemäß der jüngsten Direktive der Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate, wird Emirates vorübergehend ab dem 25. März 2020 alle Passagierflüge aussetzen”, sagte ein Pressesprecher auf Anfrage des stern. “Emirates führt weiterhin Frachterflüge durch und hilft so, wichtige internationale Luftfrachtverbindungen für Wirtschaft und Gesellschaft aufrechtzuerhalten.” Auch Etihad Airways wird ab Mittwoch um 23.59 Uhr alle Passagierflüge von und nach Abu Dhabi einstellen, hieß es in einer Pressemitteilung.

Nachrichten von Montag, den 23. März:

+++ Gähnende Leere wegen Corona – Letzte Touristen verlassen Mallorca +++

Ein geöffnetes Hotel – für nur einen Gast: Die normalerweise vor allem bei Deutschen beliebte Ferienhochburg Platja de Palma auf Mallorca ist derzeit im Ausnahmezustand. “Der letzte

Urlauber wird heute, spätestens aber morgen in seine Heimat zurückreisen”, sagte die Geschäftsführerin des Hotelverbandes. Bereits am Sonntag hatten die zuvor noch verbliebenen sieben Gäste die Heimreise angetreten.

Mitte März hatte die spanische Regierung den Alarmzustand ausgerufen und eine landesweite Ausgangssperre verhängt. Unmittelbar danach hatten Hoteliers und Reiseveranstalter auf Mallorca begonnen, Rückflüge für die auf der ganzen Insel verstreuten Touristen zu organisieren. Die Urlauber waren ebenso wie die Einheimischen von der strikten Ausgangssperre betroffen.

Nachrichten von Samstag, den 21. März:

+++ Emirates stellt vorübergehend alle Flüge nach Deutschland ein +++

Eine der größten internationalen Airlines wird bald noch weniger Ziele weltweit und in Europa anfliegen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters und airlive.net melden, werden neben den New Yorker Airports JFK und Newark auch die Flughäfen in Ländern wie Frankreich und Deutschland nicht mehr angeflogen. Der Flugbetrieb von und nach Dubai soll ab dem 23. März “bis auf weiteres” eingestellt werden. In Deutschland wären dann die Routen ab München, Frankfurt, Düsseldorf und Hamburg nach Dubai betroffen.

Mit dem Airbus A380 flog Emirates von Dubai nach Frankfurt, München, Hamburg und Düsseldorf.

Mit dem Airbus A380 flog Emirates von Dubai nach Frankfurt, München, Hamburg und Düsseldorf.

Bereits in den letzten Tagen hatte Emirates mehrere Flüge vom Airbus A380 auf die kleinere Boeing 777 umgestellt, sowie einige Flugpaare ganz gestrichen. Auch über die Website sind ab der nächsten Woche kurzfriste Abflüge ab Deutschland  nicht abrufbar. In anderen Medienberichten heißt es, dass Emirates erwägt, alle ihre Jets vom Typ Airbus A380 am Boden zu lassen.

Nachrichten von Freitag, den 20. März:

+++ Tui setzt weltweites Reiseprogramm bis 23. April aus +++

Der von der Coronavirus-Pandemie schwer getroffene Reisekonzern Tui hat sein gesamtes Reiseprogramm bis zum 23. April ausgesetzt. Mit der Entscheidung will Tui den Urlaubern Planungssicherheit für die Osterferien geben. Urlauber, deren Tui-Reise in diesen Zeitraum fällt, würden informiert. Bereits zuvor hatte Tui sein Programm bis zunächst zum 27. März ausgesetzt.

“Im Moment arbeiten wir rund um die Uhr daran, alle Urlauber wieder sicher und zuverlässig nach Hause zu bringen”, erklärte Marek Andryszak von Tui. Bis zu 40 Tuifly-Flüge starten demnach täglich mit Urlaubern aus Ägypten, Spanien, Madeira und den Kapverden.”Das ist die größte Rückholaktion in unserer Unternehmensgeschichte. Mit über 350 Flügen bringen wir seit Sonntag mehrere zehntausend deutsche Gäste zurück”, erklärte Andryszak.

Nachrichten von Donnerstag, den 19. März:

+++ Lufthansa streicht Flugprogramm noch stärker zusammen +++

Der Lufthansa-Konzern streicht sein Flugprogramm wegen der Coronakrise noch stärker zusammen als bisher bekannt. Bis 19. April fänden nur noch rund fünf Prozent der ursprünglich geplanten Flüge statt, teilte der Dax-Konzern am Donnerstag bei der Vorlage der Jahresbilanz in Frankfurt mit. Rund 700 von 763 Passagierjets des Konzerns blieben vorläufig am Boden. Fernverbindungen bietet die Lufthansa vorerst nur noch ab Frankfurt und dreimal pro Woche mit der Tochter Swiss ab Zürich an. In München sollen nur noch Kurzstreckenflüge des Ablegers Cityline abheben. Die Maschinen sollen vorwiegend Deutsche aus dem Ausland zurückholen.

Zu einer Prognose für die Geschäftsentwicklung in diesem Jahr sah sich Vorstandschef Carsten Spohr weiterhin nicht in der Lage. “Die Verbreitung des Coronavirus hat die gesamte Weltwirtschaft und auch unser Unternehmen in einen bislang ungekannten Ausnahmezustand versetzt”, sagte der Manager. Die Folgen könne derzeit niemand absehen. “Je länger diese Krise andauert, desto wahrscheinlicher wird es, dass die Zukunft der Luftfahrt ohne staatliche Hilfe nicht gewährleistet werden kann.”

+++ Australien und Neuseeland schließen Grenzen im Kampf gegen Coronavirus +++

Im Kampf gegen eine weitere Ausbreitung des neuartigen Coronavirus schließen Australien und Neuseeland ihre Grenzen. Australiens Premierminister Scott Morrison teilte am Donnerstag mit, ab Freitagabend gelte ein Einreiseverbot für alle, die keine Staatsbürger seien oder ein ständiges Aufenthaltsrecht hätten. Die neuseeländische Regierungschefin Jacinda Ardern erklärte, das Einreiseverbot gelte für alle Touristen, Inhaber befristeter Visa wie Studenten und Besitzer einer befristeten Arbeitserlaubnis.

Australien und Neuseeland haben eine Reihe von Maßnahmen verhängt, um eine Ausbreitung des Virus zu bremsen, von Schulschließungen und anderen Verordnungen zur Einschränkung der Bewegungsfreiheit bislang aber abgesehen. Australien hat bislang 642 bestätigte Infektionsfälle registriert, Neuseeland 28 Fälle. Morrison zufolge infizierten sich rund 80 Prozent der australischen Betroffenen in Übersee oder durch Rückkehrer aus dem Ausland.

Nachrichten von Dienstag, den 17. März:

+++ Balearen-Regierung ruft 25.000 Touristen zum Verlassen der Inseln auf +++

Wegen der Coronavirus-Krise hat die Regionalregierung der Balearen alle auf Mallorca und den anderen spanischen Inseln noch verbliebenen Touristen dazu aufgerufen, schnellstmöglich in ihre Heimat zurückzukehren. Es mache keinen Sinn, dass die Menschen in den Hotels eingesperrt blieben, sagte Regionalpräsidentin Francina Armengol am Dienstag.

Man arbeite an einer “Operation Rückkehr” für alle ausländischen und spanischen Besucher der Inseln, sagte sie. Am Montag waren bereits 25 Sonderflüge von den Balearen-Flughäfen vor allem Richtung Deutschland und England gestartet. Gleichzeitig wurden aber nach Behördenangaben auch 67 reguläre Flüge storniert.

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Die Streichungen und Überbuchungen hätten vor allem auf dem Flughafen von Palma beträchtliche Sorge und Unruhe unter Touristen ausgelöst, die zurück in die Heimat wollten, berichtete die Regionalzeitung “Diario de Mallorca”. Das Auswärtige Amt startete eine Rückholaktion für Tausende Deutsche, die wegen Reisebeschränkungen in der Coronavirus-Krise im Ausland festsitzen. Dafür werden nach Angaben von Außenminister Heiko Maas bis zu 50 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

+++ Rückholaktion: Tausende deutsche Touristen sitzen im Ausland fest +++

Die Bundesregierung hat eine beispiellose Rückholaktion für tausende Deutsche gestartet, die wegen der Coronakrise im Ausland gestrandet sind. Außenminister Heiko Maas sprach am Dienstag von einer “Luftbrücke” vor allem für Urlauber in Marokko, der Dominikanischen Republik, den Philippinen, Ägypten und auf den Malediven. Gleichzeitig sprach Maas eine formelle, weltweite Reisewarnung für touristische Reisen aus. Auch das hat es so noch nicht gegeben. Reisewarnungen werden normalerweise nur bei Gefahr für Leib und Leben ausgesprochen, vor allem für Bürgerkriegsländer wie Syrien, Afghanistan oder Jemen. Sie können kostenlose Stornierungen ermöglichen.

Allein in Marokko sind es laut Maas 4000 bis 5000 Personen. Die Regierung in Rabat hatte am Sonntag bis zum 31. März fast alle internationale Verkehrsverbindungen – Flüge und Fähren – eingestellt. Die Dominikanische Republik in der Karibik hat seit Montag für einen Monat alle Flüge von und nach Europa ausgesetzt. Am Donnerstag wird Ägypten folgen. Geplant ist nun, dass Flugzeuge gechartert werden, um vor allem Pauschaltouristen zurück nach Hause zu bringen. Die Gestrandeten würden “im Laufe der nächsten Tage” zurückgeholt, sagte Maas. Betroffene können sich auf der Internetseite des Auswärtigen Amts über die weiteren Planungen informieren und sich in eine Krisenvorsorgeliste eintragen.

Nachrichten von Montag, den 16. März:

+++ Kanada erlässt Einreiseverbot wegen neuartigen Coronavirus +++

Inmitten der Coronavirus-Pandemie erlässt auch Kanada ein Einreiseverbot für Ausländer. Dies gelte aber zunächst nicht für US-Amerikaner, sagte Ministerpräsident Justin Trudeau bei einer Pressekonferenz am Montag in Ottawa. Er rief alle Kanadier im Ausland zur sofortigen Heimreise auf: “Wenn Sie im Ausland sind, ist es Zeit, dass sie nach Hause kommen”. Gerade Heimkehrer müssten sich in freiwillige Isolation begeben. Kanada und die USA teilen eine Tausende Kilometer lange Grenze und sind wirtschaftlich eng verflochten. Trudeau rief zur Solidarität mit den Mitmenschen auf: “Rufen sie ihre Freunde und Familie an, denken Sie an ihre Gemeinde.”

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