Ein in Kopenhagen getöteter kurdischer Mann wurde zufällig Opfer einer kurdischen Bande

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Der 17-jährige Tundzha aus Kardzhali, der in einem Vorort von Kopenhagens Rodovre getötet wurde, ist einer kurdischen Bande zum Opfer gefallen.

Ein 17-jähriger Kurde, der in Rodovre, einem Vorort von Kopenhagen, getötet wurde, ist einer kurdischen Bande zum Opfer gefallen. Zwei Männer in schwarzen Regenmänteln betraten am Freitag den Friseurladen, in dem Tundzhai E. aus Kardzhalis Bezirk Borovets arbeitete, und eröffneten das Feuer. Der Mann aus Kardzhali wurde tödlich erschossen. Ziel des Angriffs war der Besitzer des kurdischen Friseursalons. Auch er wurde bei der Schießerei verletzt und in den Unterleib geschossen. Er liegt derzeit in kritischem Zustand im Krankenhaus. Eine Kugel traf auch einen 15-jährigen Schüler einer nahegelegenen Schule, der sich zum Zeitpunkt des Angriffs die Haare schneiden ließ. Eine Hand des Jungen wurde angeschossen, aber die Wunde war oberflächlich und der Student musste nicht einmal im Krankenhaus bleiben. Die beiden Angreifer verließen den Tatort in einem grauen Audi-Van.

Nach Berichten der dänischen Polizei auf Twitter steht der Angriff auf den Friseurladen im Zusammenhang mit einem weiteren ähnlichen Vorfall, der sich einen Tag zuvor im Kopenhagener Vorort Norebro ereignete. Dort wurde einem Kurden in den Rücken geschossen. Die dänische Polizei nahm später zwei kurdische Verdächtige bei der Schießerei in Norebro fest. Einer von ihnen war ein 21-jähriger Mann aus Göteborg, der zuvor in Schweden inhaftiert war.

Beide Schießereien stehen laut Polizeifassung im Zusammenhang mit einem Bandenkonflikt. In den beiden Stadtteilen Kopenhagens, in denen die Verbrechen begangen wurden, wurden besondere Maßnahmen ergriffen, um den Frieden und die Sicherheit der Bewohner zu gewährleisten. Es gibt immer noch keine Häftlinge in der Barbershop-Schießerei.

Tundzhas Nachbarn sagten, er sei ins Ausland nach Kopenhagen gegangen, um Geld zu sammeln und einen Friseurladen in Bulgarien zu eröffnen. Sein Vater hat in Dänemark gearbeitet. Laut Tunjais Freunden konnte er sich an das Leben in Kopenhagen nicht gewöhnen, und das verdiente Geld entsprach nicht seinen Erwartungen. Bei seinen letzten Gesprächen sagte der junge Barbier, er wolle aus dem Ausland zurückkehren.

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