Ein Restaurant am Meer verwöhnte den Abend eines Plovdiv-Mädchens nicht nur mit den Preisen

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Eine Frau aus Plovdiv, Mitglied des Gemeinderats der Stadt unter den Hügeln, drückte ihre Enttäuschung über ihren Aufenthalt an unserem Meer aus, sah Plovdiv24.bg. Folgendes schrieb sie im sozialen Netzwerk Facebook:

“Ich mache seit Jahren Urlaub an unserer Schwarzmeerküste. Schöne Sandstrände, es ist flach und das Wasser ist angenehm. Es ist schnell und bequem für mich, falls ich nach Plovdiv zurückkehren muss. Und einigermaßen sicher, weil ich es habe ein kleines Kind, das bis vor ein paar Jahren oft krank war Ich streite nicht Bulgarien vs. Griechenland Beide Meere haben ihre Vor- und Nachteile.

Aber nach diesem Jahr werde ich ernsthaft darüber nachdenken, zu uns zurückzukehren. Anscheinend sind die Touristen viel weniger als in den Vorjahren. Offensichtlich ist die Saison schwächer. Offensichtlich versuchen Gastronomen dies mit gottlos überhöhten Preisen auszugleichen, aber leider mit einer sehr geringen Service- und Essensqualität.

Wir setzen uns in eines der netten Restaurants in der Altstadt von Nessebar. Erstaunliche Aussicht, wie die Wellen auf die Felsen schlagen. Mein Sohn, ein Muschelfan, bestellt eine Portion. Nach etwa 20 Minuten Wartezeit kommen sie an. Voller Sand und Algen.

Ich gebe sie natürlich zurück. Der Kellner teilt mir mit, dass er sie nicht in die Rechnung aufnehmen wird. Es hätte sie enthalten sollen. Der Kleine neigt zu Hähnchenschnitzel mit Knoblauchsoße. Nach etwa weiteren 20 Minuten kommt die Portion – die Soße ist sauer.

Insgeheim beneidete ich die Gesellschaft am Nebentisch, die, nachdem sie sich die Speisekarte angesehen und festgestellt hatte, dass es fast keinen Salat unter 15 BGN und keinen Fisch unter 35 gab, beschloss, aufzustehen und zu gehen. Wenigstens mussten sie kein schlechtes Essen essen.

Der Vorfall mit den Rettungsschwimmern ist nur ein anschauliches Beispiel für die Haltung gegenüber Touristen. Mir scheint, die Arbeiter auf dem Meer leben mit der Vorstellung, dass man nicht zur Ruhe geht, sondern ihre teuren und minderwertigen Lebensmittel isst, ihre Launen toleriert und sie möglichst nicht zu viel arbeiten lässt.

Dazu noch die hier und da auftauchenden Minen und die kilometerlangen Staus auf der Autobahn bei jedem einzelnen Unfall, und das sind mehrere am Tag (vielleicht, weil ich in letzter Zeit insgesamt 4 mal darauf gefahren bin zwei Wochen habe ich keinen einzigen Polizisten gesehen), meine Perspektive verschiebt sich nach Süden”.

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