Eine Entlassung für zehn Zentimeter empört die zweite Bundesliga

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DOsnabrücks Torhüter Philipp Kühn wird an diesem Abend nicht vergessen. Kurz vor dem Zweitligaspiel gegen den SV Sandhausen hatte der Keeper am Mittwoch erfahren, dass er gegen Nils Körber das interne Rennen um die Nummer eins in Lila und Weiß gewonnen hatte. Aber dann dauerte seine Freude nur eine halbe Zeit. Denn kurz vor der Pause flog der 27-Jährige in gewisser Weise vom Platz.

In der Schlussphase der ersten Halbzeit hatte er einen Elfmeter verursacht und sah Gelb. Der 27-Jährige parierte den anschließenden Elfmeter von Paqarada, doch selbst diese Freude hielt nur kurz an und verwandelte sich sofort in Unverständnis und Wut.

Kühn sah gelb-rot, weil er durch einen Elfmeter die Torlinie überschritten hatte. Und für eine Szene, die mit jedem Elfmeter in der ganzen Fußballwelt passiert.

Die Spielregeln von Schiedsrichter Timo Gerach waren korrekt. Seit letztem Jahr sind Schiedsrichter verpflichtet, sich die Strafen genauer anzuschauen. Gemäß den Regeln muss sich der Torhüter immer noch mindestens ein Körperteil über der Linie befinden, wenn der Schütze den Ball berührt. Erstmals wurde dies mit Hilfe der Videoassistentin bei der Frauen-WM noch strenger überwacht als bisher.

Während des Turniers wurden mehrere Strafen wiederholt und gelbe Karten verteilt. Die Torhüter schienen von der neuen Regelanwendung wirklich eingeschüchtert zu sein, bis das internationale Regelkomitee Ifab die Regelinterpretation während des Turniers ausgesetzt hatte.

In Osnabrück erschien die Entscheidung nach bisher keinen Auffälligkeiten im Umgang mit Elfmeterschießen im Verlauf der Saison so unrealistisch wie bei der WM. „Es fühlt sich für mich nicht richtig an. Das wird ein Spiel zerstören“, sagte Osnabrücks Trainer Daniel Thioune. Gegen Torwart Korber behielt Paqarada beim zweiten Versuch die Nerven und erzielte die 1: 0-Führung für die Gäste (45.) . + 5).

Auch der siegreiche Trainer Uwe Koschinat konnte die Entlassung nicht nachvollziehen. „Wir konnten diesen Sieg nur feiern, weil sehr, sehr viele Situationen zu unseren Gunsten entschieden wurden“, erklärte Koschinat. Ein schwacher Trost für Kühn. Der VfL verlor am Ende mit 1: 3, am Sonntag in Darmstadt wird Körber im Osnabrücker Tor stehen. Und möglicherweise auch in den Spielen danach.

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