Eintracht Frankfurt will das System vor der zweiten Hälfte der Bundesliga ändern

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EINSie kamen schließlich am Samstag, die anderthalb Stunden der Wahrheit. Um 15.30 Uhr Die Vorbereitungen für die zweite Saisonhälfte der Frankfurter Eintracht enden in Sinsheim und reden ist nicht mehr Gold, sondern Action. Dann müssen die zum Teil drastisch formulierten Absichtserklärungen der letzten Wochen gegen die TSG Hoffenheim eingelöst werden. Trainer Adi Hütter sprach vom “Bremsen”, vom “Anhalten, es geht nicht”, von einer “echten Pause”, als er mehrmals gefragt wurde, was die Winterpause tun solle, damit der Abwärtstrend nicht ganz aufhöre Zum Tisch führt der Keller.

Peter Hess

Eintracht ein Abstiegskandidat? Nicht nur Bundestrainer Joachim Löw verweist diese Idee auf das Land Utopia, weil die Substanz des Frankfurter Kaders so groß ist. Aber manchmal ist die Realität grausamer als der schlimmste Albtraum. Warum überwindet die Eintracht die negative Serie und kommt wieder auf die Beine? Zunächst die Personalsituation. Torwart Kevin Trapp kehrt ins Feld zurück und hat bereits bei der Vorbereitung seinen Wert als Motivator und Vorbild unter Beweis gestellt. Der Nationaltorhüter machte auch nach seiner langen Verletzungspause einen hervorragenden Eindruck in den Übungen. David Abraham wird auch die Abwehr stabilisieren, nachdem er wegen des Schecks gegen Freiburger Trainer Christian Streich seine Rote Karte abgeliefert hat. Diese beiden Spitzenspieler können nun von jedem eingesetzt werden, der anfängt, an sich und seiner Mannschaft zu zweifeln, wenn die Spiele schlecht laufen, wie es gegen Ende der ersten Saisonhälfte oft der Fall war.

Darüber hinaus haben drei Profis erneut die physischen Voraussetzungen erarbeitet, um für das Team etwas Besonderes zu leisten, das sie in letzter Zeit nicht konnten. Sebastian Rode, Makoto Hasebe und Bas Dost sind offensichtlich in der Form, dass sie Spitzenleistungen erbringen. Es ist überhaupt nicht sicher, ob Hasebe einen Platz in der Startaufstellung findet. Alles deutet darauf hin, dass Hütter die Abwehr von einer Kette von drei auf eine Kette von vier ändert, und es gibt keine Position im Libero, die die Japaner so gut zu besetzen wissen. Hasebe muss erst noch zeigen, ob er noch dynamisch genug ist, um seinen Mann im Alter von fast 36 Jahren im defensiven Mittelfeld auf die Sechs zu stellen. Jedenfalls war er mit 34 noch.

Der Japaner mit seinem Überblick und seiner Fähigkeit, steile Pässe zu spielen, würde jedenfalls gut in das Frankfurter Spiel passen, das seit langem unter einem gewissen Mangel an Vorstellungskraft leidet. Besonders wenn Rode pausiert und Sow öfter mit dem Stab rennen muss, was er eher wie ein Essstäbchen behandelt.

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