Es gibt so viel Dividende im Jahr 2020

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DDie gute Nachricht im Vorfeld: Eine ganze Reihe der im Dax gelisteten Unternehmen sollte auf den diesjährigen Hauptversammlungen mehr Geld an ihre Aktionäre ausschütten als im Vorjahr. "In Zeiten, in denen immer mehr Anleger nach attraktiven Dividendenwerten Ausschau halten, werden viele DAX-Unternehmen ihre Ausschüttungsquote erhöhen", schreibt der Aktienmarktstratege der Commerzbank, Andreas Hürkamp, ​​in seinem Marktbericht Jahr gerade erst begonnen.

Tim Kanning

Für insgesamt 18 der 30 DAX-Unternehmen rechnet er mit einer höheren Dividende. Alleine Volkswagen wird seine Aktionäre für das Geschäftsjahr 2019 mit 850 Millionen Euro mehr belohnen als im Vorjahr. Der Energieversorger Eon soll 250 Millionen Euro mehr geben und Bayer soll sich trotz der großen Monsanto-Turbulenzen bei den Aktionären mit 200 Millionen Euro mehr bedanken.

Alle Dividendenausschüttungen dürften laut Hürkamp nicht zu einer Erhöhung führen. Im Gegenteil, er erwartet hier sogar einen leichten Rückgang. Zwar dürften nur fünf Unternehmen ihre Dividende senken, da beispielsweise allein Daimler 1,45 Milliarden Euro weniger ausschütten könnte und die Deutsche Telekom ihre Aktionäre mit 500 Millionen Euro weniger begeistern würde, sind diese Kürzungen jedoch bedeutender.

Während die Dax-Gesellschaften 2018 insgesamt 38,2 Milliarden Euro ausgeschüttet hatten, dürften in dieser Hauptversammlungssaison nur 37,7 Milliarden Euro fließen. Dies bedeutet, dass die Gesamtauszahlungen in der ersten deutschen Börsenliga seit drei Jahren auf einem vergleichbaren Niveau liegen. Dies ist für Anleger interessant, die beispielsweise über einen Exchange Traded Index Fund (ETF) in den gesamten DAX investiert haben.

Im langfristigen Vergleich sind die Unternehmen mit ihren Aktionären grundsätzlich am Leben. Die aktuellen Ausschüttungen sind um fast 20 Prozent höher als in den Jahren 2014 bis 2016. In den Jahren nach der Finanzkrise (2008 und 2009) haben die 30 DAX-Konzerne zusammen nur 23 und 20 Milliarden Euro ausgeschüttet.

In Zeiten, in denen die Zinsen so niedrig sind, versuchen viele Anleger, durch jährliche Dividendenzahlungen eine Art Ersatzzins zu erhalten. Insgesamt weist das Finanzportal Bloomberg für den Dax derzeit eine Dividendenrendite von 3 Prozent aus. Da dieser Wert jedoch einerseits von den tatsächlich erzielten Gewinnen der Unternehmen und vom aktuellen Preisniveau abhängt, ist er Schwankungen unterworfen. Die Einzelbewertung der Commerzbank zeigt sehr unterschiedliche Dividendenrenditen für die Dax-Werte. Spitzenreiter ist hier der Spezialchemie-Konzern Covestro mit 5,75 Prozent, gefolgt von Eon mit 4,9 Prozent, BASF mit 4,89 Prozent und der Deutschen Lufthansa mit 4,84 Prozent. Die Commerzbank erwartet eine Nullrunde für die Deutsche Bank. Beim Zahlungsdienstleister Wirecard beträgt die Rendite 0,3 Prozent.

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