Experte erwartet VW-Vergleich in zwei bis drei Monaten

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Ferdinand Dudenhöffer

Dudenhöffer ist Professor am Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaft und Fahrzeugökonomie an der Universität Duisburg-Essen.

(Foto: AUTO)

Berlin, Hannover Im Streit um eine mögliche Entschädigung für hunderttausende Dieselkunden von Volkswagen erwartet der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer im Frühjahr einen Vergleich. "Es wird sicherlich zwei oder drei Monate dauern, bis der Vergleich in allen Facetten abgeschlossen ist, aber die Zeit ist überschaubar", sagte der Professor der Universität Duisburg-Essen der Deutschen Presseagentur in Hannover. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass VW sich jetzt zurückzieht, also kommt der Deal."

Volkswagen und der Verband der Verbraucherzentralen (vzbv) hatten am Donnerstag angekündigt, im Musterverfahren vor dem OLG Braunschweig eine Einigung zu erörtern. VW war lange skeptisch gegenüber einer Einigung gewesen, aber das Gericht bat die Firma, die Gespräche zu prüfen. Die Kläger hoffen nach dem VW-Abgasskandal vor allem auf einen Wertverlust ihrer Autos auf Entschädigung.

Die genaue Anzahl der zur Klage angemeldeten Verbraucher ist jedoch umstritten. Laut VW gab es neben rund 470.000 Zulassungen 77.000 Abmeldungen, die das Bundesamt für Justiz noch nicht vollständig bearbeitet hatte. Es könnte auch Doppelein- und -zulassungen geben, hinter denen mehrere Dieseltreiber stehen.

Investorenvertreter haben auch Volkswagen (VW) gebeten, einen Vergleich mit den Aktionären des Autoherstellers anzustellen. Ein entsprechendes Angebot von VW sei bislang nur an Eigentümer von Dieselfahrzeugen gerichtet, sagte Vizepräsidentin der Deutschen Vereinigung für Sicherheitseigentum (DSW), Daniela Bergdolt, laut der "Augsburger Allgemeinen" nach einem Vorbericht.

"Volkswagen muss das Modellgenehmigungsverfahren für Aktionäre dringend mit einem Vergleich beenden", sagte sie. "Nach dem, was wir von den Gerichten gehört haben, sieht es nicht gut aus, dass Volkswagen den Prozess gewinnen konnte." Zahlreiche Fondsgesellschaften haben VW in Braunschweig verklagt. Zum Thema Dieseleigentümer gab die Gruppe am Donnerstag bekannt, dass mit dem Bundesverband der Verbraucher (vzbv) Gespräche über eine Einigung aufgenommen wurden.

Mehr: VW erwischte einen schwachen Dezember und verkaufte in den USA weniger Autos. Anderen deutschen Autoherstellern geht es besser.

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