Frankreich wird 2G-Land • 36.308 positive Tests, durchschnittlicher Anstieg

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Das französische Parlament hat mit großer Mehrheit ein Gesetz verabschiedet, das ungeimpften Personen ab 16 Jahren den Zutritt zu Restaurants, kulturellen Einrichtungen und einigen öffentlichen Verkehrsmitteln (z. B. Inlandsflügen) verbietet. Dies gilt auch für Reisende aus dem Ausland. In der Nationalversammlung stimmten 215 Abgeordnete für das neue Gesetz und 58 dagegen. Sieben Abgeordnete enthielten sich.

Bisher reichte ein Gesundheitspass mit Impf-, Kur- oder negativem Corona-Test, um zum Beispiel ein Restaurant oder Kino zu betreten. Das wird sich also bald ändern. Der Pass ist dann nur gültig, wenn jemand vollständig geimpft oder frisch geheilt ist. Das Gesetz soll in den kommenden Tagen in Kraft treten.

In Frankreich sind die Infektionszahlen in den vergangenen Wochen rasant gestiegen und Krankenhäuser geraten zunehmend unter Druck. Macrons Regierung hofft, dass der neue Pass den Zustrom von Patienten reduzieren wird, ohne dass eine neue Sperrung erforderlich ist. Ein neuer Lockdown würde der Wirtschaft einen weiteren Schlag versetzen und auch die Wahrscheinlichkeit verringern, dass Macron bei den Präsidentschaftswahlen am 10. April ins Wanken gerät.

In Frankreich sind bereits mehr als 90 Prozent der Bevölkerung über 12 Jahren geimpft. Aber nur ein Drittel der Bevölkerung hat ihre Auffrischungsimpfung erhalten. Seit vergangenem Samstag ist die Gültigkeit des Corona-Passes an die Auffrischungsimpfung gekoppelt.

Am Samstag gingen in verschiedenen Städten mehr als 50.000 Menschen auf die Straße, um gegen das neue Gesetz und andere Corona-Maßnahmen zu protestieren.

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