Französische Rettungsaktion für streunenden Orca in der Seine | Im Ausland

Der Orca schwimmt nur hin und her, wirkt sehr geschwächt und hat kaum eine Überlebenschance. Mit dem Einsatz von Walgeräuschen wollen Experten vermeiden, dass für die Rettungsaktion ein Schiff eingesetzt werden muss, was das geschwächte Tier zusätzlich belasten würde.

Laut der Zeitung La Voix du Nord wurde der Orca erstmals am 16. Mai in der Mündung der Seine zwischen La Havre und Honfleur gesichtet. Auch vor der französischen Nordküste ist das Tier einige Male aufgetaucht. Orcas kommen häufig entlang der Küsten Schottlands, Islands und Norwegens und weiter südlich im Atlantischen Ozean vor. Ob der Orca krankheitsbedingt vom Weg abgekommen ist, ist unklar. Es kann sich um ein Jungtier handeln, das seine Gruppe verloren hat.

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Experten sind nicht sehr hoffnungsvoll in Bezug auf die Chancen, den Orca in den Ozean zurückzubringen. „Wir sind sehr besorgt. Sein Gesundheitszustand verschlechtert sich“, sagte der Experte Gérard Mauger im Auftrag der französischen Meeressäuger-Forschungsgruppe GECC der französischen Nachrichtenagentur AFP. „Je länger der Orca im Süßwasser herumschwimmt, desto schneller verfällt das Tier. Es ist schwierig, einen Weg zu finden, den Orca ins Salzwasser zurückzubringen.“

Der Orca wird auf eine Länge von 4 bis 5 Metern geschätzt und ist wahrscheinlich ein Männchen.

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