Freiburg, die Kulturhauptstadt des Schwarzwaldes

| |

Wenn man über den bevorstehenden Schwarzwaldurlaub nachdenkt, kommen einem unweigerlich bestimmte Bilder in den Sinn. Wanderungen durch dichte Pinienwälder und vorbei an tosenden Wasserfällen. Kaufen Sie eine Kuckucksuhr von dem Handwerker, der das Stück geschnitzt hat. Schlemmen Sie an einem leckeren und cremigen Kirsch-Schokoladenkuchen.

Solche Klischee-Erlebnisse warten zwar auf den glücklichen Reisenden, der an dieses berühmte Urlaubsziel im Südwesten Deutschlands gebunden ist, aber die Gegend hat auch eine mondäne, urbane Seite. Um dies zu erleben, ist ein Ausflug nach Freiburg an der Tagesordnung.

Freiburg, oder auch Freiburg im Breisgau, ist eine Stadt mit rund 230.000 Einwohnern im Herzen des Schwarzwaldes und des badischen Weinbaugebietes. Voller imposanter mittelalterlicher Architektur im Inneren und umgeben von grünen und sanften Hügeln lächelt selbst der Wettergott dieser blühenden Stadt zu: Es ist die Stadt, die dafür bekannt ist, das meiste Sonnenlicht in Deutschland zu erhalten. Die Nähe zur französischen und Schweizer Grenze verleiht ihm ein internationales Flair.

Wie viele der schönsten und geschichtsträchtigsten Städte Deutschlands profitiert auch Freiburg von einer beachtlichen Studentenschaft. Die 1457 gegründete Universität Freiburg bildet über 24.000 Studierende aus den Fächern Wirtschaft, Jura, Medizin, Philosophie und anderen wissenschaftlichen Fächern aus. Gute Jobs halten in der Regel Fachkräfte, und bei großen Unternehmen wie SAP, Daimler und Robert Bosch, die hier ihren Hauptsitz haben, sind diese nicht unmöglich.

Wie man es von einer so reich gesegneten Stadt erwarten darf, ist der Tourismus ein weiterer wichtiger Wirtschaftszweig. Die schönsten Seiten dieser reizvollen Stadt lassen sich innerhalb eines Nachmittags bei einem entspannten Rundgang entdecken. Hier sind eine Handvoll Highlights, die Sie nicht verpassen sollten.

Lesen Sie auch  Wetter in Irland: Met Eireann prognostiziert die Ankunft eines Kälteeinbruchs als Update zur Schneewahrscheinlichkeit

Münster: Der Bau des mittelalterlichen Freiburger Münsters begann um 1200 und dauerte Jahrhunderte. Sein gotischer Kirchturm, der 1330 fertiggestellt wurde, hat es bis heute geschafft, selbst den Bombenangriffen des Zweiten Weltkriegs zu trotzen, die einen Großteil der Nachbarschaft zerstörten. Der anstrengende Aufstieg nach oben belohnt mit einem Blick aus der Vogelperspektive über die Dächer der Altstadt. Bewundern Sie in der Kirche die Altarbilder und Glasmalereien aus dem 14. Jahrhundert. Beachten Sie die Fenster im Kirchenschiff, die Symbole der Zünfte (eine Form der frühen Gewerkschaft) zeigen, die sie gestiftet haben.

Münsterplatz: Bewundern Sie draußen den sorgfältig restaurierten mittelalterlichen Platz. Das stattliche rote Gebäude mit Türmchen, Treppengiebeln und Arkaden ist die um 1532 erbaute Kaufmannshalle, die früher der Warenlagerung und Zollabfertigung diente. Ein Open-Air-Markt bietet Obst, Gemüse, regionale Spezialitäten und Kunsthandwerk. Der Markt wird jeden Morgen aufgebaut, außer sonntags.

Stadttore: Von den fünf Stadttoren in einer Mauer, die einst die Innenstadt vor Eindringlingen schützte, stehen zwei noch heute Wache. Das Martinstor, oder St. Martin’s Gate, erhebt sich fast 60 Meter über der Stadt, während Busse und Straßenbahnen unter seinem Bogen vorbeifahren. Eine Steintafel erinnert an drei Stadtfrauen, die 1599 als Hexen verbrannt wurden. Oben auf dem Schwabentor aus dem 13. Jahrhundert verzieht eine groteske Gestalt eine Grimasse, als er einen Dorn aus seinem Fuß zieht, um an die Folgen des Abirrens zu erinnern. Das Gemälde an der Außenseite des Tors zeigt St. George the Dragon Slayer, den Schutzpatron der Stadt.

Bächle: Zu den faszinierendsten Merkmalen der Stadt zählen die kleinen Bäche, die parallel zu den engen Gassen der Altstadt verlaufen. Das Wasser der Dreisam wird durch eine Reihe von flachen, gepflasterten Rinnen geleitet, die einst die Stadt mit Trinkwasser versorgten. An heißen Tagen tauchen Einheimische und Besucher jeden Alters gerne in das plätschernde Wasser.

Lesen Sie auch  Abu Sayyaf-Mitglieder ergeben sich in Tawi-Tawi - The Manila Times

Schlossbergbahn: Für eine andere Perspektive der Stadt steigen Sie in die Standseilbahn und besteigen den 1.500 Fuß hohen Schlossberg. Von dort ist es kostenlos, die 251 Wendeltreppen bis zur Spitze des Aussichtsturms zu erklimmen. An klaren Tagen bietet sich ein Blick bis zu den Vogesen in Frankreich. Das Restaurant Dattler lädt zum Verweilen bei dem herrlichen Panorama ein.

Essen und Trinken: Die charakteristische Wurst der Stadt, die „Lange Rote“, ist eine 14-Zoll-Grillwurst mit Röstzwiebeln, die seit 1945 auf dem täglichen Markt verkauft wird. Suchen Sie auf den Speisekarten der Restaurants nach Schwarzwaldforellen, die in den kühlen klaren Bächen der Gegend gedeihen . Weinliebhaber können in der Alten Wache vorbeischauen, um Badens beste Tropfen zu probieren. Typisch für die Region ist der knackig weiße Gutedel.

Eine blühende Bierszene: Bierliebhaber haben in Freiburg die Qual der Wahl. Zwei Traditionsbrauereien, Ganter und Feierling, bieten Führungen an, acht Craft-Beer-Brauereien machen es zu einer der besten Adressen Deutschlands, um Neues zu probieren. Mitte Juni findet das alljährliche Freiburger Craft Beer Festival, das Craftival, statt. Zwei Tage lang stehen die süffigen Biere der Brauereien aus Freiburg und Umgebung im Rampenlicht.

Weitere tolle Jahreszeiten für einen Besuch in Freiburg sind der Februar zum Fasnet-Karneval, der Juli zum großen Weinfest auf dem Domplatz oder der Dezember, wenn der Weihnachtsmarkt in vollem Gange ist. Aber es gibt wirklich keine schlechte Zeit, um Freiburgs wunderbare mittelalterliche und moderne Melange zu erleben.

.

Previous

grough – Gefallener Bergsteiger unter drei Feiertagen für Retter aus Northumberland

Inflation ist vorübergehend. In politischen Reden wird oft über die Ängste der Bürger spekuliert

Next

Leave a Comment

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.