Fruchtpunsch-Herausforderung AI schmeckt nach mehr

Ein Frühgeborenes ist einem Risiko für Komplikationen ausgesetzt und könnte auf der NICU, einer Intensivstation für Babys, landen. Diese NICUs werden immer innovativer, wie wir zum Beispiel bei der neuen Einheit gesehen haben Radboudumc kann sehen. Ein großes Risiko für Frühgeborene auf der neonatologischen Intensivstation ist eine Blutvergiftung, die schwerwiegende Folgen haben kann.

Sepsis kann zu Gewebe- oder Organschäden und sogar zum Tod führen. Spezialisten von UMC Utrecht wollen daher möglichst genau vorhersagen, wie hoch das Risiko für ein Baby tatsächlich ist. Von den Babys mit sehr hohes Risiko herauszusuchen, können Ärzte so früh wie möglich Maßnahmen ergreifen, um gesundheitliche Risiken oder sogar den Tod zu verhindern. Dieser Risikobewertungsprozess kann mit besserer KI weiter verbessert werden, an der kürzlich sechs Studenten in der Fruit Punch Challenge gearbeitet haben.

Sechs Schüler herausgefordert

Am UMC Utrecht wird bereits ein maschinelles Lernmodell verwendet, um die Risikobabys so gut wie möglich abzubilden. Bei der Fruchtpunsch-Challenge wurden sechs Studierende herausgefordert, diese KI-Anwendung weiter zu verfeinern. Am Ende gingen zwei Gruppen mit ihren Ideen jeweils einen etwas anderen Weg. Der kreative Denkprozess führte zu konkreten neuen Erkenntnissen, die zur Verbesserung des Algorithmus des bestehenden Machine-Learning-Vorhersagemodells genutzt werden können.

KI- und Fruchtpunsch-Herausforderungen

Konkrete Ergebnisse waren eine Verfeinerung des bestehenden logistischen Regressionsmodells, ein neues XGBoost-Modell und eine Ausarbeitung mit SHAP für XAI (Explainable Artificial Intelligence). Laut den Beteiligten macht diese FruitPunch AI Challenge sicherlich Lust auf mehr. Der FruitPunch AI entwickelt Herausforderungen für Schüler, um ihnen auf der Grundlage ihrer eigenen Erfahrung und während der Entwicklung ihrer eigenen Fähigkeiten etwas über KI beizubringen. Zusammen mit der Universität Utrecht, der Technischen Universität Eindhoven und der Universität Wageningen fördert die UMC Utrecht den Einsatz von KI, indem sie diese Herausforderungen unterstützt und anleitet.

Fremdbefruchtung in der KI

Auf jeden Fall fanden die sechs Studenten es wertvoll, mit klinischen Daten zu beginnen, und inspirierten ihrerseits die beteiligten Fachleute. Utrecht UMC ruft Studenten, aber auch Datenwissenschaftler auf, an einer solchen Herausforderung teilzunehmen, da die gegenseitige Befruchtung in einem Bereich wie der KI besonders nützlich ist. Künstliche Intelligenz (KI) bietet das Potenzial, Lösungen für die größten (Gesundheits-)Probleme der Welt zu finden, wird jedoch derzeit zu wenig genutzt, weil es einfach zu wenige Menschen gibt, die KI anwenden können.

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