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Aktienmarkt: Aktienkurse einbrechen, da der S & P den schlechtesten Dezember seit 2002 vorsieht

Die Hoffnungen auf eine "Santa-Rallye" verblassen schnell. Ängste über den Handelskrieg des US-Präsidenten Donald Trump mit China trugen dazu bei, den S & P 500 in Richtung seines schlimmsten Dezember seit 16 Jahren zu schicken.

Die asiatischen Märkte begannen am Montag einen aussichtslosen Tag für globale Aktien, da die Besorgnis über das globale Wirtschaftswachstum und den Handelskrieg zwischen den USA und China zunahm. Europäische Aktien und US-Futures fielen ebenfalls.

Die Spannungen im Handel zwischen den USA und China verstärkten sich noch weiter, als China letzte Woche die kanadischen und US-amerikanischen Botschafter wegen der Verhaftung des Finanzchefs von Huawei, Meng Wanzhou, in Kanada aufgefordert hatte. China hat die Festnahme als "gesetzlos" und "extrem bösartig" bezeichnet.

"Globale Aktien werden diese Woche nach einer gewissen Droge in der letzten Woche auf eine harte Tour vorbereitet", sagte Neil Wilson, der Chefmarktanalyst von Markets.com. Die Märkte steigen im Dezember bei einer "Santa-Rallye"; Der S & P 500 ist seit Dezember nur viermal gesunken.

US-Aktienfutures wurden am Montag tiefer gehandelt. Der Nasdaq gab um 0,4% nach, während der Dow und der S & P 500 um 0,3% sanken. Der S & P 500 ist in diesem Monat um mehr als 4,6% gefallen. Wenn der Silvesterabend auf diesem Niveau geschlossen werden würde, wäre dies das schlechteste seit 2002, als der Index um 6% einbrach.

In China, Der Shanghai Composite schloss 0,8%. Die schwachen Inflationszahlen in China und die anhaltenden Bedenken hinsichtlich des Handels belasteten die Aktien. Das chinesische Warenexportwachstum verlangsamte sich im November auf 5,4% gegenüber 15,6% im Oktober.

Der Nikkei brach um 2,4% ein, nachdem die Daten zeigten, dass die japanische Wirtschaft im dritten Quartal stärker als erwartet geschrumpft war.

Europäische Märkte Auch der DAX-Index in Deutschland sank um 1,2%, da die deutsche Wirtschaft unsicher war. Schwache Exportdaten und ein schlechtes Jahr für die starke Automobilindustrie des Landes helfen der deutschen Sache nicht. Die britische Premierministerin Theresa May steht unter Druck und steht vor einer massiven Niederlage bei einer entscheidenden Brexit-Abstimmung, die ihren Job gefährden könnte.

Die Benchmark Euro Stoxx 50 war in London um 16:56 Uhr (4:56 Uhr ET) um 0,6% gefallen.

In Frankreich verlangsamen die anhaltenden "Gelben Westen" Proteste die Wirtschaft des Landes. Die Bank von Frankreich prognostiziert für das vierte Quartal ein Wachstum von 0,2%, verglichen mit einer Schätzung von 0,4%.

Investoren in den USA Auch die "Zinsstrukturkurve" des US-Finanzministeriums ist ein unruhiges Ereignis, das eine Rezession signalisieren kann. Die Aussichten zwischen den zwei- und zehnjährigen Renditen blieben unverändert, aber die Anleger werden besorgt sein, dass sich die Kurve umkehren würde, was die Prognosen für einen Wachstumsrückgang noch verstärken würde.

"Die Anleihemärkte waren bei der Vorhersage der Konjunkturabschwächung genauer als die Aktienmärkte", sagte Hussein Sayed, Chefstratege bei ForexTime. "Es scheint eine Frage der Zeit zu sein, bis auch das lange Ende der Kurve umgekehrt wird. Dies ist zwar nicht unbedingt ein Hinweis auf eine bevorstehende Rezession, aber es ist ein mutiges Warnsignal."

Anderswo in Märkten, Die Vereinbarung zwischen der OPEC und Russland am Freitag ließ die Ölpreise zunächst höher steigen. Der Rohölpreis für Brent stieg um 0,6%, bevor er um 10:40 Uhr in London um 1,5% fiel (5:40 Uhr ET).

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